Donnerstag, 31. August 2023

Mein August, Tage in Ostfriesland und vielen Dank

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So langsam müssen wir uns vom Sommer verabschieden, obwohl ich mich zu Beginn des Monats oft gefragt habe: " Ist das Sommer?" 

Morgen beginnt für die Meteorologen der Herbst. Ich mag aber noch nicht an den Herbst denken. Spreche ich lieber vom Spätsommer. 















Dann lasse ich den August einmal Revue passieren, denn ich habe

  • bei schönem Wetter meine Heimat  mit dem Rad erkundet. 
  • viel gelesen und bin mit den Büchern in die Bretagne und nach Venedig gereist.
  • die Früchte des Sommers in die Gläser gebracht und fleißig Konfitüren gekocht.
  • ein schönes Wochenende mit lieben Mädels in Köln verbracht.
  • in einem Choco-Workshop Pralinen selbst hergestellt.
  • Geburtstagskarten gebastelt und liebe Glückwünsche verschickt.
  • mir Sonnenblumen und Dahlien in die Vasen geholt.

Und ich konnte einige Tage in Ostfriesland verbringen. Ganz spontan wurde die Reise geplant und wir haben die kleine Auszeit sehr genossen.


























Nach einer zügigen Anreise konnten wir schon das erste Wahrzeichen von Greetsiel sehen: die Zwillingsmühlen! Nachdem das Auto geparkt war, war der Hafen unser erstes Ziel. Dort herrschte, dank der frühen Stunde noch nicht so ein großes Treiben. Die meisten Kutter waren noch auf dem Meer.


















Vom Hafen aus ging es auf Erkundigungstour durch den kleinen Ort.



















































So viel Input verlangte nach einer Pause und so schlenderten wir zu einer gemütlichen Teestube. 


















Wir saßen draußen mit der Karte in der Hand und bestellten "Krinntstuut mit Botter" Rosinenbrot mit Butter und "Tee mit Kluntje und Wulkje". Wir hatten ja Urlaub und zelebrierten den alten Brauch des Teetrinkens: der Kluntje kommt in die Tassen und der Tee wird aufgegossen, so dass der Kluntje knistert. Dann wird die Sahne gegen den Uhrzeigersinn am Rand der Tasse verteilt. Das soll die Zeit ein wenig anhalten. Gerührt wird nicht!. Mit dem gebutterten Rosinenbrot richtig lecker!

Nach der kleinen Teezeit schlenderten wir noch einmal durch die kleinen Gassen.




















Am Abend haben wir uns ein leckeres Fischgericht in einem Restaurant am Hafen gegönnt.





















Und dann ging es zurück zu unserem kleinen Landhotel, wo wir den Ferientag ruhig haben ausklingen lassen. Am nächsten Tag wollten uns liebe Freunde, die seit einigen Jahren in Ostfriesland leben, die Stadt Leer zeigen. Davon berichte ich dann in den nächsten Tagen.

Und zum Abschluss möchte ich noch DANKESCHÖN sagen, für all die lieben Mails, die schönen Karten und Aufmerksamkeiten, die ich zum Geburtstag bekommen habe. Ich hoffe, ich habe niemanden vergessen und mich bei jedem schon persönlich bedankt. 💕



















Nun wünsche ich euch noch einen schönen letzten Tag im August. 







verlinkt bei niwibo sucht...Sommerlaune und bei den Monatscollagen, die Birgitt jeden Monat sammelt


Montag, 28. August 2023

Ordnung im Bücherregal und Neues aus meiner Leseecke

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An einem Samstag Anfang November hatte Guido Brunetti keine Lust rauszugehen und beschloss, stattdessen seine Bücher auf den Regalbrettern in Paolas Arbeitszimmer auszusortieren.

So lautet der erste Satz in Commissario Brunettis zweiunddreißigstem Fall.

Es ist zwar noch nicht November, aber am Wochenende ging es mir genauso. Ich habe meine Bücher sortiert. Einige werden verkauft, andere gehen in den Bücherschrank auf unserem Marktplatz.

Aber komme ich zu meinem Lesetipp. Denn auch gelesen wurde am Wochenende.

Wie die Saat, so die Ernte heißt der neue Roman von Donna Leon.















Covertext: Commissario Brunettis neuester Fall führt in den verwilderten Garten eines verwitterten Palazzos - und in die Vergangenheit.

