Donnerstag, 28. Februar 2019

Mein Veggie-Day No. 9/19

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Alaaf und Helau heißt es heute hier im Rheinland. Denn der Straßenkarneval beginnt. 

Aber bei Burgi und mir heißt es Olé.
Denn wie immer am letzten Donnerstag im Monat reisen wir zum Veggie-Day in ein fremdes Land und heute nach Spanien.

Viele von euch haben sicher schon spanisch gegessen, waren in Spanien im Urlaub.
Ich muss gestehen, immer wenn ich in Spanien Urlaub gemacht habe, konnte ich mich im Hotel ausgiebig an einem Buffet bedienen. Konnte aus einer Vielfalt an Gerichten und Besonderheiten auswählen. 
Bei meiner Recherche über die spanische Küche und der Suche nach einem vegetarischen Gericht  musste ich feststellen, dass Fisch und Meeresfrüchte eine große Rolle in der Küche der Spanier spielen, wen wundert das. Aber ich habe auch festgestellt, dass die Kartoffel, die bei uns in Deutschland oft die Funktion der Sättigungsbeilage erfüllt, in Spanien als Gemüse betrachtet wird und so gibt es bei mir heute einen Klassiker aus der spanischen Familienküche.

Kartoffeltortilla mit einem Frischekick aus Tomaten





hier kommen die Zutaten für 2 Personen:

4 Kartoffeln
1 Zwiebel ( ich habe eine rote Zwiebel genommen)
Petersilie
Olivenöl
Salz, Pfeffer
4 Eier
4 Essl. Sahne
Kirschtomaten





Zubereitung:

Die geschälten Kartoffeln in kleine Würfel schneiden. Die geschälte Zwiebel in Ringe. Wenn ihr frische Petersilie nehmt, diese fein hacken. Ich hatte noch Petersilie aus dem Gefrierschrank.
Das Öl erhitzen und die Kartoffeln darin ca. 5 Minuten braten. Zwiebeln dazu und alles ca. 5 Minuten weiterbraten. Dabei gelegentlich umrühren. Mit Salz und Pfeffer würzen.
Die halbierten Tomaten auf die Kartoffeln geben und ca. 3 Minuten dünsten.






Inzwischen die Eier mit Sahne und Petersilie verquirlen und mit Salz und Pfeffer würzen.
Die Eier über die Kartoffeln geben. 





Die Hitze reduzieren und die Tortilla abgedeckt in etwa 10 Minuten stocken lassen.







Schmeckt warm und kalt mit Salat.

Und beim Dessert habe ich es so gemacht, wie es meist im Urlaub auf dem Buffet auch war.
Es gibt Obst.





Buen apetito!










Sonntag, 24. Februar 2019

Primeln und Co. suchen ein Zuhause und Frühlingserwachen

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"Primeln und Co. suchen ein Zuhause"
Dieser Spruch stand vor meinem Lieblings-Blumenladen auf einem Aufsteller.
Und da konnte ich nicht nein sagen und eine Primel hat bei mir ein neues Zuhause gefunden.




Die Winterdeko ist verschwunden. Die Tulpen sind ins Wohnzimmer umgezogen und eine Primel sagt  nicht nur dem Frühling "herzlich willkommen", sondern auch allen lieben Menschen, die das Haus betreten.



Dann habe ich dem Topf noch ein wenig Deko angeklemmt und langsam zieht der Frühling ein.







In der Natur gibt es auch ein Frühlingserwachen. So jedenfalls haben wir es am letzten Sonntag bei einem Spaziergang in Wachtendonk und an der Niers erlebt.






Wachtendonk ist ein wunderschönes altes Städtchen mit einem historischen Stadtkern, in dem fast jedes Gebäude unter Denkmalschutz steht. 




Man schlendert durch enge Gassen und ist in wenigen Schritten im freien, platten Land, das so typisch für den Niederrhein ist. 






Noch sieht man an der Lindenallee, das es erst Februar ist und wir Winter haben. Wenn auch mit herrlichstem Sonnenschein. Aber auf den zweiten Blick zeigt sich der beginnende Frühling.





