Montag, 31. Juli 2017

Sommertour No. 5


Hallo Ihr Lieben,

heute nehme ich Euch mit auf eine Fahrradtour durch meine Heimatgemeinde.


Ich habe dieser Tour den Namen Kapellentour gegeben, weil die Mehrzahl der sehenswerten Bauten in unserer Gemeinde Kirchen oder Kapellen sind.
So ist das nun mal am Niederrhein. In dieser überwiegend katholisch geprägten Gegend haben die Kirchen für jeden Ortsteil eine besondere Bedeutung.

Beginnen möchte ich im Ort Niederkrüchten, der nach dem Zusammenschluss der Gemeinden Niederkrüchten und Elmpt, der neu entstandenen Gemeinde den Namen gab.
Außer den Orten Niederkrüchten und Elmpt gehören der Gemeinde Niederkrüchten noch 
14 weitere Ortsteile
(oder sage ich besser Dörfer?)
an.


In der Ortsmitte überragt die Kirche St. Bartholomäus den Ortskern. Die Bebauung ist sehr dicht, so dass es schwer war, die Kirche in ihrer ganzen Pracht zu fotografieren.


Rund um die Kirche kleine Gassen und alles liebevoll saniert.


Meine Rundtour führte mich dann weiter nach Elmpt.


Dort wird der Ortskern von der Pfarrkirche St. Laurentius dominiert.  
Mit dem "Haus Hansen"  und dem Haus Elmpt bilden sie die Ortsmitte.


Das weiße "Hansehüske" , wie die Elmpter liebevoll sagen, stammt aus dem 
19. Jahrhundert und wird für Ausstellungen aller Art benutzt.
 Außerdem hat der Klängerklub Elmpt dort seinen Sitz. Klängern bedeutet in Mundart, also in Älempter Plott zu sprechen.
Ich als Zugereiste verstehe nichts, wenn die Herrschaften schnell sprechen. 
Das Älempter Plott hat viel mit der niederländischen Sprache gemeinsam.


Und dann unser Schmuckstück. Das Herrenhaus "Haus Elmpt". Ein schlossartiges Anwesen ist heute in Privatbesitz und kann leider nicht besichtigt werden.


Aber wer sich traut, der kann sich an einigen wenigen Tagen im Jahr, dort das Ja-Wort geben.

Und dann ging es weiter in das nächste Dorf.


Am Knotenpunkt Nr. 39


Über das Knotenpunktsystem zum Fahrradfahren habe ich schon einmal berichtet,
erscheint sie hinter den Bäumen


Die Kapelle St. Maria an der Heiden.
Von uns liebevoll Elmpter Kapelle genannt.


Zum ersten Mal ist mir aufgefallen, das die Kapelle sogar eine Hausnummer hat.
An der Heiden Nr. 2
Ja, die kleine Straße an der Kapelle heißt An der Heiden.


Auf einer Grünfläche liegend und von alten Eichenbäumen umgeben, ist sie ebenfalls ein beliebter Ort für Hochzeiten.
Leider ist die Kapelle zur Zeit geschlossen, denn sie besitzt einen wunderschönen und kostbaren Schnitzaltar aus Flandern. Den hätte ich hier gerne gezeigt.

Das war meine kleine Radtour durch meinen Heimatort.

Der Niederrhein ist ein schönes Fleckchen Erde. Vielleicht für Viele am Ende der Welt, aber mit liebenswerten Menschen und einer wunderbaren Natur.

Man sieht sich vielleicht einmal!






Samstag, 29. Juli 2017

Abschied nehmen



Hallo Ihr Lieben beim Samstagsplausch bei Andrea 


Mit einer Tasse Kaffee möchte ich mich zu Euch gesellen und mit Euch plaudern.

Meine letzte Woche stand unter der Überschrift "Abschied nehmen".

Mit dem August wird sich bei uns einiges ändern. Ich hoffe, wie geplant, zum Positiven.

Aber fange ich vorne an.

