Samstag, 27. Juni 2020

Juni-Rückblick

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Hallo Ihr Lieben,

wo ist der Monat nur geblieben. Schwupps, und schon wieder ein Monat vorbei. 
Halbzeit im Jahr 2020, das schon jetzt ein ganz besonderes Jahr ist.

Eine andere Normalität hat sich in unser Leben geschlichen. Mund-Nasen-Schutz gehört zum Alltag, genauso wie auf Abstand gehen. Wer hätte dies vor einem halben Jahr gedacht. 
Aber ich möchte mich nicht beklagen. Wir sind gesund und hatten auch einen schönen Juni.






Im Juni 

habe ich Urlaub Zuhause gemacht.

habe ich viel Zeit im Garten verbracht.

habe ich meine Heimat mit den Augen eines Touristen gesehen, erwandert, erradelt und ...

habe ich viel Neues in der Küche ausprobiert, denn zu kochen, ist für mich Entspannung pur.

habe ich mich mit leichter Sommerlektüre in die Ferne und in meine Kindheit gelesen.

Ach, lieber Juni, du hast mir gefallen.  Ich freue mich auf deine letzten Tage und auf den nächsten Sommermonat...
Passt weiter auf Euch auf.








Donnerstag, 25. Juni 2020

Veggie-Day No. 26/2020 - Quer durch Deutschland

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Willkommen zum Veggie-Day.
Es ist schon wieder der letzte Donnerstag im Monat und Burgi und ich reisen durch Deutschlands Küchen.
Heute sind wir in der Küche von Mecklenburg-Vorpommern. 

Die Küche in Mecklenburg-Vorpommern ist bodenständig, oft deftig. 
Aber im Sommer geht es auch süß.
Und so gibt es heute bei mir eine Rote Grütze. Ein wunderbarer Nachtisch für die Sommerzeit, wenn es Früchte in Hülle und Fülle gibt. 
Wenn man an der Küste von Mecklenburg-Vorpommern Urlaub macht, findet man diese Köstlichkeit auf jeder Speisekarte.







Diese Zutaten brauchst du:

je 250 g Brombeeren, Johannisbeeren, Himbeeren und Kirschen
5 Essl. Speisestärke
8 Essl. Zucker
500 ml Kirschsaft







Zubereitung:

Alle Früchte waschen und vorbereiten.
Speisestärke mit dem Zucker mischen und mit 4 Essl. Saft anrühren.
Den restlichen Saft aufkochen und die angerührte Speisestärke unterrühren. 
Den Saft unter Rühren aufkochen lassen, dann den Topf von der Kochstelle nehmen.
Die Beeren unterrühren. 
Die rote Grütze in eine Schüssel füllen und in den Kühlschrank stellen.
Ich koche die Früchte nicht mit, damit sie noch richtig schön "Biss" haben. 





Bei uns wird die rote Grütze gerne mit flüssiger Sahne gegessen. 

Jetzt schaue ich noch bei Burgi, was sie uns Leckeres aus Mecklenburg-Vorpommern auf den Tisch gezaubert hat und träume ein wenig vom nächsten Urlaub an der Ostsee.






Lasst es Euch schmecken.



Dienstag, 23. Juni 2020

Wir hatten (R)Auszeit

* Buch-Werbung und verlinkt im karminroten Lesezimmer 



Zwei Wochen Ferien liegen hinter uns.
Wir brauchten Frischluft. Also ging es raus in den Garten. Machten wir einen Ausflug nach "Balkonien". 








Haben wir Freiland erobert, zu Fuß und radelnd. 
Sonnenhut und Proviant für´s Picknick war immer dabei. 
Nicht an jedem Tag hatten wir Sonnenschein, aber wir konnten immer etwas unternehmen.







Es hieß Sonne tanken. Das produziert Vitamin D und Glückshormone. Dazu ein gutes Buch.







Und mit dem Buch Gut Schwansee von Jette Martens** bin ich an die Ostsee gereist. 
In Gedanken. 
Warum? Das erzähle ich Euch.

Covertext:

Ein gebrochenes Herz.
Ein traumhafter Gutshof an der Ostsee.
Und die Chance auf einen Neuanfang.

