Donnerstag, 30. Juli 2026

So war mein Juli und mit der Brockenbahn auf den Berg

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So langsam müssen wir uns vom Juli verabschieden. 















Dann lasse ich den Juli einmal Revue passieren, denn ich hatte 

  • eine 14tägige Auszeit im Harz.
  • viel Zeit zum Lesen.
  •  nach dem Urlaub Blümchen aus dem Garten in der Vase stehen.
  • Zeit für Basteleien.
  • sommerliches Landleben in unserem Dorf.
  •  einen schönen Tag mit meiner Mädelsgruppe in Köln.


Und von unserer Auszeit im Harz habe ich noch ein paar Eindrücke von unserer Bahnfahrt mit der Brockenbahn auf den höchsten Berg im Harz... dem Brocken. Habt Ihr Lust?


























Die Fahrt begann am Bahnhof in Wernigerode. Ob unser Lokführer Lukas hieß, das kann ich nicht sagen. 😂


























Bitte Platz nehmen auf roten PlüschPolstern und los ging die Fahrt. Rhythmisches Schnaufen der Dampflok, das Pfeifen, wenn ein Bahnübergang in Sicht kam. Für die meisten männlichen Mitreisenden war das perfekte Eisenbahnromantik. 🚂


























Unterwegs musste an dem einen oder anderen Bahnhof eine Betriebspause eingelegt werden. Und nach 2 Stunden war der Gipfel erreicht.


























Lag unser Abfahrtsbahnhof noch in der Sonne, war auf dem Gipfel des Brockens dichter Nebel.


























Jetzt könnte ich Euch die Bilder auch als Island verkaufen, denn die Vegetation und das Klima auf dem Brocken sind mit Island zu vergleichen. Aber nein, wir waren im Harz in 1.142 m Höhe.


























Einen kleinen Rundgang rund um den Gipfel haben wir aber trotzdem unternommen. Dick eingepackt in Jacken und mit Kopfbedeckung, denn der Wind hatte nichts mit einem Sommertag zu tun. 


























Nach einer kleinen Stärkung beim Gipfelwirt ging die Fahrt wieder den Berg hinunter. 


























Wenn auch die Aussicht vom Gipfel gleich Null war, die Fahrt mit der Brockenbahn war ein Erlebnis und ich kann diesen Ausflug nur empfehlen. Schön war´s!


Nun wünsche ich Euch noch schöne restliche Tage im Juli.








verlinkt bei den Monatscollagen



Mittwoch, 29. Juli 2026

Cover-Wednesday oder eine Handvoll Sommerglück

 *Buchwerbung / meine persönliche Leseempfehlung


Im Moment stellt uns Mittwochs Aequitas & Veritas eine Aufgabe zu einem Buchcover. In dieser Woche soll es das Cover eines sommerlichen Urlaubsschmökers sein.















Meine Wahl fiel auf Eine Handvoll Sommerglück von Heike Wanner.

Christine Lindner kann nicht mehr. Monatelang hat sie ihre Freundin Alexandra gepflegt, bis diese den Kampf gegen den Krebs schließlich verlor. Nun fühlt sie sich erschöpft und leer. Dazu kommt, dass sie in der Firma zwischenzeitlich von einer Kollegin ausgebootet wurde. 

Doch Alexandras Testament hält eine Überraschung für sie bereit: 

Liebe Christine,

du neigst dazu, dich hinter deinem grauen Alltag zu verstecken. Und womöglich ist das nach meinem Tod noch schlimmer geworden. Doch ab sofort soll damit Schluss sein, denn ich schicke dich auf eine Reise. Erinnerst du dich an die Alm im Schwarzwald, auf die ich mich immer wieder zurückgezogen habe? Sie gehört dir. Bring Farbe in dein Leben! Gönn dir ein wenig Sommer - und ein wenig Glück!

Deine Lexi

Kurz entschlossen verlässt Christine ihre Familie für einen Sommer und zieht auf die Alm. Sie hofft auf Ruhe und will ein bisschen zu sich kommen. Doch bald merkt sie, dass man erst die Vergangenheit verstehen muss, um die Gegenwart richtig zu genießen...

Eine mit viel Gefühl erzählte Sommergeschichte. Genau richtig für den Urlaub, egal wo man diese Zeit verbringt.

Wer auch einmal ein Buchcover zeigen möchte, das Thema für den kommenden Mittwoch lautet: zeige das Cover eines Buches, dessen Titel mit einem J beginnt.

