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Donnerstag, 23. März 2023

Veggie-Day No. 6/2023 - köstlich für wenig Geld

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Hallo und herzlich willkommen zum Veggie-Day!

Der Monat geht langsam wieder zu Ende. Es ist schon der 4. Donnerstag im März. Und gegen Ende des Monats wird im Bodenseegarten und im Hause vom Dorf immer für wenig Geld lecker gekocht. Wir möchten es auf jeden Fall versuchen.

Im März steigt die Vorfreude auf das frische Gemüse, dass bald auf den heimischen Feldern geerntet werden kann. Aber leider tut sich dort noch nicht viel. Da muss man im Moment auf Lagerware zurückgreifen. Ich habe mich für rote, gelbe und weiße Bete entschieden. Im letzten Sommer konnte ich die Bete in meinem kleinen Gemüsebeet ernten. Die Ernte war sehr reichhaltig und so habe ich mir die Beten eingefroren. Wenn man sie vorher dünstet, lassen sich die Beten gut einfrieren und können später direkt oder erhitzt verwendet werden. Im März gibt es die Rote Bete auch noch als Lagerware im Hofladen oder im Supermarkt zu kaufen. Im Supermarkt liegt sie meist vorgegart in der Auslage.

Und so gibt es hier im Hause vom Dorf Ofenkartoffeln mit (Rote) Bete-Schmand. Ganz einfach zubereitet und unglaublich lecker!

















Zutaten für 2 Portionen:
  • 600 g kleine festkochende Kartoffeln
  • 2 Lorbeerblätter
  • 2 Essl. Olivenöl
  • 2 (Rote) Beten, vorgegart
  • Schnittlauch
  • 250 g Schmand
  • Salz und frisch gemahlenen Pfeffer
  • Zucker


















Zubereitung:

Kartoffeln schälen und mit den Lorbeerblättern, Olivenöl, Salz und Pfeffer auf ein Backblech geben und gut vermischen.
Im Backofen bei 180 Grad Umluft je nach Größe ca. 45 Minuten backen, bis sie schön braun und weich sind.
(Rote) Bete in ganz kleine Würfelchen und den Schnittlauch in feine Röllchen schneiden. Den Schmand mit 3/4 des Schnittlauchs und der (Roten) Bete verrühren. Mit Zucker, Salz und Pfeffer abschmecken.
Den (Rote) Bete-Schmand mit den Ofenkartoffeln auf Tellern anrichten und mit dem restlichen Schnittlauch bestreuen.


















Nun wünsche ich Euch einen guten Appetit!

Eine weitere Leckerei für wenig Geld findet Ihr bei Burgi. Schaut einmal im Bodenseegarten vorbei. 



Donnerstag, 10. März 2022

Veggie-Day No. 5/2022 - Gulasch mal vegetarisch

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Hallo und herzlich willkommen zum Veggie-Day!

Es ist Anfang März, der Frühling steht in den Startlöchern. Aber der heimische Gemüseanbau hat noch nicht viel frische Ware zu bieten, meist nur gelagertes Obst und Gemüse. In dieser Zeit ist Sauerkraut eine gute Alternative zu frischem Gemüse. 

Bei meinen Recherchen habe ich gelesen, dass das erste Sauerkraut bereits vor etwa 2200 Jahren in China hergestellt wurde. Damit ist seine Herstellung genau so alt wie die Chinesische Mauer. Und die Seefahrer in früheren Epochen wussten das Sauerkraut wegen seines hohen Vitamin C-Gehalts im Kampf gegen den Skorbut  einzusetzen. Aber Schluss mit der Historie, auch heute steht Sauerkraut auf dem Tisch und zwar als Kartoffelgulasch Szegedinger Art.











Und das sind die Zutaten für 4 Portionen:

  • 1 kg Kartoffeln
  • 3 Paprikaschoten - gelb und rot
  • 1 große Zwiebel
  • 2 Essl. Öl
  • 250 g Sauerkraut
  • 2 Essl. Tomatenmark
  • 330 ml Tomatensaft
  • 250 ml Gemüsebrühe
  • Salz und Pfeffer




















Zubereitung:

Kartoffeln schälen und in ca. 2 cm dicke Stifte schneiden. Paprika waschen, halbieren, putzen und in schmale Streifen schneiden. Die Zwiebel schälen und in möglichst dünne Ringe schneiden.