Brunetti will gerade zu Bett, als Vianello ihn hinausruft in die kalte Novembernacht: In einem Kanal ragt eine Hand aus dem Wasser. Die Leiche ist schnell geborgen. Um wen es sich handelt, erfährt der Commissario per Zufall. Doch welche Feinde könnte der Tote gehabt haben? Da er sich ohne Papiere in Italien aufhielt, steht die Polizei ohne Spuren da. Erst als Brunetti tief in die eigene Vergangenheit eintaucht und sich das Italien seiner Studentenzeit vergegenwärtigt, nähert er sich der Lösung.











Das habe ich gelesen:  Venedigs Gärten sind ein Geheimtipp. Hinter hohen Mauern verbirgt sich so manches Juwel - oder auch eine Wildnis. Der neue Fall führt hinter die Umfriedung eines verwitterten Palazzos. Ein Sri Lanker lebt dort heimlich im Gartenhaus. Als der Mann getötet wird, steht die Polizei vor einem Rätsel, weil es keinerlei Akten gibt. Brunetti, nie um einen Einfall verlegen, nimmt sich das Bücherregal des Mannes vor - und landet in der eigenen studentischen Vergangenheit. Jugendliche Ideale und Jugendsünden.











Mein Fazit: "Wie die Saat, so die Ernte" ist ein Porträt des heutigen Italiens - und der Achtzigerjahre.

Ich lese jeden Roman von Donna Leon und war von diesem Commissario Brunetti Fall wieder überzeugt. Ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen und war von der Handlung, den Rückschauen in die Vergangenheit fasziniert und beeindruckt. Mit diesem Buch hat es Donna Leon geschafft, mich zu überraschen. Nicht alle Brunetti-Bücher sind so gut gewesen. Perfekte Unterhaltung mit versteckter Ironie. 

Das war es für heute aus meiner Leseecke. Ich wünsche Euch noch einen guten Start in die neue Woche und Zeit für ein gutes Buch.




Samstag, 26. August 2023

Meine Woche mit Ernteglück und Tagen am Meer

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Was habe ich diese Woche so gemacht? Andrea stellt wie jeden Samstag wieder die Frage nach unserer Woche und lädt uns ein, miteinander zu plauschen.

Das letzte Wochenende habe ich im Garten verbracht. In meinem kleinen Gemüsegarten ist Erntezeit. Knackige Bohnen und sonnengereifte Tomaten konnte ich ernten. 
















Meine "Gartenschätze" sind frisch vom Beet in die Küche gewandert und später auf dem Teller gelandet. Die Bohnenschwemme wurde allerdings erst einmal zu einem köstlichen Vorrat. Die Bohnen wurden blanchiert und portionsweise eingefroren. 















Am Montag ging es mit dem Auto nach Ostfriesland. Ganz kurzfristig hatte mein GöGa diese Reise für uns geplant.















 Ein paar Tage am Meer sollten uns ein wenig aus dem Alltagstrott herausholen. Und das haben sie!

In der nächsten Zeit werde ich weiter über unsere Tage in Ostfriesland berichten.















Nach der Rückkehr am Donnerstag war wieder Gartenarbeit angesagt. Und da noch ein Geburtstagskind gefeiert werden wollte, wurde ein Geschenk hübsch verpackt und wir haben uns in die Schar der Gratulanten eingereiht.















Da konnte ich auch einmal wieder ein Kreuzchen beim Jahresbingo machen. Das Feld "geschmackvoll verpackt" konnte gefüllt werden.












Für heute habe ich mir meine Bücherregale vorgenommen. Da muss einmal aussortiert werden.

Das war meine Woche. Und bei Euch?




Donnerstag, 24. August 2023

Veggie-Day No. 16/2023 - köstlich für wenig Geld

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Hallo und herzlich willkommen zum Veggie-Day!

Der Monat geht langsam wieder zu Ende. Es ist der 4. Donnerstag im Monat August. Und wie immer gegen Ende des Monats wird im Bodenseegarten und im Hause von Dorf köstlich für wenig Geld gekocht, gebacken oder... und auf jeden Fall lecker gegessen. 

Wenn ich im August über den Markt oder in den Hofladen gehe, dann sind die Auslagen knallbunt bestückt. Von A wie Aubergine bis Z wie Zucchini ist alles dabei. Und genau dieses bunte Gemüse kommt dann auch auf den Tisch. 

Ich habe mich für eine Art Ratatouille entschieden. Klassisch wird es als Eintopf gekocht, ich aber habe es im Ofen gemacht. 















