Donnerstag, 30. Juni 2022

Juni-Rückblick mit vielen schönen Momenten

 * dieser Beitrag kann indirekt Werbung ohne Auftrag enthalten (Markennennung, Ortsnennung oder Verlinkung)


Hallo am letzten Donnerstag im Monat Juni - Zeit für die Monatscollage bei Birgitt.

Alles in allem war der Juni ein guter Monat. Ich habe schöne Dinge erlebt und auch das Wetter war nicht so schlecht. 















Im Juni

  • hatte ich Pfingstrosen in der Vase stehen. Pünktlich zum Pfingstwochenende öffneten sich die Knospen.
  • habe ich Euch mit an die Ostsee genommen. Dort hatten wir zwei wunderschöne Wochen Auszeit.
  • habe ich mit knackigem Gemüse der Saison gekocht.
  • bin ich mit Euch durch Düsseldorf spaziert.
  • habe ich viel gelesen.


























Ebenfalls im Juni wurden unsere neuen Möbel für die Diele geliefert. So langsam geht die Renovierung unseres Treppenhauses voran. Einiges fehlt wohl noch. Aber da muss ich mich in Geduld üben.



























Einen schönen Tag in Köln habe ich verbracht. Ein Mädelstag mit netten Gesprächen und leckerem Essen in einer schönen Location. Meine Anreise mit der Bahn war zwar etwas holprig, dafür war der Tag um so schöner und die Rückreise klappte dann auch reibungslos.   


























Und mit einem Bild aus dem Garten meiner Mutter, in dem ich in diesem Monat viele schöne Stunden verbracht habe, sage ich "Tschüss" Juni und freue mich schon auf den Juli.



Montag, 27. Juni 2022

Einfach majestätisch!

 * dieser Beitrag kann indirekt Werbung ohne Auftrag enthalten (Markennennung, Ortsnennung oder Verlinkung)


Hattet Ihr ein schönes Wochenende? Das Wetter hier am Niederrhein war schön. Man konnte so wunderbar draußen sein. Was wie auch ausgiebig genossen haben. 

Zum Wochenbeginn nehme ich Euch noch einmal mit auf einen Ausflug nach Mecklenburg-Vorpommern. Wir haben während unserer Auszeit an der Ostsee so viel Schönes und Interessantes gesehen. Dann mal los...

Nur vier Kilometer südlich der Ostseeküste liegt inmitten einer idyllischen Parkanlage das Schloss Bothmer. Wenn wir in Boltenhagen Urlaub machen, gehört ein Ausflug zum Schloss immer dazu. 












Das Schloss verdankt seine Existenz dem spektakulären Lebensweg des                       Grafen Hans Casper von Bothmer, einem gebürtigen Mecklenburger.

Auf dem Gipfel seiner Karriere lebte der Graf in London und zwar in der legendären              10 Downing Street. Er begann seine Karriere als Diplomat in Hannover, wurde dann Gesandter am Londoner Hof und stieg zum ersten Berater des englischen Königs auf. Für die damalige Zeit, im 18. Jahrhundert, ein abenteuerlicher Lebensweg. 











Von dort ließ er ab 1726 die prächtige Anlage im Klützer Winkel errichten und brachte somit ein Stück England nach Mecklenburg. Sechs Jahre wurde daran gebaut und als Vorbild soll der Blenheim Palace bei Woodstock in Oxfortshire gedient haben. 











Es ist die weitläufigste Schlossanlage im auch sonst so schlösserreichen Mecklenburg-Vorpommern. 2015 wurden die Gebäude restauriert und erstrahlen heute in Glanz und Gloria.

Das Museumsschloss umfasst mehr als 20 Räume. Da wir an einem Montag dort waren, war das Museum leider geschlossen. 











So sind wir gemütlich durch den 7 Hektar großen Landschaftspark geschlendert. Dort kann man auch wunderbar picknicken. Very british. 











Obwohl mein Highlight ist die Festonallee - eine uralte Lindenallee -. Sowohl auf dem Weg zum Schloss als auch auf dem Rückweg.











Wir sagten: "Bye, bye!" Es ging zurück in den "Klützer Winkel" und zur Ostsee. 

Ich hoffe, der kleine Rundgang durch die Schlossanlage hat Euch gefallen. Demnächst möchte ich Euch noch mit nach Schwerin nehmen. Aber jetzt wird erst einmal in die neue Woche gestartet.







verlinkt bei My Corner of thr World


Samstag, 25. Juni 2022

Bye, bye 80iger Jahre, willkommen im Heute

 * dieser Beitrag kann indirekt Werbung ohne Auftrag enthalten (Markennennung, Ortsnennung oder Verlinkung)


Seit einigen Jahren wird unser Haus so nach und nach renoviert und in diesem Jahr steht der Flur und das Treppenhaus auf dem Programm. 