Das Öl in einem großen Topf erhitzen und die Zwiebel darin glasig dünsten. Kartoffeln, Paprika, Sauerkraut und Tomatenmark dazugeben und 5 Minuten braten.



















Tomatensaft und Brühe angießen. Mit Salz und Pfeffer würzen, ca. 15 Minuten zugedeckt köcheln lassen. Dann das Gulasch offen noch etwas einkochen lassen.


















Mit einem Klecks Schmand obendrauf servieren.

Lasst es Euch schmecken!

Nun bin ich gespannt, was bei Burgi auf den Teller kommt. Kommt Ihr mit, wenn ich im Bodenseegarten vorbeischaue?



Donnerstag, 19. August 2021

Veggie-Day No. 33/2021 - Urlaubsküche

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Hallo und herzlich willkommen zum Veggie-Day!

So schmeckt Urlaub zu Hause!.

Ich fahre in diesem Sommer nicht in den Urlaub. Unsere geplante Reise mussten wir absagen, weil sich mein GöGa einer Operation unterziehen musste.  Und so verbringe ich meinen Urlaub im Garten und der näheren Umgebung. Eine ganz neue Erfahrung, Urlaub alleine zu machen. Und so hole ich mir die Urlaubsstimmung einfach auf den Teller.

Mit einem schwäbischen Kartoffelsalat, den ich sonst in einem Biergarten mit Blick auf den Bodensee gegessen hätte.





 






Und dazu kommt auch noch, dass der Salat im Nu fertig ist, denn im Urlaub mag man auch nicht lange in der Küche stehen. 

Diese Zutaten braucht ihr:

  • 800 g Kartoffeln
  • 1 Zwiebel
  • 1 Teel. Senf
  • 3 Essl. Rapsöl
  • 2-3 Essl. Essig
  • 200 ml Gemüsebrühe
  • gehackte Petersilie oder Schnittlauch
  • Salz und Pfeffer

















Zubereitung:

Die Kartoffeln am besten schon am Vortag in der Schale kochen und abkühlen lassen. Dann pellen und in dünne Scheiben schneiden.

Die Zwiebel abziehen und fein würfeln. Den Senf mit dem Öl verrühren und über die Kartoffeln gießen. Die Zwiebel dazugeben und alles mit Salz und Pfeffer kräftig würzen. Mit dem Essig und der heißen Brühe übergießen.

Den Kartoffelsalat vor dem Vermischen zunächst 10 Minuten stehen lassen. Danach die Kräuter darüber streuen und den Salat durchmischen. 

Fertig!!


















Wie die Urlaubsküche bei Burgi aussieht, das schaue ich mir jetzt noch an. Ich bin schon gespannt.

Macht´s gut und habt noch eine schöne Sommerzeit.





verlinkt bei niwibo sucht...

Donnerstag, 13. Mai 2021

Veggie-Day No. 19/2021 - neue Kartoffeln

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Hallo und herzlich willkommen zum Veggie-Day!

Endlich kommen leckere neue Kartoffeln wieder frisch auf den Markt oder in den Hofladen. Da greifen wir doch zu.





 










Kartoffeln sind super für eine vegetarische Ernährung, denn sie liefern wertvolles Eiweiß. Mit Milchprodukten oder Ei wird es sogar noch hochwertiger. Genießen wir also öfter einmal Kartoffelsalat mit Joghurtsoße, Kartoffelplätzchen, Bratkartoffeln mit Spiegelei, eine Tortilla oder, so wie heute,  Pellkartoffeln mit Quarkdip. 











Meine Zutaten für 2 Personen:

  • etwa 250 g neue Kartoffeln
  • 250 g Quark
  • 50 ml Sahne
  • Salz und Pfeffer
  • viele frische Kräuter nach Geschmack










Zubereitung:

Die Kartoffeln mit Schale kochen.

Quark, Sahne und Gewürze vermischen. Die Kräuter schneiden - ich habe Petersilie und Schnittlauch frisch aus dem Garten genommen - und mit dazugeben. 

Anrichten - Fertig!!











Ein sehr einfaches Gericht, aber sehr lecker. 

Was uns Burgi mit neuen Kartoffeln auf den Teller bringt, gibt es im Bodenseegarten zu sehen. 

Lasst es Euch schmecken!




Donnerstag, 22. April 2021

Veggie-Day No. 16/2021 - der erste Spargel ist da!

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Hallo und herzlich willkommen zum Veggie-Day!