Am Dienstag habe ich meine Nachfolgerin im Verein eingearbeitet. 
Seit Jahren hatte ich ehrenamtlich im Vorstand eines Sportvereins gearbeitet. 
Aber mit der Zeit wurden die Aufgaben immer mehr und ich füllte mich nicht mehr gut dabei.
So habe ich die Reißleine gezogen und mein Amt im Vorstand aufgegeben.
Also traf ich mich am Dienstag mit meiner Nachfolgerin und wir haben die Übergabe gut über die Bühne gebracht. Da ich den Vorstand nicht im Streit verlassen habe, bin ich auf Anfrage weiterhin erreichbar und so konnten wir einen guten Übergang schaffen.

Am Donnerstag hieß es dann noch einmal, den Käsekuchen von zu backen, denn es war Zeit, im Büro Abschied zu nehmen.
Diesmal aber beim GöGa. Denn bei ihm ändert sich beruflich etwas. Ein neuer Arbeitsvertrag wurde geschlossen. Lange haben wie über die Änderung diskutiert und so manchen Abend geredet. Aber dann hat mein GöGa, die für ihn beste Lösung gefunden und wir freuen uns auf die Veränderung. Er wird mehr Zeit haben, die wir dann für gemeinsame Unternehmungen nutzen können.

Und den letzten Abschied in dieser Woche habe ich gerade hinter mir.


Sohnemann zum Flughafen gefahren. 
Denn er ist für einige Zeit "auf nach Mexiko". Für ein Praktikum im Rahmen seines Studiums und um Spanisch zu lernen.
Als er mit dem Vorschlag kam, war ich zuerst nicht so erfreut. Warum gerade Mexiko?
Das Land ist mir viel zu gefährlich. Kann man nicht auch in Spanien Spanisch lernen? Aber inzwischen bin ich überzeugt, es ist gut so, wie es ist.
Und die Organisation, mit der Sohnemann alles auf die Beine gestellt hat, bietet eine gute Betreuung.

So heißt es jetzt:
Eltern allein zu Hause 
Ein neuer Anfang

Wir genießen jetzt erst einmal den Rest des Wochenendes 😃

Ich sage Euch noch Danke für die lieben Kommentare vom letzten Samstag beim Plausch und wünsche Allen ein schönes Wochenende


Freitag, 28. Juli 2017

🌻 Blumen zum Wochenende und Rückblick auf den Juli 🌻


Hallo Ihr Lieben!

Heute am Freitag gibt es bei mir die Blumen zum Wochenende, die Holunderblütchen wie immer sammelt.


Es sind in dieser Woche Gladiolen.



 Nicht die ganz großen für eine Bodenvase, sondern kleinere, die sich auch gut auf dem Tisch machen.

Sie stehen schon seit Montag in der Vase. Ich musste erst ein paar Tage warten, bis sich die Blüten geöffnet haben.
Beim Kauf konnte man die Farbe an den Spitzen schon erkennen, aber alle Blüten waren noch geschlossen.


Jetzt blühen sie von unten langsam auf und ich hoffe, ich habe von diesem Strauß länger als eine Woche etwas.


Und schon wieder ist eine Woche vergangen. Wo ist nur der Monat Juli geblieben.
Auch er ist schon fast vorbei und so habe ich diesmal Rückschau auf meine Freitagsblümchen gehalten.


Dreimal war ich diesen Monat dabei.

In diesem Sinne:
Einen guten Start ins Wochenende 


Mittwoch, 26. Juli 2017

Frisch aus dem Garten



Heute habe ich einmal eine Regenpause genutzt, um im Garten Brombeeren zu pflücken.

Und da denkt Frau im Sommer schon an Weihnachten.
Bei uns im Ort gibt es in der Vorweihnachtszeit immer Basare zu Gunsten von sozialen Einrichtungen und da ist Selbstgemachtes aus der Küche der Verkaufsschlager.

Also habe ich heute für den Vorrat Brombeeren verarbeitet.


Zuerst habe ich Marmelade gekocht.


Und dann habe ich noch Likör angesetzt.
Der Ansatz braucht jetzt noch 6 Wochen, dann kann er abgefiltert und in schöne Flaschen umgefüllt werden.

Für den Ansatz nimmt am 300 g Brombeeren
(man kann auch schwarze Johannisbeeren oder Schlehen nehmen)
250 g weißen Kandiszucker
1 Stück Zimtstange 
und gießt das ganze mit 1 Flasche Weizenkorn (32 %ig) auf.