Diese Zutaten brauchst du:

  • 300 g Gemüsezwiebeln
  • 500 g Kartoffeln
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 gelbe Paprikaschote
  • 1 Zucchini
  • 1 Aubergine
  • 300 g Tomaten
  • 5 Essl. Olivenöl
  • Salz und gemahlenen Pfeffer
  • 2-3 Teel. Kräuter der Provence

Zubereitung:

Das Gemüse und die Kartoffeln putzen und in kleine Stücke schneiden. Das vorbereitete Gemüse, außer Tomaten und Knoblauch, mit Salz und Pfeffer würzen und mit dem Olivenöl vermengen. Die Kräuter zum Gemüse geben. 
Alles in eine Auflaufform geben und im Backofen bei 160 Grad Heißluft für 40 Minuten backen.


















Die Tomaten und den Knoblauch 5 Minuten vor Ende der Garzeit dazugeben. 


















Wir essen das Gemüse als Hauptgericht mit Baguette.


























Was es Leckeres für wenig Geld auf dem Teller im Bodenseegarten gibt, das schaue ich mir jetzt noch an. 
Ich wünsche Euch gutes Gelingen beim Nachkochen und lasst es Euch schmecken.



Sonntag, 20. August 2023

Die Heide blüht

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Wenn im Elmpter Schwalmbruch das Farbspiel zwischen Lila und Violett beginnt, dann ist es so weit: die größte Wacholder-Heide am linken Niederrhein blüht. Darauf warte ich jedes Jahr und dann geht es auf Tour in die Heide.












Wir gehen eigentlich zu jeder Jahreszeit in der Heide wandern, denn sie liegt direkt vor unserer Haustüre, doch zur Heideblüte lohnt sich der Besuch in diesem Naturschutzgebiet besonders.











Wenn die Sonne stark auf die Heide scheint, mag ich es gerne. Dann eine Pause auf dem Waldsofa und den weiten Blick auf die Heide genießen.











Wenn ich in der Heide unterwegs bin, entschleunigt  es mich total und ich entdecke auch immer etwas Neues.











Zum Abschluss unserer Wanderung durch die Heide ging es noch auf den neu erbauten Aussichtsturm und wir haben den Blick von oben auf die Heidefläche sehr genossen.











Wenn Ihr einmal am Niederrhein unterwegs seid, dann schaut auf jeden Fall einmal in der Wacholder-Heide vorbei. Es lohnt sich!





verlinkt bei Kristina und ihren Monatsspaziergängen

Freitag, 18. August 2023

Die ersten Dahlien

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Eigentlich wollte ich mir wieder Sonnenblumen für die Vase holen... und dann standen die Dahlien ganz bescheiden in einem Eimer direkt neben den Sonnenblumen. 












Bei diesen pastelligen Dahlien musste ich zugreifen. Und ich habe sie ohne anderes Beiwerk auf zwei kleinere Vasen verteilt. Kein üppiger Sommer, sondern zarte Farben, passend zu den morgendlichen Nebelschwaden, die über die Felder ziehen. Da kann man schon von Spätsommer sprechen.
















Sind die Blüten nicht bezaubernd?











Nun bringe ich meine ersten Dahlien der Saison zu Astrid und ihrer Sammlung der Freitagsblümchen und bin gespannt, was es bei euch in der Vase gibt. 















Und nun wünsche ich euch ein schönes Wochenende. Genießt die Zeit. 




Mittwoch, 16. August 2023

Es wird italienisch mit Neuem aus meiner Leseecke und blumigen Geburtstagskarten

 * Buch-Werbung / meine persönliche Lese-Empfehlung


Darf ich euch mit nach Venedig nehmen? In meiner Leseecke wird es italienisch. Denn in dem Buch Der freie Hund von Wolfgang Schorlau und Claudio Caiolo ermittelt ein Commissario aus Sizilien in Venedig.















Coverlext: Commissario Antonio Morello, genannt "Der freie Hund", hat in Sizilien korrupte Politiker verhaftet und steht nun auf der Todesliste der Mafia. Um ihn zu schützen, wird er nach Venedig versetzt. Er hasst die Stadt vom ersten Augenblick an. Zu viele Menschen, trübes Wasser, Kreuzfahrtschiffe, die die Luft verpesten und die Stadt gefährden. Doch Venedig ist auch eine große Verführerin...

Da wird der junge Anführer einer Bürgerinitiative gegen die Kreuzfahrtschiffe ermordet, und der freie Hund hat seinen ersten Fall, der ihn tief in die Verstrickungen von italienischer Politik und Verbrechen führt.