Der erste Spargel ist da!  Schon vor Ostern wurde hier am Niederrhein der erste Spargel geerntet. Und heute kommt er auch bei Burgi und mir auf den Tisch. 











Ich habe mich für grünen Spargel entschieden und backe ihn zusammen mit Kartoffeln im Ofen.

Hier kommen die Zutaten:

  • 500 g mehlig kochende Kartoffeln
  • 500 g grüner Spargel
  • Salz, Pfeffer
  • geriebene Muskatnuss
  • 400 ml Sahne
  • Butter für die Form
  • geriebenen Käse nach Wahl










Zubereitung:

Den Backofen auf 200 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen. Eine ofenfeste Form mit Butter ausstreichen. Kartoffeln schälen, in dünne Scheiben schneiden. Gleichmäßig mit Salz, Pfeffer und etwas Muskat würzen, in die Form geben.

Den Spargel waschen, am unteren Ende schälen und kurz in Salzwasser blanchieren. Auf den Kartoffeln verteilen.

Die Sahne mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen, über die Kartoffeln und den Spargel gießen.  Den Käse auf dem Gratin verteilen. 











Das Gratin im Ofen in 35-45 Minuten goldbraun backen.











So ein Gratin lässt sich gut vorbereiten oder auch länger warm halten. So habe ich noch die Zeit, bei Burgi im Bodenseegarten vorbeizuschauen, denn dort steht auch Spargel auf dem Tisch.

Lasst es Euch schmecken.




Donnerstag, 15. April 2021

Veggie-Day No. 15/2021 - das schmeckt nach Frühling

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Willkommen zum Veggie-Day!

Endlich ist es so weit! Spargel, zarter Kohlrabi, junge Möhren, Spinat und Kartoffeln sind frisch auf dem Markt. Und so kochen Burgi und ich heute unter dem Motto:                                       das schmeckt nach Frühling.

Ich habe mir ein wunderbares Frühlingsgemüse ausgesucht und koche mit Kohlrabi. Hier im Hause vom Dorf wird Kohlrabi sehr gerne gegessen.                                                              Der Kohlrabi-Kartoffel-Gratin  war noch im Ofen, da kam mein GöGa schon schnüffelnd in die Küche: "Oh, lecker... Kohlrabi!"



 







Aber zuerst einmal zu den Zutaten:

  • 1 Zwiebel
  • 40 g Butter
  • frische Petersilie
  • 200 ml Gemüsebrühe
  • 200 ml Sahne
  • frisch geriebene Muskatnuss
  • frisch gemahlener Pfeffer
  • 2 Kohlrabi
  • 500 g festkochende Kartoffeln










Zubereitung:

Für die Soße die Petersilie grob hacken. 

Die Gemüsebrühe mit der Sahne und der Petersilie mischen. Mit Muskatnuss und Pfeffer abschmecken. 

Den Ofen auf 200 Grad vorheizen (ich nehme Ober- und Unterhitze).

Kohlrabi und Kartoffeln schälen und in dünne Scheiben schneiden. Eine Auflaufform mit etwas Butter einfetten und die Kartoffel- und Kohlrabischeiben abwechselnd in die Auflaufform legen. 

Die Zwiebel würfeln und in Butter andünsten. Mit der Brühe-Sahne-Mischung ablöschen. Kurz aufkochen lassen. Dann über die Kartoffeln und Kohlrabi gießen.

Den Gratin auf mittlerer Schiene im Ofen für ca. 40 Minuten backen. 

Wer mag, kann auch noch geriebenen Gouda 5 Minuten vor Ende der Garzeit über den Gratin geben. 











Der Gratin reicht für 4 Personen. Da wir nur zu Zweit waren, habe ich den Rest am nächsten Tag noch einmal aufgewärmt. Ich finde, dann schmeckt er noch etwas besser.

So, das war der Veggie-Day in dieser Woche. Schaut auch gerne bei Burgi vorbei. Sie hat bestimmt auch den Frühling auf dem Teller.

Lasst es Euch schmecken.







Donnerstag, 29. Oktober 2020

Veggie-Day No. 44/2020 - Quer durch Deutschland

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Hallo am letzten Veggie-Day im Oktober!

Es ist wieder Zeit auf unsere Reise, quer durch die Republik, zu gehen. Heute machen wir einen Stopp in Hessen

So vielseitig wie die einzelnen Regionen  in Hessen ist auch die hessische Küche. Spontan kam mir die Frankfurter Grüne Soße in den Sinn. Eigentlich ein typisches Gericht für den Gründonnerstag. Also nichts für den Oktober. Und dann ist es auch schwer, hier am Niederrhein die passenden Kräuter zu finden. Also hieß es, weiter recherchieren.

