Samstag, 19. August 2017

Leichtes Gepäck


Damit ist allerdings nicht mein Koffer für den Urlaub gemeint, sondern der Titel von Silbermond. Dort heißt es so schön:

Eines Tages fällt dir auf
dass du 99 Prozent nich brauchst
du nimmst all den Ballast und schmeißt ihn weg
denn es reist sich besser

mit leichtem Gepäck

du siehst dich um in deiner Wohnung
siehst n Kabinett aus Sinnlosigkeiten
siehst das Ergebnis von kaufen und kaufen
von Dingen von denen man denkt
man würde sie irgendwann brauchen
siehst so viele Klamotten,
die du nie getragen hast
und du nie tragen wirst
und trotzdem bleiben sie bei dir
so viele Spinnweben und so viel Kram
so viel Altlast in Tupperwaren

Das Lied ist ja nicht neu, von 2015, aber endlich konnte ich mich aufraffen, mit dem Ausmisten anzufangen.

Ich habe mir einen Plan gemacht und zuerst in der Küche angefangen
(so viel Altlast in Tupperwaren).
Ich habe so richtig ausgemistet. Was sich in den Küchenschränken alles ansammelt, man glaubt es nicht. Besonders wenn man auch viele Schränke hat. Einige Dinge waren kaputt, konnten direkt in den Müll, einiges konnte ich verschenken oder für einen guten Zweck spenden.
Kennt ihr dieses Sammelsurium an Tassen. Bei  mir standen so einige im Schrank. Teilweise Werbegeschenke. Jede Tasse mal in die Hand genommen, hängen da Erinnerungen dran - nein - dann weg damit.
So bin ich die Küchenschränke durchgegangen. 
Jetzt ist die Küche befreit von all dem Kram und ich auch.

Und nach dem Urlaub ist das Wohnzimmer an der Reihe.
Da hat sich in den Schränken über die Jahre auch ganz schön viel Kram angesammelt.

So befreit starte ich jetzt ins Wochenende und wünsche Euch eine gute Zeit.




verlinkt bei Samstagsplausch

Freitag, 18. August 2017

Lieblingsecke im Treppenhaus und Freitagsblumen


Im August suchen Nicole und Naddel unsere Lieblingsecken rund ums Treppenhaus.


Eine Ecke im wahrsten Sinne des Wortes ist es bei mir nicht, aber der einzige Platz, auf dem ich dekorieren kann. 
Der Schrank zwischen dem Aufgang in die obere Etage unseres Hauses und den Abgang in den Keller.


Meist stehen auf dem Schrank Blumen und meist sind es die Blumen der Vorwoche.
So wie auch jetzt. 
Im Wohn/Essbereich hole ich mir jede Woche frische Blumen, ob aus dem Blumenladen, zur Zeit vom Selbstpflückerfeld oder auch aus der Natur oder dem Garten.
Und weil oft die Blumen der Vorwoche noch nicht verblüht sind, wandern sie ins Treppenhaus. Manchmal in einer anderen Vase oder auch neu dekoriert. 
Da es im Treppenhaus oft kühler ist, als sonst im Haus, halten die Blümchen dann noch gut die zweite Woche.


In der Korbtasche verschwinden jetzt im Sommer die Tücher, die ich aktuell trage.
Im Winter steht meist ein Korb nehmen dem Schrank um die ganzen Mützen, Handschuhe und Schals aufzunehmen. 


An der Wand zum Kellerabgang hängt noch ein gerahmtes Poster.


Es erinnert uns an einen wunderschönen Urlaub in Florida .
(leider muss ich mich für die schlechte Bildqualität entschuldigen, das Glas ist nicht entspiegelt)

Und weil die Blumen der Vorwoche im Treppenhaus stehen, gibt es auch noch die Blumen des Freitags.



Fette Henne aus dem Garten. 



