Montag, 30. Mai 2022

Alter Schwede oder auf Spurensuche durch die Vergangenheit

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Während unserer Reise an die Ostsee haben wir die alte Hansestadt Wismar besucht und uns dort auf Spurensuche begeben. 

1632 wurde die Stadt von schwedischen Truppen eingenommen und so haben die Schweden ihre Spuren in der Stadt hinterlassen. Und diese Spuren haben wir uns angesehen.
















Eines der ältesten Bürgerhäuser in Wismar steht am Marktplatz. Das Backsteingebäude wurde um 1380 erbaut. In der zweiten Hälfte des vorigen Jahrhunderts wurde eine Gaststätte dort eingerichtet, die den Namen "Alter Schwede" trägt und an die Zugehörigkeit Wismars zu Schweden von 1648 bis 1903 erinnern soll.











Ein weiteres Wahrzeichen der Stadt sind die Schwedenköpfe vor dem Baumhaus im Alten Hafen.











Was sind Schwedenköpfe? Das habe ich mich natürlich gefragt und ein wenig recherchiert. Es heißt, das die Pfähle, die die äußerste Hafenbegrenzung gekennzeichnet haben, "Schwede" genannt wurden. Und dass Anfang des                 19. Jahrhunderts zur Erinnerung an die Schwedenzeit die beiden Köpfe aufgesetzt worden waren. Mit größter Wahrscheinlichkeit waren die beiden Originale Ruderköpfe und gehörten einst zum plastischen Heckschmuck einer Schiffes.















Wo früher Kriegsgerät lagerte, lagern heute Bücher. Eine kluge Entscheidung wie ich finde. Die Wismarer Bibliothek befindet sich nämlich im Zeughaus. Eines der bedeutendsten barocken Zeugnisse schwedischer Militärarchitektur. Nach den nordischen Kriegen 1716 wurden Wismars militärische Anlagen gesprengt. Dem Zeughaus blieb dies erspart, da einige Wismarer es kauften. 



 








1993 begann die Sanierung des Gebäudes. Für die originalgetreue Wiederherstellung des schwedischen Königswappen auf dem Hauptportal ließ König Carl XVI. Gustav 80.000 Kronen bereitstellen.











Ein weiteres Überbleibsel aus schwedischen Zeiten ist die Wrangel-Uhr am Kirchturm von St. Marien. 















Das Zeigerwerk der Turmuhr wurde 1647 von dem schwedischen Generalmajor Wrangel gestiftet. Das Zifferblatt befindet sich in 75 m Höhe und hat ein Ausmaß von          5 x 5 m. Der Minutenzeiger ist 3,30 m und der Stundenzeiger 2,40 m lang.











Jedes Jahr im August erinnert die Hansestadt Wismar an ihre 155-jährige Zugehörigkeit zu Schweden. Aber für uns ging die Zeitreise durch die Geschichte der Hansestadt zu Ende.

Wir sind wieder in die Gegenwart gereist und haben ein paar der hübschen kleinen Geschäfte besucht, die es in der Altstadt gibt.











Ich liebe diese kleinen Läden mit schöner Deko-Ware oder die feinen Manufakturen, die köstliche Schokolade und Tee anbieten. Dort findet sich immer ein Mitbringsel oder ein Geburtstagsgeschenk für liebe Menschen.











Und für das eigene leibliche Wohl findet sich auch immer etwas Feines.











Ich hoffe, der kleine und historische Stadtrundgang durch Wismar hat Euch gefallen. Mal schauen, ob ich Euch noch mehr von Wismar zeige. Zu entdecken gab es viel. 

Ich wünsche Euch einen guten Start in die neue Woche. 




Samstag, 28. Mai 2022

Ein Mai mit Meeresrauschen

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Bye, bye Mai,

schön bist du gewesen. Zwei Wochen Urlaub am Meer hast du mir beschert. Eine entspannte Zeit. 

Wie immer sammelt Birgitt ab dem letzten Donnerstag im Monat unsere Monatscollagen. Also, dann wird es Zeit, dass ich einmal schaue, was ich alles in Bildern festgehalten habe. 