 Sehr typisch für Hessen sind Gerichte auf Basis von Kartoffeln. So habe ich es bei meiner Recherche über die hessische Küche gelernt.  Und als ich dann meine Suche auf vegetarische Rezepte eingeschränkt habe, kam ich auf hessische Reibekuchen mit Apfelmus















Also, dann mal ran an die Kartoffeln:

  • 8 Kartoffeln
  • 1 große Zwiebel
  • 1 Ei
  • 100 g Semmelbrösel
  • Öl
und für den Apfelmus:

  • 2 kg Äpfel
  • 2 Essl. Zucker
  • 250 ml Apfelsaft
  • etwas Zitronensaft
  • gemahlener Zimt










Zuerst geht es an die Zubereitung des Apfelmus:

Äpfel schälen, achteln und vom Kerngehäuse befreien.

In einem Topf den Zucker schmelzen bis er karamellisiert, Dann die Apfelspalten dazugeben und bei reduzierter Hitze kräftig umrühren, bis sich der karamellisierte Zucker etwas vom Topfboden löst. Dann den Apfelsaft dazu gießen, Deckel auf den Topf und kochen, bis die Äpfel weich sind.

Dann die Äpfel mit einem Kartoffelstampfer zu Püree verarbeiten oder, wer es feiner mag, die Äpfel durch die Flotte Lotte drehen. Zum Schluss mit Zucker, Zitronensaft und Zimt abschmecken.

Jetzt kann das Apfelmus auskühlen und es geht an die Zubereitung der Reibekuchen:

Die geschälten Kartoffeln fein reiben und den Brei in einem Sieb gut abtropfen lassen.

Den Teig in eine Schüssel geben, Zwiebel fein hacken und darunter geben. Das Ei und die Semmelbrösel mit dem Teig gut vermengen.

In einer Pfanne das Öl erhitzen. Mit einem Löffel den Teig in die Pfanne geben und flachdrücken. Von beiden Seiten knusprig braten.











Mit dem Apfelmus servieren. 
























Jetzt schaue ich noch bei Burgi vorbei, was sie uns für Leckereien aus Hessen zaubert und wünsche Euch einen schönen Tag.



Donnerstag, 24. September 2020

Veggie-Day No. 39/2020 - Quer durch Deutschland

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Hallo und herzlich willkommen zum letzten Veggie-Day im September. 

Es ist wieder Zeit für unsere Reise durch Deutschland. Heute sind wir im Saarland unterwegs. Das kleinste der Flächenländer und direkt an der Grenze zu Frankreich und dem Herzogtum Luxemburg. Soviel zur Lage. 

Kommen wir zur saarländischen Küche. Reichhaltig musste das Essen im Saarland sein. Es wurde in der Landwirtschaft und im Bergbau gearbeitet. Da brauchten die Menschen ausreichend Energie. Gleichzeitig haben die Menschen im Saarland kostengünstig und einfach gekocht. Und was kam da häufig auf den Tisch? Kartoffeln, denn sie konnten kostengünstig erzeugt werden. Ob auf den Feldern oder im eigenen Garten. Und da im Moment Kartoffel-Saison ist, gibt es bei mir  Blechgrumbiere















Auf gut Deutsch: Blech- oder Ofenkartoffeln. Was anderswo vielleicht nur eine Beilage ist, gerät im Saarland gleich zur handfesten Mahlzeit.

Diese Zutaten brauchst du für 4 - 6 Personen:

  • 10 - 12 gleichgroße, mittlere Kartoffeln - festkochend -
  • grobes Salz
  • Pfeffer
  • 1 - 2 Essl. Olivenöl















Zubereitung:

Die Kartoffeln schön sauber bürsten, längs halbieren und dann quer ein paar Mal einkerben. Die Kartoffeln werden vorsichtig gesalzt, mutig gepfeffert und mit Öl beträufelt.

Das Blech mit Öl einpinseln, mit grobem Salz bestreuen und mit den Kartoffelhälften belegen. 
Für etwa 25 Minuten bei 180 Grad (Heißluft) im Ofen brutzeln lassen.














Man kann die Kartoffeln einfach aus der Hand essen. Oder zusammen mit einem Kräuterquark und einem Salat - wir hatten einen Tomatensalat dazu.
