Habt einen guten Wochenteiler und eine schöne Woche mit guten Büchern.







Dienstag, 28. Juli 2026

Ein kleines "Dankeschön"

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Wie ich bereits einmal erzählt habe, gehe ich seit einiger Zeit zum Reha-Sport. Nach meiner Physiotherapie, die ich wegen einer eingeklemmten Bandscheibe machen musste, tut mir der Sport für meinen Rücken richtig gut. Die Trainerin versteht es, uns fit zu machen und zu halten. So sind meine Rückenbeschwerden total verschwunden.

Nach den vielen Wochen Training, die manchmal anstrengend sind, war ein kleines "Dankeschön" für die Trainerin nötig. Auch wenn wir mit TheraBand und Hanteln "gequält" werden. Die Übungen und auch die "Hausaufgaben" tun gut.











Und in all den Trainingsstunden habe ich erfahren, dass meine Trainerin eine Schwäche für Süßes, besonders Schokolade, hat. 















Und nachdem ich bei Instagram eine hübsche Verpackung für eine Pralinenschachtel entdeckt hatte, war die Idee zu einem kleinen "Dankeschön" geboren.

Datei heruntergeladen, auf vorhandenem Papier ausgedruckt und ruck zuck war die Schachtel verpackt.











Das kleine Präsent kam gut an... was aber nichts hilft. Es gibt keine Sonderbehandlung beim Training. 😅 

Später geht es wieder zum Reha-Sport...

... Euch wünsche ich noch einen schönen und kreativen Tag.







 

Sonntag, 26. Juli 2026

Historischer Bergbau und ein kleiner verschlafener Ort

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Habt Ihr Lust auf eine gemeinsame Tour unter Tage? 

Einen Tag während unseres Aufenthaltes im Harz haben wir uns für das Weltkulturerbe "Grube Samson" in St. Andreasberg genommen. 















Bei einer sehr informativen und kurzweiligen Führung über und unter Tage haben wir viel Wissenswertes über die Arbeit der Bergleute erfahren. Also... wenn wir jetzt gleich durch die Türe gehen, erzähle ich Euch von früher. Lust?















Die Arbeitsbedingungen unter Tage waren hart, die Leute allerdings schlau genug, um die Arbeitsbedingungen immer weiter zu verbessern.

Die Grube Samson war früher das tiefste Bergwerk mit einer Tiefe von 800 Metern, in der Silber abgebaut wurde. Weniger angenehm war der tägliche Weg der Bergmänner hinunter in die Grube und nach der Schicht wieder zurück. Über schmale Holzleitern ging es rauf und runter. Anstrengung pur für ganze 90 Minuten hinunter und beim "Ausfahren" dauerte es 150 Minuten.















1833 wurde dann von den schlauen Köpfen in St. Andreasberg die "Fahrkunst" erfunden. Eine Anlage zur Personenbeförderung - eine Art Lift - zwei Gestänge mit Trittbrett und Haltegriff. Bei der stetigen entgegengesetzten Bewegung - die Fahrkunst wurde durch Wasserkraft angetrieben -  standen die Bretter für kurze Zeit nebeneinander und dann hieß es: schnell umsteigen!! Das Modell ist im Museum zu sehen und auch die original Fahrkunst ist noch funktionstüchtig erhalten. 















Wir durften allerdings während der Führung bequem eine Treppe hinuntersteigen und es ging auch keine 800 m in die Tiefe. 















Durch einen schmalen Stollen ging es dann einige Meter tief in den Berg und...















... schwupps, hatte uns das Tageslicht wieder. 















Anschließend sind wir noch ein wenig durch den kleinen verschlafenen Ort                            St. Andreasberg geschlendert. Wenn das Fernsehen vor Ort ist, um für die Krimireihe "Harter Brocken" zu drehen, ist es wohl mit der Ruhe vorbei. Die Drehorte haben wir auf unserem Rundgang nicht entdeckt, aber die kleinen bunten Bergarbeiter-Häuschen, von denen uns auf der Führung durch die Grube erzählt wurde.















Wie an einer Perlenschnur aufgereiht, stehen sie rechts und links der Straßen.















Und dann ging es auch schon wieder zurück zu unserer Homebase in Braunlage. Schön war´s!






verlinkt bei den Monatsspaziergängen


Samstag, 25. Juli 2026

Sommerliches Landleben und ein Ausflug in die große Stadt

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Die erste Ferienwoche in Nordrhein-Westfalen neigt sich bereits ihrem Ende zu. Hier im Hause gibt es zwar keine schulpflichtigen Kinder mehr, aber man merkt, dass die Welt ein wenig ruhiger und langsamer läuft. 