Im Mai 

  • habe ich Euch die Umgebung meines Dorfes gezeigt.
  • hatte ich Blumen aus dem Garten in der Vase.
  • haben wir Urlaub an der Ostsee gemacht.
  • haben  wir mit dem Rad Mecklenburg-Vorpommern befahren.
  • hatte ich den Frühling auf dem Teller. 
  • haben wir Hafenluft geschnuppert.

Und weil wir auch schon wieder Samstag haben - ich weiß, ich bin ein wenig spät mit meinen "Freitags"-Blumen - gibt es heute "Pink Punks" in meiner Vase.















Als ich diese gefranzten Gerbera, und dann auch noch in dieser knalligen Farbe, sah, müsste ich einfach zugreifen. Dann in der Vase, übrigens ein Erbstück von meiner Schwiegermama, gefielen sie mir nicht mehr so recht.















 Aber irgendwo in meinem Hinterkopf hatte ich abgespeichert, dass man immer                       3 Blütenstiele zusammenbinden kann. Dadurch bekommen die Blüten gleich ein anderes Aussehen. Fragt mich nicht, wo ich das einmal gesehen hatte. Im Netz, in einer Wohnzeitschrift? Ich weiß es nicht mehr.











So angeordnet gefielen mir die Gerbera viel besser. Und so dürfen die "Punks" auch in die Sammlung von Holunderblütchen.

Und zum Abschluss schicke ich noch eine digitale Ansichtskarte in die Bloggerwelt. Mein Urlaubsgruß an Euch...















Und so kann ich noch ein weiteres Kreuzchen beim Jahres-Bingo von Anni machen.















Und wie war Euer Mai ? Ich setze mich jetzt zum Samstagsplausch und dann schaue ich mir noch Eure Monatscollagen und Rückblicke an. 




Donnerstag, 26. Mai 2022

Veggie-Day No. 10 - Bella Italia

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Hier in Nordrhein-Westfalen ist heute ein Feiertag. Und uns steht ein langes Wochenende bevor. So schön... 

Am Wochenende sind wir erst aus dem Urlaub zurückgekommen. Wir haben zwei wunderschöne Wochen am Meer verbracht. Dann nur 3 Arbeitstage und jetzt schon wieder 4 freie Tage. Man könnte sich daran gewöhnen. 

Aber was plaudere ich hier von meinen freien Tagen. Es ist der 4. Donnerstag im Monat und am heutigen Veggie-Day wird wieder der Backofen angeheizt. Da sage ich erst einmal: "Herzlich willkommen!"

Wir haben uns noch einmal Urlaubsfeeling auf den Teller geholt. Wir sind kulinarisch von der Ostsee nach Italien gereist. Denn wir haben uns eine Pizza mit Spinat in den Ofen geschoben.











Aber bevor das Blech in den Ofen kommt, geht es an die Vorbereitung. Pizzateig machen:

Das sind die Zutaten:

  • 400 g Mehl
  • 1 Teel. Salz
  • 1/2 Würfel frische Hefe -  1 Päckchen Trockenbackhefe geht auch 
  • 4 Essl. Olivenöl

Zubereitung:

Das Mehl in eine große Schüssel schütten, das Salz darauf streuen. Eine Mulde in die Mitte drücken, die Hefe hineinbröckeln. Mit 70 ml lauwarmem Wasser verrühren. Etwas Mehl darüber streuen, zugedeckt an einem warmen Ort 10 Minuten gehen lassen.

Zu dem Mehl und den Hefeansatz 100 ml lauwarmes Wasser und das Olivenöl geben. Alles kurz durchmischen und dann auf einer bemehlten Arbeitsfläche kräftig durchkneten.

Die Teigkugel in die Schüssel legen, abdecken und 20-30 Minuten gehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat.

Ein Backblech mit Backpapier auslegen und den ausgerollten Teig aufs Blech legen.

Eine Tomatensoße auf dem Teig verteilen. Ich nehme immer stückige Tomaten aus der Dose, die ich kurz püriere. Ich kaufe die Tomaten in Bio-Qualität und sie sind schon mit Basilikum gewürzt.



