Neue Farbe an den Wänden...  die es leider noch nicht an die Wände geschafft hat, da der Malermeister bis jetzt keinen Termin für uns gefunden hat. Wenn wir nicht ein Gerüst für unser Treppenhaus brauchen würden, dann hätte ich schon längst selbst Hand angelegt. 

Die neuen Türen in weiß, statt Eiche rustikal aus den 80er Jahren, waren bereits im letzten Jahr eingezogen und auch der neue Bodenbelag ist verlegt.















Und eigentlich sollten zum Abschluss die neuen Dielenmöbel kommen. Denn auch die Möbel stammten aus den 80er Jahren.





 










Die Möbel hatten viele Jahrzehnte ihren Dienst getan und durften in den Ruhestand gehen. Die neuen Möbel sind also bereits eingezogen und werden eben noch einmal verrückt, wenn die Malerarbeiten stattfinden. Was soll´s. Manchmal muss man halt umdisponieren. 















Seitdem die neuen Möbel da sind, mag ich noch lieber nach Hause kommen. Auch wenn noch einige Kleinigkeiten - außer der neuen Wandfarbe natürlich 😉  - fehlen. Es ist schön geworden.











Viel heller und moderner als vorher. Das gefällt mir sehr. 

Der Platz für den blumigen Willkommensgruß ist geblieben und so stehen auch an diesem Wochenende Blumen auf der Kommode im Eingangsbereich.















Rosen und ein wenig sommerliche Deko-Stücke begrüßen die Gäste und auch uns, wenn wir nach Hause kommen.





Nun wünsche ich Euch ein wunderbares Wochenende, macht Euch eine schöne Zeit. Ich setze mich jetzt noch an den Tisch zu Andrea und plausche ein wenig mit Euch, nachdem ich meinen Blumengruß in die Sammlung von Holunderblütchen gegeben habe.














Donnerstag, 23. Juni 2022

Veggie-Day No. 12 - Leckeres mit Köpfchen

 * dieser Beitrag kann indirekt Werbung ohne Auftrag enthalten (Markennennung, Ortsnennung oder Verlinkung)


Hallo und herzlich willkommen zum Veggie-Day!

In der Küche im Bodenseegarten und hier bei mir wird der Backofen wieder angeheizt, denn es ist der 4. Donnerstag im Monat. 

Morgen geht die Spargelzeit zu Ende. Und da ich Spargel liebe, gibt es heute noch einmal Spargel auf dem Teller. Eine Spargel-Quiche mit gekauftem Blätterteig. Sie ist schnell gemacht, schmeckt warm und auch kalt. Ist also ideal für ein leckeres Abendessen, aber auch fürs Picknick oder zum Mitnehmen ins Büro.











Hier kommen die Zutaten:

  • 500 g weißer Spargel - man kann gut den günstigeren Bruchspargel nehmen -
  • 300 g Zuckerschoten
  • 1 Packung Blätterteig - aus dem Kühlregal -
  • 300 g Crème fraiche
  • 3 Eier
  • Salz und Pfeffer










Zubereitung:

Den Spargel schälen, in Stücke schneiden und in kochendem Salzwasser ca. 5 Minuten garen. Die geputzten Zuckerschoten die letzte Minute mitkochen lassen. Das Gemüse abschrecken und abtropfen lassen. Den Blätterteig aus dem Kühlschrank nehmen und bei Raumtemperatur ca. 10 Minuten ruhen lassen.

Crème fraiche und Eier verrühren. Mit Salz und Pfeffer würzen.

Die Quicheform fetten und mit Mehl ausstreuen. Die Form mit dem Blätterteig auslegen. Das Gemüse auf dem Teig verteilen.











Mit der Crème fraiche-Eier-Mischung übergießen. Im vorgeheizten Backofen auf der untersten Schiene (200 Grad Ober- und Unterhitze) ca. 35 Minuten backen.











Nun lasst es Euch schmecken und schaut auch einmal bei Burgi im Bodenseegarten vorbei. Dort kommt auch Leckeres aus dem Backofen.




Montag, 20. Juni 2022

Mecklenburg mit dem Rad und Me(e)hr

 * dieser Beitrag kann indirekt Werbung ohne Auftrag enthalten (Markennennung, Ortsnennung oder Verlinkung)


Darf ich Euch auf eine Rundreise mit dem Rad durch den "Klützer Winkel" einladen?

Der Klützer Winkel ist Ur-Mecklenburger Land.











Weite Landschaft mit Feldern auf denen der Raps oder Getreide wächst. 











Kleine verwunschene Häuschen, oft liebevoll renoviert. 















Windmühlen auf kleinen Anhöhen vor großen Getreidefeldern. 