Wenn ich jetzt morgens mit einer großen Tasse Kaffee in der Hand in den Garten gehe, ist es ruhiger als sonst. Gehört habe ich nur das Konzert der Vögel. Kleines Glücksgefühl. 🍀











Ich war in dieser Woche einige Mal in der Natur auf kleinen Spaziergängen. Und am Wegesrand kann man immer etwas entdecken und sich natürlich auch mit nach Hause nehmen. So sind Wilde Möhre und Wiesen-Flockenblume in die Vase gewandert. Ich habe mir ein wenig das Urlaubsgefühl zurückgeholt, denn nach der Auszeit am Anfang des Monats ist der Terminkalender schon wieder voll. 
















Direkt am Montag stand ein Besuch beim Facharzt an. Da es eine Baustellen-Sperrung gab, bin ich gemütlich über Land in die Kreisstadt gefahren. Vorbei an Stoppelfeldern auf der einen und Gemüsefeldern auf der anderen Seite. Typisch Niederrhein halt. 😍

Nach dem Praxisbesuch ging es auf dem Rückweg gleich noch ins Bauernlädchen. Die Auswahl an Obst und Gemüse ist im Moment so groß. Da kommt immer ein sommerlicher Genuss auf den Tisch. 












Ab Dienstag blieb das Auto stehen. Mit dem Fahrrad wurden die Wege zum Friseur, zur Bücherei und auch zum Sport erledigt. Ganz entspannt ging es durch die Natur oder die fast menschenleeren Straßen in unserem Dorf. Sommerfeeling pur. 🚴












Und zu diesem Sommerfeeling gehörte auch das Buch, das ich gelesen habe. Landl(i)eben von Steffi Neu. Warum ich nirgendwo anders leben möchte - Echte Geschichten vom Land















Eine Feier des Dorflebens und Landliebens

Auf dem Land passiert doch eh nichts, wenn nicht grad der Hahn auf dem Misthaufen kräht? Von wegen! Mit einem Augenzwinkern und viel Herz erzählt die bekannte Radiomoderatorin und begeisterte Landfrau Steffi Neu von den kleinen und großen Abenteuern des Alltags abseits der Ballungsräume. Durch persönliche Anekdoten und Geschichten von anderen Landbewohnern (oder solchen, die es mal waren) zeigt Steffi Neu die charmanten Seiten des Landlebens, ohne dabei die Herausforderungen zu verschweigen. Diese Buch ist für alle, die das Landleben schon lieben oder es erst kennenlernen möchten. Denn auch wenn es seine Tücken hat, bietet es eine einzigartige Lebensqualität, die man einfach lieben muss.















Dieses Buch ist voller Liebe für die Heimat am Niederrhein. Steffi Neu schreibt auf fantastische Art, wie das Landleben ist. Da Steffi Neu nie vergessen hat, wo sie herkommt, sorgt sie auf ihre Weise für die Verständigung zwischen Stadt- und uns Landmenschen. Wundervoll!!

Am Mittwoch hatte das Wetter so einige Schauer im Gepäck. Gut für die Natur! So war ich mehr drinnen als draußenSchließlich wollte der Haushalt gemacht werden, denn am Donnerstag ging es mit der Bahn zum Mädelstreffen nach Köln. 















Gegenüber der Ruhe auf dem Land war in der großen Stadt Trubel ohne Ende. Die Stadt war voll mit Touristen aus der ganzen Welt. Mein erster Weg führte mich über den Rhein, um einen ungestörten Blick auf den Dom zu werfen. Das muss sein, wenn ich in die Dom-Stadt reise. 

Anschließend ging es mit den Mädels lecker essen, dabei wurde viel erzählt und gelacht. Die Zeit verging wie im Flug und es wurde Zeit für das Erlebnis des Tages: die historische Führung durch das Farina Haus. Johann Maria Farina führte uns durch 300 Jahre Parfumgeschichte. 