Das habe ich gelesen: Commissario Antonio Morello wird von Sizilien nach Venedig versetzt, um vor der Mafia sicher zu sein, da er in Sizilien korrupte Politiker verhaftet hatte und die Mafia ihn auf eine Todesliste gesetzt hat. Er hasst die Stadt vom ersten Augenblick an - selbst der Espresso doppio, ohne den er nicht leben kann, schmeckt in Sizilien besser. Doch Venedig ist eine große Verführerin. Unaufhaltsam entwickelt sie ihre Anziehungskraft. Als Silvia, die schöne Nachbarin, ihm ihr persönliches, verborgenes Venedig zeigt, werden Morellos Widerstandskräfte auf eine harte Probe gestellt.

 Commissario Morello hat seinen ersten Fall als der junge Anführer einer Bürgerinitiative gegen die Kreuzfahrtschiffe ermordet wird.











Mein Fazit: Das Buch ist spannend vom Anfang bis zum Ende. Sizilien und Venedig, organisiertes Verbrechen und verkrustete Polizeistrukturen bilden das Spannungsfeld. Neben den Ermittlungen in einem Mordfall erfährt man einiges über die Lagunenstadt, aber auch über Sizilien, sowie viel über die italienische Einigungsbewegung und wie sich die Mafia entwickelte.

Kurzweilig und gut lesbar. Ein tolles Buch für Krimifans und auch für Fans von Venedig. 

In Venedig ist man selten motorisiert unterwegs, eher zu Fuß, außer man ist auf dem Wasser in einem Boot. In Sizilien sieht das schon anders aus. Da würde ich gerne einmal mit einem Motorroller über die Insel fahren. Aber dieses Vergnügen ist wohl noch in weiter Ferne. Aber auf den Geburtstagskarten, die in den letzten Tagen entstanden sind, werden Blumen mit dem Motorroller geliefert.











Da ein neuer Stempel bei mir eingezogen ist, musste der Motorroller auf die Karten. Dazu wurden auf Papierresten kleine Blümchen gestempelt und ausgeschnitten. Schon war der Korb gefüllt mit Blumen und die Geburtstagsgrüße können sich auf den Weg machen.











Bei dem Buch und den Karten kommt Sommerlaune auf, denn Italien verbinde ich mit Sommerurlaub, Sonnenschein und leckerem Eis. Also geht mein Beitrag in die Sammlung von niwibo, denn Nicole sucht im August... Sommerlaune.

Ich wünsche Euch einen schönen Wochenteiler. Habt einen guten Tag.





verlinkt beim Creativsalatfroh und kreativgemeinsam werkeln und Lieblingsstücke

Montag, 14. August 2023

Ein Besuch in der Kölner Flora und Schokolade macht glücklich

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Ich möchte Euch, wie versprochen, noch einmal mit nach Köln nehmen, denn von der Kölner Seilbahn war es nur ein kurzer Fußweg zur Kölner Flora.















Hinter diesem Tor verbirgt sich die Flora mit dem Botanischen Garten. Da wir schönes Wetter hatten, war ein Bummel vorbei an den üppig blühenden Beeten eine gute Entscheidung.















Wir "Nichtkölner" waren ganz überrascht, dass der Eintritt in die Flora kostenfrei ist. Wo findet man so etwas noch? Um so mehr habe ich die vielen Blumen und die Springbrunnen und Teiche genossen.





























Nach einer kleinen Erfrischung im Café ging es gemütlich wieder Richtung Dom und am Nachmittag wollten wir die Kunst der Pralinenherstellung in einem Workshop erlernen.















In der Chocolaterie Jan von Werth hieß es dann: "Ran an die Schokolade, das Marzipan und und und..."















Wir haben vorbereitete Ganache zu Schnittpralinen geformt, mit Schokolade überzogen und zwischendurch auch naschen dürfen 😋















Und am Ende konnte jeder von uns eine gefüllte Pralinenschachtel mit nach Hause nehmen. Damit ich noch länger etwas von dem wunderbaren Geschmack habe, gibt es hier im Hause nur immer eine Praline zum Tee am Nachmittag. Dann aber mit viel Genuss, denn wie heißt es so schön: "Schokolade macht glücklich!"















Mit einem Essen in einem typischen Brauhaus ging ein schönes Mädelstreffen in Köln zu Ende. Wir hatten eine wunderschöne Zeit.

Ich schwelge noch etwas in Erinnerungen und wünsche Euch einen guten Wochenstart. 






verlinkt bei der Urlaubslinkparty