Und jetzt kommt der Belag:

Zutaten:
  • 450 g Spinat 
  • 1 Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 4 Essl. Olivenöl
  • 50 g Pinienkerne
  • Salz und Pfeffer
  • 200 g Käse - wir mögen am liebsten Mozzarella

Zubereitung:

Spinat putzen, gut waschen und abtropfen lassen. 
Zwiebel und Knoblauch schälen und fein hacken. Beides in 2 Essl. Öl glasig dünsten.
Den Spinat zufügen und 10 Minuten dünsten.
Pinienkerne zufügen, salzen und pfeffern.

Die Spinatmasse auf dem Teig verteilen.


















Den geriebenen Käse aufstreuen, salzen und pfeffern. Mit 2 Essl. Öl beträufeln.


















Im vorgeheizten Ofen bei 200 Grad 15 Minuten backen.


















Buon appetito!

Was Burgi Leckeres aus dem Backofen geholt hat, das könnt Ihr hier sehen.

Ich wünsche Euch noch eine gute Zeit. Macht es gut!





verlinkt bei Nicole und ihrem Küchengeplauder

Montag, 23. Mai 2022

Urlaub an der Ostsee, wie für mich gemacht

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Ein Gefühl von Freiheit fühle ich, wenn ich am Meer Urlaub mache. Ich kann mich bewegen und, nach 2 Jahren Pandemie, wieder etwas sorgloser sein. Es kommt so etwas wie Dankbarkeit auf, diese Krise überstanden zu haben. Das hoffe ich ein wenig, was die Pandemie betrifft. 












Freiheit ist für mich ein lichtblauer Strandtag oder ein Spaziergang durch den Kurpark von Boltenhagen.











Oder ein tiefer Atemzug auf der Seebrücke.















Eine Tour zur Steilküste. Ja, die Ostsee hat nicht nur breiten weißen Strand.











Und dann am Abend eine leckeres Essen im Fischrestaurant.















Das ist für mich Glück, das ich wenigstens ein bisschen festhalten möchte.

 Aber jetzt steht erst einmal der normale Alltag an. Der Garten wartet auf mich und der Kampf mit den Wäschebergen. Also, wenn Ihr mich sucht, ich bin entweder in der Waschküche oder im Garten, 




Donnerstag, 12. Mai 2022

Veggie-Day No. 9 - Spargel mal anders

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Es ist Veggie-Day und es geht wieder an den Herd.

Nachdem ich uns in der letzten Woche schon mit leckerem Spargel in Form von Spargelcremesuppe und klassisch mit einer Sauce Hollandaise verwöhnt habe, war mir einmal nach etwas anderem. Kein weißer Spargel, sondern                                                    gebratenen grünen Spargel nach Tapas-Art











Der Spargel kommt mit wenigen Zutaten aus, ist in 15 Minuten fertig und mit einer leckeren Kartoffel als Beilage ein leichtes Essen.

Hier kommen die Zutaten für 2 Personen:

  • 500 g grüner Spargel
  • 100 ml Olivenöl und 1 Essl.
  • viel frische Petersilie
  • 2 Knoblauchzehen
  • Salz und Pfeffer

Zubereitung:

Den Spargel waschen und die Enden abschneiden. 
Petersilie und Knoblauch fein schneiden.
Knoblauch und Petersilie mit dem Olivenöl mischen und mit Salz und Pfeffer würzen.

1 Essl. Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und den Spargel etwa 10 Minuten rösten.












Dann kommt die Öl-Mischung über den Spargel und alles wird noch etwa 1 Minute geröstet.












Wenn der Spargel und die Kartoffeln dann auf dem Teller sind, kann man alles noch einmal mit Salz und Pfeffer würzen. 











Da kann ich nur sagen:" Guten Appetit"

Ich schaue jetzt noch im Bodenseegarten vorbei, denn Burgi hat mit Sicherheit auch etwas Feines auf dem Teller.






das Rezept habe ich in dem Kochbuch "Emmi kocht einfach" gefunden. Christiane Emma Prolic hat auch einen wundervollen Blog

verlinkt bei Nicole und ihrem Küchengeplauder


Freitag, 6. Mai 2022

Blumen aus dem Garten

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In dieser Woche konnte ich nicht widerstehen. Ich habe die Blumen für den                     Friday Flowerday im Garten geschnitten. 
















Hasenglöckchen gibt es in diesem Frühjahr reichlich in unserem Vorgarten. So eine Menge hatte ich noch nie. Und so hat mich Astrid auf die Idee gebracht. Sie hatte auch an einem Freitag Hasenglöckchen aus dem Garten in ihrer Vase.
