Uralte Bäume, wie diese Eiche am Ortseingang von Klütz, einem kleinen verschlafenen Städtchen, nicht weit von der Küste entfernt. Diesen imposanten Baum gebe ich in die Sammlung von Astrid, die jeden Monat unsere Bäume sammelt.











Ich mag diese kleinen Orte sehr, in denen die Zeit stehen geblieben zu sein scheint. 

In Klütz gibt es auch einen kleinen verschlafenen Bahnhof, von dem aus man mit einer historischen Eisenbahn durch das Hinterland fahren kann.






 





Ganz gemütlich geht es durch die Landschaft. 











6 km lang ist die Strecke, die der "Lütt Kaffeebrenner" zwischen Klütz und Reppenhagen zurücklegt.











Viel Natur und eine wunderbare Ruhe erlebt man auf diesen Radtouren. Genau das Richtige, um den Kopf frei zu bekommen. 

Und am Ende führen alle Touren wieder ans Meer.











Das war meine kleine Rundreise durch den Klützer Winkel. Damit wünsche ich einen guten Start in die neue Woche. Macht es Euch fein.




Samstag, 18. Juni 2022

Der Stadtrundgang durch Wismar geht weiter

 * dieser Beitrag kann indirekt Werbung ohne Auftrag enthalten (Markennennung, Ortsnennung oder Verlinkung)


Nach einer kleinen Stärkung in einem Café geht es weiter auf unseren Stadtrundgang durch Wismar. So groß ist diese alte Hansestadt nicht. Man kann gut zu Fuß unterwegs sein. Habt Ihr Lust?












Das Herz fast jeder Stadt schlägt im Zentrum, auf dem Markt. Genau einhundert mal einhundert Meter ist er groß, sauber nach Norden ausgerichtet, wo das Rathaus steht.












Am anderen Ende des Marktes steht die "Wasserkunst". Bereits Mitte des 16. Jahrhunderts wurde in Wismar das Trinkwasser von einer nahe gelegenen Quelle auf den Markt geleitet. Von der Wasserkunst konnten 220 Häuser und 16 öffentliche Schöpfstellen versorgt werden. Seit dem es ein städtisches Wasserwerk gibt, ist die Wasserkunst nur noch Zierde auf dem Markt. Aber bis 1897 war sie noch in Betrieb.
















Weiter geht es zum St. Marien-Kirchhof. Der freie Platz vor dem Turm der Marienkirche hat etwas Bedrückendes. Gerade in der jetzigen Zeit. 
















Auf dem freien Platz stand bis 1960 die gewaltige Kirche, die bei Bombenangriffen 1945 zerstört wurde. Das Kirchenschiff wurde viele Jahre gesichert, dann aber doch gesprengt, da es nicht mehr reparabel war. Einzig der Turm blieb als Seezeichen erhalten.





Unser Stadtrundgang durch die kleinen Gassen der Altstadt mit ihren schönen Giebeln führt uns zur Nikolaikirche, der zweitältesten der Wismarer Kirchen. 






Leider war die Kirche fast vollständig eingerüstet. Aber zu renovieren gibt es bei diesen Bauwerken ja immer etwas. 





Den Spiegelberg entlang, eine Straße, in der Schiffsmakler, Reedereien, Schmieden und Schiffsausrüstungsfirmen ihren Sitz hatten, kommen wir zum zweiten wichtigen Ort Wismars, dem Hafen. Zuvor mussten wir jedoch die "Helleporte", die Höllenpforte, durchschreiten, wie das Große Wassertor im Volksmund genannt wird.





Das Wassertor ist das letzte der ehemals fünf Stadttore. Die anderen vier Tore fielen der Stadterweiterung im 19. Jahrhundert zum Opfer.

Bevor es in den alten Hafen ging, kamen wir noch am "Gewölbe" vorbei. 





Seit 1823 befindet sich das Gebäude im Besitz der Stadt Wismar. Eingehende Weine wurden hier auf ihre Qualität überprüft, bevor sie ins Rathaus gelangten.  Und dann ist man da... am Alten Hafen.
















Den Hafen gibt es laut Urkunden bereits seit 1167. Er wurde von Heinrich dem Löwen unter dem Namen "Wissemara" angelegt und wurde so zum Handelsplatz. 

Heute legen dort die Fischer an.











Aber auch Segelyachten und die Weiße Flotte, die Hafenrundfahrten anbietet, finden hier ihren Platz.  Eine Flaniermeile entlang der ehemaligen Ladestraße macht den Hafenbesuch zu einem Genuss.

Am Ende des Alten Hafens steht das Baumhaus. Der mittelalterliche Beruf des "Boomschlüters", des Baumschließers, gab dem Haus seinen Namen.