Das Ganze muss dann 6 Wochen hell stehen
(ich stelle die Flaschen auf die Fensterbank)

Durch ein Sieb gießen und in Flaschen abfüllen.

Fertig!


So füllt sich so langsam mein Vorrats-Regal im Keller.
Bald werden noch Pflaumen und Äpfel dazu kommen.

Ich hole mir gerne den Sommer ins Glas.
Denn was gibt es Schöneres als selbst gemachte Marmelade zum Frühstück.
Ein schönes Mitbringsel ist es allemal!

In diesem Sinne einen süßen Sommer




Montag, 24. Juli 2017

Lieblingsecke im Garten


Naddel und Nicole suchen in diesem Monat unsere Lieblingsecken im Garten.
Ich weiß zwar nicht, ob meine Lieblingsecke das ist, was die Beiden suchen, aber ich möchte sie euch trotzdem vorstellen.
Dort gibt es keine Deko, kein lauschiges Plätzchen oder etwas vergleichbares, es gibt leckere Früchtchen.


Es ist mein Brombeerbusch. 


Zwischen zwei Rosenbögen gepflanzt, beschenkt er uns seit 2 Jahren mit den leckersten Früchten.


Eigentlich war es ein Spontankauf. 

Wir haben schon immer gerne Brombeeren gegessen und ich habe auch immer Brombeer-Gelee gekocht. Doch dafür sind wir im Sommer mit Fahrrad und kleinen Eimerchen unterwegs gewesen und haben sie am Waldrand gesammelt. Bei uns wachsen sie im Wald wie Unkraut. Die wilden Brombeeren haben allerdings Dornen und so kamen wir jedesmal glücklich aber zerkratzt von unseren Touren zurück.

Und dann entdeckte mein GöGa dornlose Brombeeren in einem Gartencenter direkt hinter der Grenze in den Niederlanden
(gibt es bestimmt auch in Deutschland)
und so beschlossen wir spontan, eine Pflanze mitzunehmen. Wenn´s nichts wird, auch egal.

Aber das Pflänzchen fühlte ich in unserem Garten so wohl, das es bald in seine Schranken gewiesen werden musste. 
So kamen wir auf die Idee,  rechts und links der Pflanze einen Rosenbogen zu setzen und die Brombeerranken daran zu befestigen.


So halten wir die Pflanze im Zaum, können uns im Frühling an den vielen Blüten erfreuen und jetzt ohne Kratzer die herrlichen Früchte ernten und verarbeiten.



Jetzt verlinke ich meine Gartenecke noch bei Lieblingsecken und bei Bunt ist die Welt
und wünsche Euch eine guten Start in eine hoffentlich sonnige Sommerwoche.




Samstag, 22. Juli 2017

Ein Fest jagt das Andere 🍰



Darf ich Euch heute zum Samstagsplausch bei Andrea auf ein Stück Käsekuchen einladen.

Den gab es am Sonntag bei uns. Wir hatten uns zu einer Familienfeier getroffen und wie immer sollte ich meinen Käsekuchen mitbringen.

Damit Ihr nicht nur virtuell genießen könnt, hier das Rezept:

Zutaten:
125 g Margarine
330 g Zucker
4 Eier
1 Päckchen Vanillezucker
1 Teel. Backpulver
2 Essl. Weichweizengrieß
1 Päckchen Puddingpulver zum Kochen (Vanillegeschmack)
Saft von 2 Zitronen
1 kg Quark

Zubereitung:
Margarine, Zucker, Eier und Vanillezucker zu einem Teig rühren.
Zu diesem Teig den Grieß, das Backpulver und das Puddingpulver geben und alles gut verrühren.
Danach den Zitronensaft unterrühren.
Zum Schluss den Quark gut untermischen.
Den ganzen Teig in eine gefettete Springform geben.
(Der Teig ist sehr flüssig)

Backen:
90 Minuten bei Heißluft 160 Grad auf der 5. Schiene von oben
oder bei Unter- und Oberhitze 180 Grad.

Den Kuchen mindestens 6 Stunden auskühlen lassen, bevor man ihn aus der Backform nimmt.