Leni sehnt sich nach einer Auszeit: von ihrer Beziehung und ihrem Berliner Großstadtleben. Kurzerhand flüchtet sie nach Gut Schwansee, wo wunderschöne antike Möbel zum Verkauf stehen, die sie restaurieren möchte. Auf dem von blühenden Rapsfeldern umgebenen Gestüt an der Ostsee wird sie herzlich empfangen









 - nur Nathan, der attraktive Sohn des Gutsbesitzers, hält sie für ein verwöhntes Stadtmädchen.
 Als Leni überraschend die Chance bekommt, sich auf dem traumhaften Gut vorübergehend eine kleine Werkstatt einzurichten, kann sie ihr Glück kaum fassen. Dass Nathan sich ihr gegenüber so unverschämt verhält, ignoriert sie - genauso wie das warme Kribbeln, das sein Anblick jedes Mal in ihr auslöst...






Meine Bewertung:

Ein Buch für entspannte Stunden.
Die Geschichte liest sich flüssig. 
Das Gut Schwansee und seine Umgebung sind so schön beschrieben, dass man direkt Lust verspürt, dort seine Ferien zu verbringen.

Die Personen hat man schnell in sein Herz geschlossen.
Eine Liebesgeschichte mit Auf und Ab´s.

Da das Buch der Auftakt zu einer Trilogie ist, erhält man am Ende bereits einen Ausblick auf das 
2. Buch. Ich freue mich schon darauf, denn die Geschichte ist eine schöne Sommerlektüre und kann gut unterhalten. Man kann sich einige Stunden "wegträumen". Ein wenig, wie in den Mädchen- und Pferderomanen meiner Jugend.

So, Ihr Lieben, jetzt genug geträumt. So langsam kommt wieder etwas Normalität in unseren Alltag. So nach und nach geht es wieder zurück ins Büro. Auch das tut wirklich gut. 

Habt noch einen schönen Tag.






Anmerkung zum Buch:
Das Buch wurde mir kostenlos vom Penguin-Verlag**  zur Verfügung gestellt. Vielen Dank!
Bei der Rezension handelt es sich um meine eigene Meinung, die in keiner Weise beeinflusst wurde.


Samstag, 20. Juni 2020

Glücksgeheimnisse und Hallo Sommer

* Buch-Werbung und verlinkt im karminroten Lesezimmer




Nun ist er da. Ganz offiziell. Der Sommer.

Und wenn ich an den Sommer denke, dann habe ich Blumenwiesen im Kopf. Kinder, die draußen spielen, in den Tag hineinleben. An Tage wie in Bullerbü. Unbeschwert und frei.





Und als ich dann dieses kleine Büchlein in Händen hielt, war die unbeschwerte Kindheit wie in den Astrid Lindgren Büchern wieder da.





"Oh, ist das schön, wenn der Sommer kommt!
Da schmücken wir das Klassenzimmer mit Blumen und grünen Zweigen. Wir Kinder von Bullerbü pflückten Birkenzweige und Himmelschlüsselchen und Glockenblumen.
aus - Wir Kinder aus Bullerbü - von Astrid Lindgren





Nordische Ideen - Rezepte vom Lande - für jede Jahreszeit

Das Schweden der Bullerbü-Romantik steht für einen Sehnsuchtsort: gemütliche Holzhäuser, idyllische Gärten, Beeren sammeln, Marmelade kochen, Blumenkränze winden. Ein Ort, an dem man am liebsten immer verweilen möchte, weil er nach Zimtschnecken duftet und Geborgenheit schenkt.

Mit diesem Buch bin ich nicht nur in Gedanken nach Skandinavien gereist, sondern auch in meine eigene Kindheit.
Mit zwei Geschwistern am Stadtrand aufgewachsen. Mit vielen Nachbarskindern war unsere Kindheit wie in Bullerbü. Lange Sommertage, die wir nur draußen verbrachten. Wir spielten im Wald, kamen nur kurz nach Hause, wenn wir Durst oder Hunger hatten. Und schliefen am Abend glücklich ein, um am nächsten Tag während der Sommerferien wieder hinaus zu gehen, um Abenteuer zu erleben.






Zum Buch:

Skandinavien steht für einen Lebensstil, der glücklich macht:
 behagliche Stuben, verwunschene Gärten, Beeren sammeln, Marmelade kochen, Socken stricken, Blumenkränze winden. 
Ein Sehnsuchtsort, der nach Zimtschnecken und frischem Gras duftet und Geborgenheit schenkt;
wo Tradition, Menschen und Natur im Einklang miteinander sind.
Die beiden Autorinnen entführen uns in diese Welt 
und teilen ihre "skandinavischen Glücksgeheimnisse".
Ein wunderbares Buch voller kreativer Ideen - mit Rezepten für Körper und Seele, um sich ein Stück nordische Glückseligkeit nach Hause zu holen.