Und damit die Blumen nicht zu herbstlich, rustikal wirken, habe ich sie statt wie sonst immer in einen Krug, diesmal in eine Glasvase gestellt.



Ich schicke die "Fette Henne" jetzt noch zu Helga


Und wünsche Euch einen guten Start ins Wochenende.


Mittwoch, 16. August 2017

Urlaubsziel Bodensee


Diesen Monat sucht Nicole von niwibo unsere Urlaubsziele


und unser Sommerurlaubsziel in diesem Jahr ist der Bodensee, wie schon so oft in der Vergangenheit.


Deshalb ist es auch immer ein bisschen, wie nach Hause kommen.

Zum Ritual ist es geworden, am ersten Abend bei unserem Lieblings-Italiener den Urlaub mit einem Aperol Spritz zu starten.


Quelle: Wikipedia

Aller Anfang ist leicht. Die Italiener wissen ihn zu zelebrieren, den kleinen Schluck, in Italien nach der Arbeit und bei uns der Startschuss in den Urlaub.

Da unser Urlaub erst in ein paar Tagen beginnt, habe ich Bilder aus dem letzten Urlaub am Bodensee für euch. 

Wir lieben die Kombination aus Wasser und Bergen. Ich bin eher die Wasserratte und mein GöGa liebt die Berge. So können wir beides vereinen und jeder hat seinen Spaß.


Pfahlbaumuseum Unterruhldingen

Ein Klassiker am Bodensee ist das Pfahlbaumuseum in Unterruhldingen.
 Es ist UNESCO-Weltkulturerbe und eines der größten und ältesten Freilichtmuseen Europas. Die Steinzeit auf eine spannende Weise gezeigt. Sehr zu empfehlen, besonders auch für Kinder.
Seepark-Golf in Pfullendorf

Wenn man Spaß haben möchte, ob große oder kleine Leute, dann ist der Seepark in Pfullendorf genau das richtige.
Dort gibt es eine Abenteuer-Golfanlage. Sie besteht aus 18 mit Kunstrasen belegten Golfbahnen, auf denen man pfiffige Hindernisse überwinden muss.
2,5 Stunden Spaß pur.




Und eine Radtour durch die Obstplantagen oder Weinberge mit Sicht auf den See, das gehört für uns fast immer dazu. 


Rheinfall Schaffhausen


Den Rheinfall bei Schaffhausen muss mal einmal gesehen haben. 
Wir vom Niederrhein kennen den Rhein ja nur in seinem breiten Flussbett.
Aber hier zeigt sich der Rhein von einer ganz anderen Seite. Tosend  stürzt das Wasser aus 23 m Höhe herab.  Es ist schon ein atemberaubendes Naturschauspiel.



Ein Besuch beim Winzer mit einer Weinprobe gehörte im letzten Jahr auch zu unserem Programm.  Und da wir uns das Weingut Markgraf von Baden ausgesucht hatten, mit seinem Standort Schloss Salem, haben wir auch gleich noch die Schlossanlagen besichtigt.


Bekannt auch durch sein Internat liegt das ehemalige Zisterzienserkloster und heutige Schloss inmitten einer großzügigen Park- und Gartenanlage.



Aber wir sind nicht nur auf dem Land unterwegs gewesen, sondern auch auf dem Wasser.


Und deshalb gehörte eine Segeltour auf dem See mit zu unserem Programm.
Das ging auch nur, weil gute Freunde von uns am Bodensee leben und auch segeln können. Es ist schon etwas besonderes, mit dem Boot auf dem See unterwegs zu sein, zwischendurch zu ankern, eine Runde im See zu schwimmen und weiter geht´s.


Und wenn man dann so im Urlaubsmodus an der Uferpromenade sitzt, den Straßenmusikern zuhört und dann...


dieses typische Brummen hört. Dann weiß man, der Zeppelin ist unterwegs.
So typisch für den Bodensee und wie hier für Friedrichshafen.
Dann ist das der Moment, der einem ein Lächeln ins Gesicht zaubert.