Gut gestärkt, schaue ich jetzt im Bodenseegarten nach, was dort Leckeres aus der saarländischen Küche gezaubert wurde.



Donnerstag, 27. August 2020

Veggie-Day No. 35/2020 - Quer durch Deutschland

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Hallo ihr Lieben,

der August neigt sich auch schon wieder seinem Ende zu und heute ist es an der Zeit, kulinarisch auf Deutschlandreise zu gehen.
Für den heutigen Veggie-Day sind wir von Niedersachsen nur kurz rüber nach Sachsen-Anhalt.

Sachsen-Anhalt ist für mich ein Bundesland, das ich nicht so richtig auf dem Schirm habe. So mitten in Deutschland, reist man oft durch. Und ich habe das Land und seine Städte nie wahrgenommen. Dabei sind die Landeshauptstadt Magdeburg oder die Städte Halle (Saale) oder Dessau mit seinem Bauhaus keine Unbekannten.

Und so unbekannt, oder sage ich lieber unentdeckt, ist auch die Küche von Sachsen-Anhalt. Also eine kleine Herausforderung für Burgi und mich. Und vegetarisch soll es natürlich auch sein.

Nach langer Suche habe ich mich für das Bauernfrühstück  entschieden.  Ein mit Bratkartoffeln gefülltes Omelette, so könnte man es auch umschreiben.




Diese Zutaten brauchst du für 1 Bauernfrühstück:

2 gekochte Kartoffeln
1/2 Zwiebel
einige Stiele Petersilie
1 Essl. Öl
Salz und Pfeffer
2 Eier
2 Essl. Sahne























Zubereitung:

Die gekochten Kartoffeln und die Zwiebel in Scheiben schneiden. Beides im Öl anbraten. Mit Salz und Pfeffer würzen.
Die Eier mit Sahne und der Petersilie verquirlen, mit Salz und Pfeffer würzen.. Die Eier über die Kartoffeln geben. Die Hitze unter der Pfanne reduzieren und das Bauernfrühstück in ca. 10 Minuten stocken lassen. 
























Schmeckt so lecker mit einem Tomatensalat.
























Jetzt schaue ich noch, was  Burgi auf ihrer Entdeckungsreise durch die Küche von Sachsen-Anhalt gefunden hat. Kommt Ihr mit?



Donnerstag, 16. April 2020

Veggie-Day No. 16/2020

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Heute ist wieder Veggie-Day,

und bei uns geht es heute in der Küche um die Frage:

"noch Eier übrig?"

Die Ostertage sind vorbei. Bei uns war es ein ruhiges Fest in trauter Zweisamkeit und so sind auch noch gekochte Eier übrig. 

Und während ich mir noch Gedanken darüber gemacht habe, was ich Euch denn heute auf den Teller zaubern kann, kam von meinem GöGa die Frage: " Wann gibt es denn einmal wieder Kartoffelsalat?"






Ich bereite Kartoffelsalat normalerweise mit Mayonnaise zu. Typisch für die Gegend nördlich des Mains. Dann habe ich aber in den Weiten des www ein Rezept für 

Kartoffelsalat mit Eier-Sauce  gefunden.

das brauchst du für 4 Portionen:

750 g Kartoffeln
2 hartgekochte Eier
2 Teel. Senf - z. B. Dijon-Senf - 
Salz
frisch gemahlener Pfeffer
Chiliflocken
2 Essl. Zitronensaft
1 Essl. Weißweinessig
2 Essl. Olivenöl
1 Frühlingszwiebel
1 rote Zwiebel
Schnittlauch oder Petersilie 






Zubereitung:

Die Kartoffeln als Pellkartoffeln kochen, pellen und in Scheiben schneiden.

Die Eigelbe mit dem Senf, Salz, Pfeffer, Chiliflocken, Zitronensaft und Essig glattrühren. 
Mit dem Öl schön cremig aufschlagen. 

Die Zwiebeln fein schneiden. 
Die Zwiebeln, die gehackten Kräuter, das klein geschnittene Eiweiß und die Kartoffeln mit der Eier-Sauce übergießen.

Vorsichtig mischen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Etwas durchziehen lassen. 





Heute habe ich noch einen weiteren Vorschlag für Euch, denn wir haben uns Smoerrebroed gemacht.  
Für uns ein kleiner Ersatz für den  nun endgültig abgesagten Urlaub an der Ostsee. Aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben.