Meine Bewertung:

Beim Lesen dieses Büchleins taucht man direkt in die Welt von Astrid Lindgren ein.  Die Kindheit erwacht. 
Das Buch ist in die vier Jahreszeiten aufgeteilt und bietet für jede dieser Zeiten Rezepte und Basteltipps.
Wenn man durch das Buch blättert und die Bilder anschaut, ist man direkt in Urlaubsstimmung. 
Einfach hyggelig!

Mit diesem kleinen Büchlein kann man für eine kurze Zeit in Gedanken nach Schweden reisen.
Und im nächsten Jahr vielleicht auch im realen Leben. 






Mich hat dieses Buch in meinem "Urlaub ohne Koffer" begleitet, inspiriert und kleine Glücksmomente hervorgerufen. 

Ich wünsche Euch einen guten Start in den Sommer, habt eine schöne Zeit.






Anmerkung:
das Buch habe ich kostenlos vom Goldmann-Verlag* zur Verfügung gestellt bekommen. Vielen Dank!
Bei der Rezension handelt es sich um meine eigene Meinung, die in keiner Weise beeinflusst wurde!








 



Donnerstag, 18. Juni 2020

Veggie-Day No. 25/2020

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Willkommen zum Veggie-Day!

Heute holen wir uns den Sommer auf den Tisch und kochen mit Kokosmilch.
Ich muss bei dem Wort Kokosnuss an Palmen denken. An tropische Küsten und Wärme.


Bei mir kommt heute ein Nudel-Curry auf den Tisch.





das brauchst du an Zutaten:

1 rote Paprikaschote
1 Stange Porree
1 dicke Möhre
150 g braune Champignons
2 Essl.  Öl
400 ml Gemüsebrühe
1 Dose Kokosmilch
2 Teel. rote Currypaste
3 Essl. Sojasauce
200 g Wok-Nudeln





Zubereitung:

Zuerst heißt es, das Gemüse klein zu schneiden. ( Es geht übrigens auch jedes andere Gemüse, ganz nach Geschmack und Jahreszeit).

Das Öl in einem Wok oder einer großen Pfanne erhitzen. Die Paprika, die Möhre und die Pilze 
5 Minuten darin anbraten. Den Porree dazugeben und kurz mit anbraten. Das Gemüse aus dem Wok nehmen.

Die Brühe, die Kokosmilch, die Currypaste und die Sojasauce im Wok aufkochen. Die Woknudeln zugeben ( es gehen auch andere Nudeln, die sollten allerdings vorgekocht sein) und etwa 
3-4 Minuten ziehen lassen. 

Das Gemüse wieder untermischen.

Wer mag, kann auch noch frische Kräuter nach Geschmack kurz vor dem Servieren dazugeben.





Nun genießt. 
Und was Burgi mit Kokosmilch gekocht hat, könnt ihr hier sehen.
Guten Appetit!
















Dienstag, 16. Juni 2020

Ausblicke... und das kleine Glück

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Ausblicke sucht niwibo in diesem Monat.

Ausblicke von einem Berg kann ich hier am Niederrhein leider nicht bieten. Aber Weite haben wir.



Und auf einem Abendspaziergang haben wir dieses Feld entdeckt. In den Vorjahren wuchs dort Gemüse. Meist wurden in einem Jahr mehrere Ernten eingefahren. Aber in diesem Jahr wurde Luzerne gesät. Zwei Jahre lang wird der Boden jetzt nicht bearbeitet.






Die Farbe erinnert an Lavendel. Den schönen Duft gibt es leider nicht. Aber die Insekten freuen sich  über die Blüten.




Inzwischen ist dieses Feld zu einem Ziel für viele Abendspaziergänge geworden. Einfach nur den Ausblick genießen und ein wenig Urlaubsfeeling verspüren.

Und dann hat mich doch tatsächlich auch noch der Trend "Steine bemalen" erreicht. Ich mache normalerweise nicht jeden Trend mit, aber nachdem ich oft auf unseren Spaziergängen auf der einen oder anderen Bank bemalte Steine gesehen habe, konnte ich mich diesem Trend nicht mehr entziehen. 





Und Steine finden sich in meinen Deko-Kisten genügend und auf den Spaziergängen kann auch gesammelt werden.
So habe ich schöne Steine bemalt und verteile auf meinen abendlichen Spaziergängen das eine oder andere "kleine Glück".











Meinen Ausblick schicke ich noch zu niwibo sucht... und hoffe, Nicole freut sich auch über diese Farbe.