 








Als Baum wurde ein starkes Langholz bezeichnet, mit dem schmale Hafendurchfahrten geschlossen und geöffnet werden konnten. Feindlichen Schiffen konnte so das Eindringen in den Hafen und damit in die Stadt verwehrt werden. Aus dem "Boomschlüter" entwickelte sich das Amt des Hafenmeisters.

Zum Abschluss unseres Rundganges gab es noch ein leckeres Fischbrötchen direkt vom Kutter und dann ging es wieder zurück zu unserer Ferienunterkunft in Boltenhagen.















Die nächsten Orte der Umgebung und die Landeshauptstadt Schwerin wollten in den nächsten Tagen besucht werden. Davon erzähle ich in nächster Zeit mehr.











Und durch eine Karte mit Urlaubsgrüßen von Claudia haben wir auch schon eine Idee für unseren nächsten Urlaub an der Ostsee. Danke Dir sehr meine Liebe.

Jetzt wünsche ich Euch einen guten Start ins Wochenende. 






verlinkt beim SamstagplauschMy Corner of the World und bei niwibo sucht...Maritimes

Donnerstag, 16. Juni 2022

Im Urwald von Tarnewitz und ein Tete-à-tete mit Bruno

 * Buch-Werbung / persönliche Leseempfehlung


Wenn man an der Ostsee Urlaub macht, dann lohnt es sich, auch einmal die Wanderschuhe zu schnüren und auf Schusters Rappen unterwegs zu sein. In und um die Ostseebäder gibt es viele Wanderwege, die herrliche, wilde Landschaften bei frischer Ostseeluft versprechen. 

So haben wir uns aufgemacht und sind durch den Urwald bei Tarnewitz gegangen. 
















Und während wir so durch den Wald spazieren, kam mir immer wieder meine Urlaubslektüre in den Sinn. Denn in dem Buch wurde ein Wald beschrieben, der genauso aussah, wie der Tarnewitzer Urwald. Auf jeden Fall in meiner Vorstellung.

Damit ist wisst, was ich eigentlich meine, erzähle ich Euch ein wenig von meiner Lektüre.















Tete-à-tete von Martin Walker ist der vierzehnte Fall für Bruno, Chef de police

Covertext:

Brunos Chef lässt ein Mordfall bis heute nicht los. Im Wald bei Saint-Denis hatte man die Leiche eines jungen Mannes gefunden, die nie identifiziert werden konnte. Bei einem Besuch im Prähistorischen Museum in Les Eyzies sieht Bruno, dass sich aus Knochenfunden rekonstruieren lässt, wie ein Mensch zu Lebzeiten aussah. Er schlägt vor, dieses Verfahren auch bei dem ungelösten Mordfall zu versuchen. Damit beginnt endlich die Suche nach dem Mörder.















Zum Inhalt:

Nach dem Besuch einer Ausstellung über Gesichtsrekonstruktion bei prähistorischen Schädeln fragt sich Bruno, ob dieses Verfahren auch bei der Lösung eines lange ungeklärten Falls helfen könnte. Im Wald von Saint-Denis war vor vielen Jahren an einem Bach die Leiche eines jungen Mannes gefunden worden. Und tatsächlich gelingt die Identifizierung des Mordopfers. Aber damit geht der Fall erst richtig los. Eine erste Spur führt Bruno zu einem menschenscheuen Winzer, zu einem Rätsel aus dem Kalten Krieg und zu Unterlagen des Auslandgeheimdienstes der DDR.















Mein Fazit:

Für mich wieder ein toller Roman aus der Reihe um Bruno, Chef de police. Aber auch, wer die Vorgänger-Romane nicht gelesen hat, lernt schnell die Personen der Gemeinde Saint-Denis kennen. Durch Rückblicke erfährt man viel über die einzelnen Personen. 

Martin Walker hat es wieder blendend verstanden, Geschichte, Aktuelles, die politische Kultur Frankreichs und die ganz spezifische Denke der französischen Provinz zu einer spannenden Geschichte zu vermengen.

Und es wird wie immer in den Romanen köstlich gekocht. Es ist unmöglich, einen Bruno-Roman zu lesen, ohne hungrig und durstig zu werden. Aber, wenn Bruno in der Küche steht, bekommt man die Rezepte gleich mitgeliefert. 

Ich mag diese Krimis, weil sie ohne Explosionen und Verfolgungsjagden auskommen. Stattdessen wird gut gegessen und getrunken, denn Essen verbindet und so sitzen alle Beteiligten an einem Tisch und kommen mit den Ermittlungen voran. 

Ein wenig wie Urlaub in Frankreich zu machen. 

Habt Ihr Lust auf Lesen bekommen? Dann los!







das Buch stelle ich im karminroten Lesezimmer ins Regal und der Wald ist mein Beitrag zum Naturdonnerstag