Zahlreiche Rittersitze gibt es in der Gegend rund um Wachtendonk.  
 Meist in Privatbesitz und liebevoll renoviert.




Und Wasser spielt am Niederrhein auch eine Rolle. Wie die Niers, die in Kuckum entspringt und später in die Maas in den Niederlanden mündet.




Zu dieser Jahreszeit ist es ruhig auf der Niers, aber im Sommer ist sie ein beliebtes Ausflugsziel zum Kanu fahren. Eine wunderbare Art, die Natur zu entdecken. Sehr meditativ. Kann ich nur empfehlen.

Dieser Spaziergang war ganz meins. Ein schönes Städtchen, Sonnenschein, die Weite der Landschaft und Wasser war auch noch dabei.

Das war es für heute. Startet gut in diesen Sonntag. Ich werde jetzt erst einmal ausgiebig frühstücken.






verlinkt bei Bunt ist die Welt
verlinkt bei Sonntagsglück



Freitag, 22. Februar 2019

Freitags-Blümchen und HERZ-Karten

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Hallo ihr Lieben!

Heute gibt es bei mir auch einmal wieder Blumen für Holunderblütchen, die jeden Freitag gerne sehen möchte, was bei uns so in der Vase steht.




Und bei mir sind es in dieser Woche einmal wieder Tulpen.

Mein GöGa hat sie mir am Mittwoch vom Einkaufen mitgebracht. 
Spontan wären sie an der Kasse im Supermarkt noch in seinen Einkaufswagen gelandet lächel!!




Sie hatten schon bessere Tage gesehen, aber nach einem neuen Anschnitt und frischem Wasser, haben sie sich ganz gut erholt.




Ein paar Zapfen - die Winterdeko  bei mir - liegen auch noch dabei. Aber ich glaube, jetzt wird es wirklich Zeit, den Frühling ins Haus einziehen zu lassen.





Nun schaue ich mal, wie viel Frühling bei euch so in der Vase steht 
und wünsche euch einen entspannten Start ins Wochenende.

Aber bevor ich ins Wochenende gehe, zeige ich euch noch die wunderbaren Karten, die mir in der letzen Zeit im Rahmen der Aktion Ein Herz für Blogger  ins Haus geflattert sind.





Vielen lieben Dank an Claudia und an Burgi  für die lieben Grüße.






Und vielen lieben Dank an Silke für die wunderschöne Karte und auch noch einmal  lieben Dank an Nicole für diese tolle Aktion.








verlinkt bei Freutag


Donnerstag, 21. Februar 2019

Mein Veggie-Day No. 8/19

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Hallo und herzlich willkommen zum Veggie-Day.



Burgi und ich kochen heute mit Spinat.


Manchmal war es gar nicht so einfach, meinem Sohn Gemüse schmackhaft zu machen. 
Aber bei Spinat sagte er nie nein. Es ist kaum zu glauben, aber Sohnemann aß Spinat schon als Kind gerne. Meist ganz klassisch als Rahmspinat mit Kartoffeln und Ei. Aber auch in anderer Form konnte ich dieses Gemüse auf den Tisch bringen.

Da ich Spinat gerne im eigenen Garten anbaue und dann die Ernte blanchiert und grob gehackt in den Kälteschlaf packe, habe ich immer einen Vorrat im Haus und kann ein leckeres Gericht zaubern.

Eigentlich wollte ich eine Spinattorte machen und heute zum Veggie-Day präsentieren, aber oft kommt es anders als man denkt. Ich hatte einmal wieder so eine 
"Zeitmangel-Phase" und so kommt heute nur ein schnelles, aber leckeres Pasta-Gericht auf den Tisch.