Schön war´s  und deshalb fahren wir immer wieder hin!

Uns ist der Bodensee ans Herz gewachsen.


Montag, 14. August 2017

Über die grüne Grenze in die Heide


so lautete die Überschrift in einem Wanderheft, das ich durch Zufall beim Zeitschriftenhändler entdeckt hatte.

Und so nehme ich Euch heute im Rahmen meiner Sommertour 
( es ist schon meine Tour No. 7)
 mit auf eine Wanderung in die Heide.


In den Nationalpark "De Meinweg", genau an der Grenze zwischen Deutschland und den Niederlanden gelegen. 

Der Tag war warm, aber der Himmel bedeckt. Eigentlich das richtige Wetter zum Wandern, nur das Licht zum fotografieren wäre mit Sonnenschein schöner gewesen.





Der Nationalpark "De Meinweg" ist ideal für einen kurzentschlossenen Ausflug, aber auch für eine Ganztages-Wanderung.
Wir hatten uns für eine längere Wanderung entschieden und hatten an einem, mit Seerosen bewachsenen Weiher, ein Picknick.



Als Ausgangspunkt für kurze Spaziergänge oder auch längere Wanderungen eignen sich die Dalheimer Mühle in Wegberg
(www.dalheimer muehle .de)
oder das Besucherzentrum De Meinweg in Herkenbosch in den Niederlanden.

Der Nationalpark wird eingerahmt von den deutschen Gemeinden Niederkrüchten und Wassenberg und der Stadt Roermond in den Niederlanden.



Wir sind auf Sandwegen gelaufen und man hatte das Gefühl, in den Dünen zu sein,
 200 km von der Nordsee entfernt.



Die Wege schlängeln sich durch eine schöne farbenfrohe Heidelandschaft.





Wegen der im Nationalpark lebenden Schlangen, z. B. Kreuzottern, aber auch andere Arten, ist das Radfahren auf den meisten Wegen verboten. Die Räder würden die Schlangen überfahren, da die Tiere keine Erschütterung spüren. Bei Fußgängern merken sie die Erschütterung durch die Tritte und verschwinden im Dickicht.
Ich war froh darüber, keine Schlangen entdeckt zu haben. Ich stehe nicht so auf Schlangen und Co.



Neben der Heidelandschaft liegt ein Moorgebiet mit den Seerosen bewachsenen Weihern. 
Dort haben wir, wie schon erwähnt, an einem Picknickplatz eine Ruhepause eingelegt.




Nach insgesamt 5,5 Stunden in einer traumhaften Landschaft kamen wie wieder an unseren Ausgangspunkt  und konnten ohne schlechtes Gewissen die wunderbaren 
Belgischen Waffeln mit Sahne in der Dalheimer Mühle genießen.

Uns hat vor allem die Ruhe und Abgeschiedenheit überrascht, die wir im Nationalpark erlebt haben. Obwohl eigentlich viele Wanderer unterwegs waren. Aber bei einer Größe von 
16 Quadratkilometern hat man wirklich das Gefühl, ganz alleine zu sein.

Ich kann Euch nur viel Freude beim Erleben und Entdecken 
des Nationalparks "De Meinweg" wünschen







Samstag, 12. August 2017

Ja, ist denn schon Herbst?




Hallo Ihr Lieben, 

ich habe mir gerade eine Tasse Tee gemacht und komme damit zu 
Andrea´s Samstagsplausch, um mit Euch zu plaudern.