Ich wünsche Euch noch einen schönen Tag. Genießt ihn.






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Freitag, 12. Juni 2020

Blumen aus dem Garten

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Heute gibt es Blumen aus dem Garten. 
Normalerweise mag ich in meinem Garten keine Blumen schneiden. Ich finde das immer zu schade. Aber bei den Bartnelken habe ich einmal eine Ausnahme gemacht.






Sie sind ein wenig krumm gewachsen und genauso stehen sie dann auch in der Vase.





Obwohl, von einer Vase kann eigentlich nicht die Rede sein, denn ich habe ein altes Weckglas genommen.
So erinnern mich die Bartnelken an meine Oma. 
Sie hatte sie oft im Sommer auf dem Gartentisch stehen und als Vase meist Weckgläser, Kannen oder anderes Geschirr als Vasen-Ersatz im Einsatz.




Meine Blumen aus dem Garten verlinke ich bei Holunderblütchen  und bin gespannt, was für Blumen heute bei Euch in der Vase stehen.





Nun wünsche ich Euch einen schönen Start ins Wochenende. 
Ich habe Ferien, mal schauen, was ich heute noch mache.



Donnerstag, 11. Juni 2020

Veggie-Day No. 24/2020

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Hallo zum Veggie-Day!

Heute haben Burgi und ich Schätze im Glas für Euch.


Ich habe heute eine frische Limo für Euch. Eine Zitronenlimonade mit Ingwer.
Eine herrliche Erfrischung an heißen Tagen.






Die Basis für diese Limonade ist ein Zitronen-Ingwer-Sirup.**

Das brauchst du für den Sirup:

600 g Zucker
400 ml Zitronensaft, das sind etwa 4-5 Zitronen
300 g Ingwer
200 - 250 ml Wasser





Zubereitung:

Ingwer schälen und reiben oder ganz klein würfeln. In einen Topf geben. Zucker und Wasser zugeben. Aufkochen und 15 Minuten köcheln lassen. Der Zucker sollte vollständig gelöst sein.

Erkalten lassen, dann den ausgekochten Ingwer abseihen und den Sirup auffangen.
Zitronensaft dazugeben und ein weiteres Mal kurz aufkochen.

Die Mischung vom Herd nehmen und in saubere Flaschen füllen.






Der Sirup hält sich im Kühlschrank etwa 10 Tage.

Für die Limonade etwa zwei Fingerbreit in ein Glas geben und mit Mineralwasser aufgießen.
Ich gebe dann statt Eiswürfel gefrorene Beeren mit ins Glas.







Frische Kräuter aus dem Garten passen auch sehr gut in die Limonade. Und darum habe ich mich auch riesig über die liebe Post gefreut, die mich in der letzten Woche erreicht hat. DANKE liebe Christine. Deine Kräuter werden mein kleines Kräuterbeet bereichern.






Ausprobieren lohnt sich!





Ich schaue jetzt noch, was für einen Schatz Burgi im Glas hat.






** Anmerkung: das Rezept  für den Sirup hat Jelena Lozo  in der WDR-Sendung "Hier und Heute" vorgestellt.

Dienstag, 9. Juni 2020

Home sweet home

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Vom "normalen" Sommerurlaub mit Flugreise, Hotel und Strand im Süden haben sich die Meisten wohl schon verabschiedet.
Wir sogar von einem Urlaub an der Ostsee. Der Corona-Virus ist schuld, dass uns in diesem Jahr wohl nur die Ferien in der näheren Umgebung, vielleicht noch im eigenen Land bleiben.
Doch was heißt hier nur?
Nordrhein-Westfalen - das Bundesland, in dem ich lebe - hat einiges zu bieten.

Wir machen in diesem Sommer "Urlaub ohne Koffer". Unsere Basis ist unser Zuhause. Und von dort aus unternehmen wir Ausflüge in unser schönes Bundesland.

Und so nehme ich Euch heute mit auf eine Wanderung an den Niederrhein. Genauer gesagt wandern wir heute rund um die Krickenbecker Seen.
Wir verbringen ein paar Stunden in einer herrlichen Natur, die mit dem Auto von unserem Zuhause in 30 Minuten zu erreichen ist.

Ich wohne im Naturpark Schwalm-Nette und die Krickenbecker Seen sind mittendrin. Wie an einer Perlenschnur aufgereiht, liegen die vier Seen hintereinander.