Aber das war in dieser Woche nicht das einzige Fest. Gestern hatten wir zu unserem jährlichen Grillfest eingeladen. Bei wirklich perfektem Sommerwetter konnten wir mit lieben Menschen einen wunderschönen Abend verbringen. Wir haben lecker gegessen und getrunken, viel erzählt und gelacht.
Und da viele Hände schnell ein Ende machen, am Schluss auch noch zusammen aufgeräumt, so dass ich heute die Zeit habe, mit Euch zu plaudern.

Nach unserem Plausch schaue ich mal, was wir an diesem Wochenende noch so unternehmen. Heute lege ich erst einmal die Füße hoch 😄





Mittwoch, 19. Juli 2017

🚗 Sommertour und Sommerpost 📩

* enthält Werbung





Hallo Ihr Lieben,

heute gibt es meine Sommertour, die Vierte. 
Es ging nach Mönchengladbach - die Vitus-Stadt -


Hier habe ich einige Jahre gelebt und fahre auch oft noch zum Einkaufen nach Mönchengladbach.  Aber mit den Augen eines Touristen hatte ich die Stadt schon lange nicht mehr gesehen. 
Also ging es an einem sonnigen Tag, auf nach Gladbach, wie wir so sagen.

Mein Rundgang startete am Wahrzeichen der Stadt:


das Mönchengladbacher Münster St. Vitus . 
Die Abteikirche der Benediktinerabtei Gladbach hatte ihre Geburtsstunde bereits um 800 und die heutige Gestalt nahm die Kirche im 13. Jahrhundert an. 
Alles thront auf einem Hügel - nicht immer selbstverständlich am Niederrhein - der noch heute den Namen Abteiberg trägt.

 Das Münster, das Alte Rathaus - früher die Benediktinerabtei - und die Stadtkirche bilden heute noch eine Einheit.




Aber der Abteiberg beherbergt nicht nur Altes, sondern auch zeitgenössische Architektur, in Form des Museum Abteiberg


Bei schönem Sommerwetter hatte ich keine Lust auf einem Museumsbesuch, aber das Bauwerk an sich ist auch schon Kunst und der Besuch des Skulpturengartens ist kostenfrei.


Das Gebäude ist terrassenförmig angelegt und man hat von vielen Stellen aus einen wunderbaren Blick.




Nur einige Gehminuten vom Abteiberg entfernt, liegt die Einkaufsmeile der Stadt, mit dem neuen Einkaufszentrum MINTO.


Gegenüber dem MINTO auf dem neu gestalteten Sonnenhausplatz wurden die               Esel-Skulpturen "Donkey´s Way" montiert. Ich habe bereits einmal von den Eseln berichtet.


Ich war nicht zum Einkaufen in der Stadt, also am MINTO und Sonnenhausplatz vorbei und zur "Guten Stube" der Stadt: der Kaiser-Friedrich-Halle


Ob Konzert, Bälle oder sonstige Veranstaltungen. Vieles findet in den Räumlichkeiten der Kaiser-Friedrich-Halle statt.

Auf der Rückseite der Halle befindet sich der Bunte Garten.
Der Stadtpark in der Innenstadt.



Trotz der Lage in der Innenstadt ist der Park eine Oase der Ruhe.
Kein Straßenlärm, nur Vögel oder aus der Ferne das Lachen der Kinder auf dem Spielplatz  war zu hören. Durch die großen, alten Bäume war es angenehm kühl.

Und am Ende meines Rundganges durch die Innenstadt und den Park kam ich noch an einem Wahrzeichen der Stadt vorbei, das die meisten Touristen nicht kennen.



Der "Neue Wasserturm"  im Jugendstil . Der Wasserturm wird auch heute noch zur Trinkwasserversorgung der Innenstadt benutzt und kann auf Anfrage auch von innen besichtigt werden. 

Das war mein Rundgang durch Gladbach. 
Von den anderen Stadtteilen wie Rheydt und Wickrath, um nur zwei zu nennen, mit ihren Schlössern werde ich an dieser Stelle bestimmt auch noch berichten.

Und zum guten Schluss habe ich noch Sommerpost gebastelt und auf den Weg zu einer lieben Bloggerin gebracht.



Ich wünsche Euch eine schöne Zeit, wo immer Ihr seid.