Das Rezept für das Smoerrebroed findet Ihr hier .

Und wenn dann immer noch hartgekochte Eier übrig sind,  dann hüpft in den Bodenseegarten. Burgi hat auch leckere Ideen für Euch. 








Donnerstag, 12. Dezember 2019

Veggie-Day 50. Kalenderwoche 2019

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Hallo zum Veggie-Day!

Einladung zur Silvesterparty  - Feiern bis in den Morgen, da hat man viel Appetit. Und damit Ihr in Schwung bleibt, gibt es heute und am kommenden Donnerstag bei Burgi und mir Leckereien vom Buffet.

In diesem Jahr werden wir mit Freunden zusammen den Jahresabschluss und 
das Neue Jahr feiern. Jeder wird etwas für das Buffet besteuern. Und als die Leckereien zusammengestellt wurden, kam sofort der Ruf nach einem Klassiker.

Kartoffelsalat soll auf keinen Fall fehlen und so gibt es heute bei mir ein Rezept dafür.
Und wenn Ihr ihn nicht für ein Buffet machen möchtet, er ist auch ein beliebter Klassiker auf der weihnachtlichen Tafel.





Zutaten:

800 g Kartoffeln   - eine festkochende Sorte -
1 Zwiebel
3 hartgekochte Eier
6 Gewürzgurken
1 Glas Miracel Whip Balance
3 Essl. Balsamico-Essig
Salz und Pfeffer





Zubereitung:

Die Kartoffeln als Pellkartoffeln kochen, kurz abkühlen lassen, pellen und in Scheiben schneiden.
Zwiebeln, Eier und Gewürzgurken würfeln.
Die Salatcreme mit dem Essig verrühren.
Alle Zutaten zur Salatcreme geben und vorsichtig verrühren.
Mit Salz und Pfeffer würzen und den Kartoffelsalat durchziehen lassen.
Man kann ihn also gut vorbereiten.






Und dann habe ich noch einen zweiten Klassiker für Euch.


Rote Bete Salat






Eine rustikale Beilage, die zu warmen und kalten Gerichten passt. 
Ich bereite diesen Salat immer in größeren Mengen zu, denn er lässt sich gut in kleinen Weckgläsern einkochen.

Ich habe Euch einmal die Zutaten aufgeschrieben, die für 6 Gläser à 500 ml   reichen:

1,5 kg rote Bete - die Knollen sollten möglichst gleich groß sein -
5 Zwiebeln
375 ml Weißweinessig
1/2 Teel. Salz
8 Gewürznelken
175 g Zucker
6 Lorbeerblätter

Zubereitung:

Backofen auf 180 Grad vorheizen. Rote Bete gründlich waschen, Wurzeln und Stiele nicht zu kurz abschneiden, die Knollen einzeln in Alufolie wickeln. Auf einem Blech 
im Ofen in 45 - 60 Minuten weich garen.
Inzwischen die Zwiebeln schälen.

Die Haut der roten Bete mit einem Messer abziehen - mit Handschuhen, färbt ganz gut!! -
Die Bete in Scheiben ( ein Messer mit Wellenschilf gibt den Scheiben ein schönes Aussehen)
und die Zwiebeln in Ringe schneiden.





750 ml Wasser, Weinessig, Salz, Nelken und Zucker aufkochen.
Rote-Bete-Scheiben, Zwiebelringe und je ein Lorbeerblatt in die Gläser füllen und mit der Essig-Zucker-Lösung bedecken. Gläser fest verschließen.

Die Gläser in die Fettpfanne in den Backofen stellen.  Die Fettpfanne 1-2 cm hoch mit Wasser füllen. Bei 175 Grad so lange einkochen, bis es in den Gläsern zu perlen beginnt.
Dann den Ofen auf 150 Grad herunterschalten, nach 80 Minuten ausschalten.
Noch 30 Minuten im Ofen stehen lassen.

Ich lasse die Gläser mindestens 4 Wochen stehen, dann sind die roten Beten gut durchgezogen.  





Wenn Ihr sie jetzt kocht, könnt Ihr sie aber an den Feiertagen schon genießen. 
Wenn die Gläser erst einmal im Ofen sind, kann man sich gut um die Weihnachtsfreuden kümmern - Karten schreiben, Tee trinken, Plätzchen essen und und und...

Ich wünsche Euch gutes Gelingen und schaut auch noch bei Burgi vorbei, sie bringt auch Leckereien für das Buffet mit.