In der letzten Woche hatte ich den Eindrück, wir haben schon Herbst.
Nicht weil das Wetter so herbstlich war. Im Gegenteil, wie hatten schönes Sommerwetter. Obwohl die letzten zwei Tage schwächelt der Sommer etwas. Aber Leute, wir haben August, das wird schon wieder. Der August ist für mich der Urlaubsmonat überhaupt. Aus Tradition, denn meine Großmutter war Französin. 
Aber die Werbeindustrie ist voll auf Herbst eingestellt. Ob in Printform im Briefkasten oder als Newsletter im E-Mail-Postfach, überall will man mir den Herbst verkaufen:
" Ihr neues Outfit für den Herbst", "die neue Herbstdeko ist da" und so weiter und so fort.
Da bin sich froh, dass ich noch ohne Socken in Sandalen oder Flip-Flops unterwegs sein kann und soll schon Pullis, Stiefel und Co. kaufen. 
Nein Leute, das ist mir zu früh! Wie ist es bei Euch?
Ich jedenfalls werde den letzen Sommermonat genießen, noch in Urlaub fahren und dann kann von mir aus der Herbst kommen.



Und diese Woche konnte ich nicht nur meinen Garten genießen, sondern auch den meiner Eltern, dann ich bin spontan zu ihnen gefahren. Sie wohnen auf der anderen Rhein-Seite im Bergischen Land und deshalb sehen wir uns nur alle paar Wochen einmal.
Also kurz angerufen, ob sie überhaupt zu Hause sind, denn meine Eltern sind noch sehr aktiv. Trotz ihrer 80 Jahre wandern sie noch viel, nehmen rege am Vereinsleben teil und habe viele Freunde, mit denen dann auch der eine oder andere Ausflug unternommen wird.
Sie waren da und als ich kam, stand sogar Mama´s geliebter Kirschstreusel auf dem Kaffeetisch. Noch ein wenig warm, aber köstlich wie immer.
Nach einigen Stunden im Garten bei herrlichstem Sommerwetter ging es wieder zurück an den Niederrhein und da wenig Verkehr war
(was in letzter Zeit nicht so häufig vorkommt)
hatte in mein Ziel in einer Stunde erreicht.

So, ich glaube ich habe heute genug erzählt und werde Euch auch noch zu Wort kommen lassen.

Ich wünsche Euch noch ein gemütliches Wochenende und sage bye,bye.





Freitag, 11. August 2017

Schloss mit Flair und Blumen vom Feld


Heute nehme ich Euch wieder mit auf meine Sommertour.



Ich war an einem schönen sonnigen Tag in der Schlossanlage Rheydt.
( Rheydt gehört zur Stadt Mönchengladbach)



Willkommen in der Renaissance-Wasserschlossanlage.



Betritt man die Schlossanlage durch die Torburg, kommt man in den Innenhof, der eine urtümliche Atomsphäre ausstrahlt.



In der Vorburg und im Schloss befindet sich jeweils ein Museum.
In der Vorburg ein Heimatkunde-Museum und im Schloss gibt es die wunderschönen Dinge der Renaissance zu sehen. 

Ich hatte mich allerdings an diesem sonnigen Tag für den Park mit dem Wassergraben und den zum Teil offen zugänglichen Kasematten entschieden.



Auf dem Turnierplatz zwischen der Vorburg und dem Schloss hatten sich Wildgänse niedergelassen, aber an diesem  Wochenende werden dort die Ritter beim jährlichen Ritterfest ihre Kämpfe austragen.


Foto: Steffi Genenger
Quelle: schlossrheydt.de








Die Anlage hat für mich einen märchenhaften Charme.





Man kann unter den Bäumen sitzen und die ganze Szenerie auf sich wirken lassen.





Eine Anlage mit romantischem Flair.

Und auf dem Rückweg von Rheydt  bin ich noch an einem Selbstpflückerfeld vorbeigekommen und habe mir einige Dahlien geschnitten.



Und weil ich die einzelnen Blüten so zauberhaft finde, habe ich sie in einzelne Vasen auf einem Holzbrett arrangiert.
So kommt jede Blüte besser zu Geltung.





Jetzt verlinke ich meine Blumen noch bei der lieben Helga von Holunderblütchen, die wie immer Freitags unsere Blumen sammelt und wünsche Euch ein schönes Wochenende