Da ich meist "Pi mal Daumen" koche, habe ich die Zutaten für 4 Personen hochgerechnet:

Nudeln nach Lust und Laune

1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 Essl. Butter
Spinat  (bei mir tiefgekühlt etwas 500 g)
150 ml Gemüsebrühe
200 g Sahne
Salz, Pfeffer
geriebene Muskatnuss

Zubereitung:

Während das Nudelwasser zum Kochen gebracht wird, die Zwiebel und den Knoblauch schälen, fein würfeln und in der Butter andünsten. Den gefrorenen Spinat dazugeben und mit der Gemüsebrühe angießen.  
Während dann die Nudeln kochen (die brauchen je nach Sorte etwa 10 Minuten) auch den Spinat kochen lassen, bis er vollständig aufgetaut ist, dabei häufig umrühren.
Die Sahne zum Spinat geben und mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen. Alles noch einmal aufkochen, gut umrühren und dann Spinat und Nudeln mischen.







Frisch geriebenen Parmesan darüber und schnell ist ein leckeres Pasta-Gericht aus dem Vorrat gezaubert. 

Und für das Dessert habe ich auch noch in meinen Gefrierschrank gegriffen und ein paar Himbeeren (auch noch aus der Ernte des letzten Sommers) aufgetaut.




Die gefrorenen Beeren unter einen Joghurt gerührt und fertig.

Also, ihr seht, auch bei Zeitnot geht "frische" Küche. Wer braucht da den Pizzaboten?

Jetzt schaue ich noch in der Küche vom Bodenseegarten vorbei um zu sehen, wie bei Burgi heute der Spinat auf den Tisch kommt. 

So, das war es für heute. Leider ist die Zeit knapp.
Ich wünsche euch noch eine schönen Donnerstag.













Samstag, 16. Februar 2019

Auf in ein neues Gartenjahr

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Da sitze ich am Esstisch, ein großes weißes Blatt Papier vor mir und beginne meinen kleinen Gemüsegarten aufzumalen.







Da das Kräuterbeet, Brombeeren und Himbeeren haben auch ihren festen Platz. Die Rhabarber-Pflanze wächst neben dem Komposthaufen.
Die Erdbeeren sind im Herbst neu gepflanzt worden.
Fixpunkte auf dem Stück Garten, das wir als Obst- und Gemüsebeet nutzen.

Was wollen wir im kommenden Gartenjahr anpflanzen bzw. säen?






Tomaten auf jeden Fall. Die gibt es jedes Jahr.







Möhren, Spinat und Mangold waren im letzten Jahr gut gewachsen. Es gibt sogar noch Reserven in der Gefriertruhe, denn alles konnten wir im letzten Jahr gar nicht essen.






Bohnen werden auf jeden Fall wieder gesät. Diese gelben Bohnen, die so gut im Salat schmecken und im Handel außer als Konserve so gut wie nie zu haben sind.








Radieschen und verschiedene Salate sowieso. Es gibt nichts Leckeres als Salat direkt aus dem Garten und wir sind Salat-Fans.








Kürbis? Zierkürbis werde ich versuchen. Diese weißen Baby Boos. Deko braucht die Frau. Für Kürbis als Gemüse kann ich meine Männer nicht begeistern.

Vielleicht auch Fenchel. Ich hatte es schon einmal mit Fenchel versucht. Kleine Pflänzchen gesetzt und es hat funktioniert. Und Fenchel ist lecker.

So sitze ich hier, habe mir Papierstreifen geschnitten, beschriftet und schiebe sie auf dem Blatt, das unseren kleinen Gemüsegarten simuliert, hin und her.

Noch habe ich kein Ergebnis. Aber noch ist es auch nicht so weit. Der Garten liegt noch im Winterschlaf. Ich habe also noch etwas Zeit.

Obwohl, im Vorgarten sind ein paar Frühblüher schon aus dem Winterschlaf erwacht.



Schneeglöckchen und Krokusse blühen und auch die ersten Tulpenblätter haben sich ihren Weg durch die Erde ans Licht gesucht.
Die ersten Anzeichen des Frühlings sind da. Hurra!!





Kommen wir aber wieder zu meinem kleinen Gemüsegarten.
Bevor ich Saatgut kaufe, muss der Pflanzplan stehen. 
Und dann möchte ich einmal etwas Neues ausprobieren. Ringelblumen und Tagetes sollen im Gemüsebeet nicht nur für leuchtende Farben sorgen, sondern auch noch wachstumsfördernd für das Gemüse sein. 
Einen Versuch ist es wert.