Und bevor die Pracht wieder verblüht, schnell einige Stiele für die Vase (die von einem dänischen Label stammt) geschnitten. Die Kamillenblüten sind noch ein Rest aus einem früheren Strauß und hübschen die Vasenfüllung auf. 















Und nun starten wir ins Wochenende. Euch wünsche ich auch einen schönen Start in eben dieses.







Mittwoch, 4. Mai 2022

Jahresprojekt 2022 No. 4 - beschauliches Dorfleben

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Auch im letzten Monat war ich wieder auf dem Weg, um für Euch einen Glücksort am Niederrhein zu finden. Das gehört zu meinem Jahresprojekt.

Im April bin ich nicht weit gekommen, obwohl ich mit dem Fahrrad unterwegs war. Denn ich war rund um unsere Gemeinde unterwegs. Seit genau 50 Jahren besteht unsere Gemeinde aus 16 kleinen und etwas größeren Dörfern, die im Rahmen der Neugliederung der Gemeinden und Kreise in NRW 1972 zur Gemeinde Niederkrüchten zusammengeschlossen wurden. 















Die Kirche markiert in Deutschland meist das Zentrum eines Ortes. So auch bei uns. Die spätgotische Hallenkirche St. Bartholomäus in Niederkrüchten stellt die religiöse Mitte der Dorfes da und begrüßt die Besucher schon von Weitem. Nicht anders ist es mit der Kirche St. Martin in Oberkrüchten oder St. Laurentius im Ortsteil Elmpt. Der Niederrhein ist eine katholisch geprägte Gegend. 

Flaches Land, viel Landwirtschaft  und in der Ferne sieht man meist zuerst die Kirchturmspitze.











Man sollte nicht meinen, im Dorf sei nichts los. An normalen Tagen passieren viele Menschen die kleinen Straßen in unseren vermeintlich stillen Orten. Wenn man sich auf eine Bank auf einen der Kirchplätze setzt, sitzt man in der Stille und dennoch mittendrin. Aber bevor wir uns ausruhen, geht es erst einmal mit dem Fahrrad auf Tour. 















Durch die engen Straßen rund um die Ortsmitte geht es weiter durch die Wohnstraßen und dann hinaus in die Natur. Davon gibt es rund um Niederkrüchten jede Menge.















Hinter den letzten Häusern beginnen direkt die Felder der Landwirte, auf denen Getreide, Kartoffeln und Gemüse angebaut wird. Und neue Nachbarn haben wir auch bekommen. Große Windräder sind gebaut worden, um die Gemeinde unabhängiger von fossilen Energien zu machen. Dort wo der Westwind beständig weht, wird seine Kraft zur Stromgewinnung genutzt.











Obwohl der Niederrhein von viel Weite geprägt ist, gibt es rund um unser Dorf auch viel Wald. Die Radwege sind gut ausgeschildert, denn viele Touristen kommen in ihrer freien Zeit zum Radfahren. Der Kreis Viersen, in dem unsere Gemeinde liegt, hat das Knotenpunkte-System der Niederländer übernommen und so kann man ohne Karte mit dem Rad von Knotenpunkt zu Knotenpunkt fahren und die Natur genießen.











Und auf den Radtouren entdeckt man rechts und links des Weges immer etwas. Ob ein im Wald etwas versteckt liegendes Forsthaus...












... einen großen landwirtschaftlichen Hof...











... oder eines der vielen Wegekreuze, die in früheren Zeiten Wanderern und Pilgern als Wegzeichen dienten. In unserer katholisch geprägten Gegend sind sie häufig zu finden und werden von den Anwohnern meist liebevoll gepflegt.















Nun sind wir wieder zurück im Dorf, an der Kirche, am  Kirchplatz. Und ich bin einfach wieder Dörfler... und genieße unser ruhiges Dorfleben.















Ich hoffe, meine kleine Runde rund um meinen Heimatort hat Euch gefallen. Welchen Ort ich als nächstes besuche?  Das erzähle ich ein anderes Mal. Ich bin weiter auf der Suche nach dem Glück und den passenden Orten dazu. 





verlinkt bei Andrea und ihrer Sammlung von Jahresprojekten