Da der Rundwanderweg bei vielen Menschen beliebt ist, sind wir unter der Woche unterwegs und nicht am Wochenende. Wir haben schließlich Ferien. 
Am frühen Nachmittag starten wir unsere Tour. 
Die Seen sind ein Rückzugsort für viele Vogelarten und um diese Stunde auch für uns.
Wir sind alleine am See und auch am Nordkanal oder dem, was von ihm übrig geblieben ist. 




Der Nordkanal war ein Kanalbauprojekt aus napoleonischer Zeit, das ursprünglich geplant war als Wasserstraßenverbindung von Antwerpen zum Rhein.







Vorbei an der "Flootsmühle", die noch bis 1875 als Kornmühle am Flüsschen Nette in Betrieb war. 
Heute ist sie eine Raststätte für die Pilger, die über die alte Römerstraße nach Kevelaer ziehen.




Viele fremde Mächte haben sich hier am Niederrhein getummelt. Zu allen Zeiten der Geschichte und ihre Spuren hinterlassen.




Am Ende unserer Runde geht es noch am Schloss Krickenbeck vorbei, das wie im Dornröschenschlaf hinter dem Grün der Hecken verborgen liegt.





Nach 3 Stunden Wanderung in der Natur geht es heimwärts.
Ein wunderschöner Tag zum " Kopf frei bekommen" geht zu Ende.

Ich bin vollkommen entspannt und Ihr?

Habt noch einen wunderschönen Abend.

















Samstag, 6. Juni 2020

Weniger Plastik und Müll in der Küche

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Einige Wochen ist es schon her, dass ich Euch von meinem Projekt  
"weniger Plastik in meinem Haushalt"
erzählt habe. 

Nachdem ich beim Einkaufen einiges anders mache, habe ich mir als nächstes die Küche vorgenommen.

Da ich meist frisch koche und somit auf Fertiggerichte verzichte, habe ich nicht viele Einwegverpackungen, die leider sehr viel Müll verursachen.
Aber in der Küche entsteht nicht nur Plastikmüll, sondern auch Biomüll. 
Dieser verrottet zwar auf unserem Komposthaufen und wird dann unserem Garten als Erde wieder zugeführt. 
Lebensmittelabfälle zu vermeiden, schont aber nicht nur die Umwelt, sondern auch unseren Geldbeutel.

Da ich nicht täglich frisch einkaufen gehe, muss das Gemüse gut gelagert werden, damit es lange frisch bleibt. 

Ich habe einen Kühlschrank mit einem BioFresh-Gemüsefach, aber trotzdem sollte das Gemüse gut verpackt gelagert werden:
Salat und Spargel wickel ich in ein feuchtes Geschirrtuch.






Radieschen befreie ich direkt vom Grün, aus dem man übrigens ein leckeres Pesto machen kann - hier geht es zum Rezept - . 





In einer mit Wasser gefüllten Schüssel kann man die Radieschen im Kühlschrank lagern. Das Wasser muss regelmäßig gewechselt werden. 




Für angeschnittenes Obst oder Gemüse nehme ich statt Frischhaltefolie Bienenwachstücher oder ist lege das Obst/Gemüse mit der Schnittfläche auf einen Teller.

Es gibt in der Küche viele Dinge, die man leicht gegen nachhaltigere Alternativen austauschen kann. Hier meine Tipps:

- Wir trinken Filterkaffee. Schon immer. Dadurch vermeiden wir Kapseln oder Pads. Und die Kaffeefilter mit dem Kaffeepulver wandern anschließend auf den Kompost.

- Da ich auch viel Tee trinke, brühe ich losen Tee in einem Tee-Ei oder einem kleinen Tee-Sieb auf. 

- Statt Frischhaltefolie benutze ich Bienenwachstücher. 





- Statt Gefrierbeutel benutze ich Gefrierdosen. Ich habe schon seit Jahren diese Dosen. Sie sind zwar auch aus Plastik, aber so lange sie noch in Ordnung sind, werden sie weiter benutzt.  

- Für Eiswürfel habe ich wiederverwendbare Formen. Das erspart mir den Kauf von Eiswürfelbeutel. 

- Ich benutze statt Papierservietten Stoffservietten. Das wirkt auf dem gedeckten Tisch auch noch sehr edel. 

Und dann muss nach dem Kochen die Küche auch wieder in Ordnung gebracht werden und es muss gespült und geputzt werden. Da möchte ich in der nächsten Zeit meine Erfahrungen mit selbst hergestellten Putzmitteln machen. Ich werde berichten. Aber jetzt starte ich erst einmal ins Wochenende.

Macht es Euch schön!