Also, dann muss ich mal ran an die Saatgut-Kiste und Ordnung schaffen. Einige Samentütchen sind noch da und selbst gewonnenes Saatgut von meinen Tomaten.

Ich wünsche euch allen ein wunderschönes Wochenende.



verlinkt bei Winterglück

Donnerstag, 14. Februar 2019

Mein Veggie-Day No. 7/19

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Hallo ihr Lieben,

heute ist wieder Veggie-Day.




Das Motto in dieser Woche bei Burgi und mir lautet:

Kochen für die Liebsten


Da heute Valentinstag ist, dem wir hier im Hause vom Dorf allerdings keine große Bedeutung schenken, gibt es also keine Geschenke, Blumen oder der Gleichen.
Aber ich habe aus zwei Lieblingsgerichten meiner Männer ein vegetarisches Gericht gekocht. Sowohl mein Sohnemann als auch mein Göttergatte lieben Lasagne und Grünkohl. Beides meist mit viel Fleisch oder Wurst. Es geht aber auch anders.

Die Idee zu der Grünkohl-Lasagne ist aber nicht von mir, sondern von Lars Middendorf, der regelmäßig in der WDR-Sendung "Hier und heute" kocht. Ich habe das Rezept nur abgewandelt, da es für heute fleischlos sein sollte.





Hier sind die Zutaten für den Grünkohl:

etwa 1 kg frischer Grünkohl (geputzt und geschnitten)
Man bekommt ihn so auch oft schon zu kaufen, sonst heißt es eben selbst Hand anlegen.
4 Zwiebeln
etwas Butter
400 ml Gemüsebrühe
1 Essl. Senf
250 g Schmand
Muskatnuss
Salz und Pfeffer

Zubereitung:

Zwiebeln schälen und würfeln. Butter bräunen und die Zwiebelwürfel darin kurz anbraten.
Gewaschenen Grünkohl in den Topf geben, kurz anschwitzen, dann die Brühe auffüllen und aufkochen.
Senf dazugeben, mit Muskatnuss, Salz und Pfeffer würzen. Danach den Schmand hinzufügen und alles zu einer sämigen Soße einkochen lassen. Dann den Topf vom Herd nehmen und kurz auskühlen lassen.




Zutaten für die Bergkäse-Béchamelsoße:

50 g Butter
40 g Mehl
250 ml Milch
200 ml Sahne
Muskatnuss
150 g Bergkäse


Zubereitung:

Die Butter schmelzen und dann das Mehl einrühren. Nach und nach unter Rühren zuerst die Milch und dann die Sahne zugeben.
Alles aufkochen, umrühren nicht vergessen, sonst brennt die Soße an. Für 10 Minuten köcheln lassen. Dann vom Herd nehmen und mit Salz und Muskat würzen.
Nun den geriebenen Bergkäse mit in die Soße geben und mit einem Pürierstab untermixen.
Die Soße leicht auskühlen lassen.

Und jetzt wird geschichtet mit:

12 Lasagneblätter
(ich nehme immer die Lasagneblätter, die nicht vorgekocht werden müssen)
etwas Butter
2 Mozzarella

Eine ofenfeste Form leicht mit Butter ausstreichen. Zuerst eine Lage Lasagneblätter in die Form geben. Darauf eine Lage Grünkohl und etwas Béchamelsoße geben.
Nun wieder eine Lage Lasagneblätter, Grünkohl und Soße usw. Mit einer Lage Lasagne-Platten abschließen.
Auf der letzten Lage den Mozzarella verteilen.
Die Lasagne im Ofen bei 180 Grad backen, bis sie von oben richtig knusprig braun ist.

Guten Appetit und keine Kalorien zählen (lächel)



Und wer jetzt noch Lust auf ein Dessert hat,
Obst der Saison geht immer.




Und jetzt schaue ich noch im Bodenseegarten vorbei, um zu sehen, was Burgi für ihren Liebsten gekocht hat. Kommt ihr mit?