Anschließend ging es für mich mit der Bahn wieder Richtung Heimat. Und was soll ich sagen: die Bahn zeigte sich an diesem Tag von einer guten Seite. Keine Zugausfälle, keine Verspätungen. Alles lief perfekt. Soll hier auch einmal erwähnt werden. 😀















Und bevor ich dann heute in ein Wochenende ohne Termin starten kann, ging es gestern noch einmal in die Stadt. Nicht in die große mit dem Dom, sondern in die Stadt, in der die "Fohlenelf" zu Hause ist. Ein Termin zur Krebsvorsorge stand im Terminkalender. Die Fahrt in die Stadt habe ich dann auch noch für Bankgeschäfte und einige Besorgungen genutzt. 















Ich hoffe, an diesem Wochenende Zeit für meine Hobbys zu haben. Ein wenig im Garten werkeln und auch einmal wieder mein Bastelreich aufsuchen. Und wenn dann noch Zeit bleibt, auch ein wenig im Internet nach (Web)Fundstücken stöbern.

Und wie ist Eure Woche so gelaufen?






verlinkt beim Friday Flowerday und dem Samstagsplausch 








Mittwoch, 22. Juli 2026

Wernigerode - bunte Stadt im Harz

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Als wir im Harz unseren Urlaub verbracht haben, haben wir auch die Stadt Wernigerode erkundet. Die "bunte Stadt im Harz" wie Hermann Löns gegen Ende des 19. Jahrhunderts von ihr geschrieben hat, gehört schon fast zum Muss für jeden Harzurlauber. 















Da wir mit unserer Gästekarte den ÖPNV im Harz kostenlos nutzen konnten, sind wir mit dem Bus von Braunlage nach Wernigerode gefahren. Ein knappe Stunde ging die Fahrt durch den Harz und ohne Parkplatzsuche konnten wir vom Westerntor aus, direkt die Altstadt erkunden. 















Was für eine schöne alte Fachwerkkulisse. Eine Straße schöner als die andere. Und wenn man ein wenig abseits der Touristenströme unterwegs war, auch menschenleer.















Kleine Gassen, historische Fachwerkhäuser... wir haben uns einfach treiben lassen. Hinter jeder Ecke gab es Neues zu entdecken. 















Für das entspannte Bummeln durch die Gassen von Wernigerode gibt es ein Kreuzchen beim Jahresbingo. Und ein weiteres Bingo ist komplett.















Natürlich durften die Sehenswürdigkeiten der Stadt wie das kleinste Haus ( heute ein Museum misst das Haus bis zur Dachtraufe 4,20 m, ist 2,95 m breit und hat eine 1,70 m hohe Tür. Bis 1976 diente das Haus als Wohnhaus und wurde von bis zu 7 Personen bewohnt),















das Schiefe Haus ( das Haus neigt sich um 7 Grad - fast doppelt so stark wie der Schiefe Turm von Pisa. Ursache ist der ehemalige Standort an einem offenen Mühlgraben. Die Strömung des Wassers unterspülte damals die Grundmauern, wodurch sich die Ostfassade stark absenkte.)
















und das Rathaus, das leider wegen Arbeiten an der Fassade eingerüstet war, nicht fehlen.















Und über allem thront auf einem Berg das prunkvolle Schloss. Das wollte natürlich auch besichtigt werden.















Da mein GöGa nicht so gut zu Fuß ist, kam er auf die Idee, mit einer Kutsche auf den Schlossberg zu fahren.



 












Die Fahrt war nicht königlich aber sehr kurzweilig, denn unsere Mitfahrer waren lustige Gesellen und der Kutscher erzählte viel von der Stadtgeschichte.















Das Schloss hat etwas märchenhaftes und wurde auch schon für bekannte Kinder- und  Märchenfilme als Kulisse benutzt. ( Die Schule der magischen Tiere ab Teil 2, das Kleine Gespenst, die Gänseprinzessin und noch mehr...)

Und die Farbe der Schlossmauern ist doch genau richtig für niwibo sucht... . So schöne Beigetöne.















Von oben hat man einen wunderschönen Ausblick auf die Stadt.















Nach einer kleinen Erfrischung im Schlossrestaurant ging es dann zu Fuß den Berg wieder herunter. 
















Wir sind noch ein wenig durch die Gassen geschlendert



 












und haben uns die Wartezeit auf unseren Bus, der uns wieder nach Braunlage bringen sollte, mit einem Aufenthalt am Bahnhof der Brockenbahn vertrieben. Und wir hatten Glück...















...dampfend kam die Bahn vom Berg angefahren. 

Ich hoffe, Ihr habt bis hierher durchgehalten. Es war ein langer Tag  Rundgang durch Wernigerode. Habt noch einen schönen Donnerstag.






verlinkt bei den Monatsspaziergängen