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So hieß es oft in dieser Woche bei uns.
Das Wetter war sonnig und so wurde rund um´s Haus gewerkelt und im Garten gearbeitet.
Kleinere Reparaturen und Schönheitsarbeiten wurden endlich einmal in Angriff genommen.
Mein GöGa hat alle unsere Holzfenster gestrichen. Die Farbe stand schon seit dem letzten Jahr im Keller.
Einige kleinere Arbeiten an der Terrasse waren auch noch zu tun und nachdem ich dann den Eingangsbereich und die Einfahrt zur Garage mit dem Kärcher gesäubert hatte, war alles rund um´s Haus wieder im Lot.
Im Garten gibt es immer etwas zu tun. Die Beete in Ordnung halten, meinem Buchs, der in Kübeln auf der Terrasse steht, einen "Haarschnitt" verpassen. Alle diese Arbeiten machen bei schönem Wetter einfach viel mehr Spaß.
In diesen Zeiten wird mir immer wieder bewusst, wie wohl ich mich in meinem Zuhause fühle und wie wichtig mir dies ist. Ich fühle mich beschützt, kann zur Ruhe kommen.
In den Weiten des Netzes finde ich so viele Inspirationen, um es mir Zuhause schön zu machen - drinnen und draußen -, dass mir erst einmal nicht langweilig wird.
Obwohl es auch ruhige Minuten gibt.
Nachmittags genieße ich gerne einen Tee und sitze auf der Holzbank an unserer Hauswand in der Sonne oder lege nach Feierabend die Beine hoch.
Aber ich lebe nicht auf einer Insel und so bekomme ich natürlich mit, was um mich herum passiert. So wie am Montag.
Wir werkeln im Garten, in den Nachbargärten sind Rasenmäher zu hören. Viele unserer Nachbarn sind im Homeoffice oder in der Kurzarbeit.
Plötzlich heulen die Sirenen, der Rasenmäher im Nachbargarten verstummt, Autotüren schlagen und Motoren werden gestartet....
Es brennt!!
Die Buschtrommeln - WhatsApp - in unserem Dorf sind schnell.
Im Nationalpark De Meinweg brennt die Heide. Die niederländische Feuerwehr braucht Hilfe.
Die Rauchwolken sind schon von weitem zu sehen.
Auch am Dienstag kämpfen mehr als 700 Feuerwehrleute aus vielen Teilen NRWs und den Niederlanden mit dem Feuer. Das Feuer hat bereits 200 Hektar Wald vernichtet. Den ganzen Tag über heulen die Sirenen und ist das Geräusch der Martinshörner zu hören. Vom nahe gelegenen ehemaligen Militärflughafen starten die Löschhubschrauber. Eine beängstigende Geräuschkulisse liegt über unserem Ort.
Und als ich unseren Briefkasten öffne, liegt dort eine Mut-mach-Karte.
Von Nicole und Sohnemann kommen liebe Worte.
Ein Lächeln des Himmels. Der Regenbogen steht für mich für Fröhlichkeit und Hoffnung. Auch nach trüben Tagen wird die Sonne wieder scheinen. Eine wunderbare Symbolik!!
Der Mittwoch startete leider mit nicht so guten Nachrichten.
Das Feuer im Nationalpark wütete immer noch. Die niederländische Gemeinde Herkenbosch musste in der Nacht evakuiert werden. Panzer wurden eingesetzt um Schneisen zu schlagen. Eine sehr beängstigende Situation.
Am Donnerstag kam dann die Entwarnung. Es gab noch einige Glutnester, die gelöscht werden mussten. Aber der große Brand war gelöscht.
Aber man Nachmittag war es dann wieder soweit. Der Wind hatte wieder offene Feuer entfacht, die die Kiefernwälder auf der deutschen Seite der Grenze bedrohten.
Am Abend durften die Bewohner von Herkenbosch wieder in ihren Ort zurückkehren.
Am Freitag mussten die Feuerwehrmänner in Handarbeit die Glutnester bekämpfen. Mit Löschrucksack und Spitzhacke waren sie im Wald unterwegs. Zur Unterstützung rollten schwere Traktoren mit ihren Gülletanks durch den Ort. Die Landwirte boten Unterstützung an, indem sie den Waldboden mit Wasser tränken oder mit schwerem Gerät aufpflügen.
Am Abend hieß es dann: "Das Feuer ist aus!"
So, Ihr Lieben, das war es von mir in dieser Woche.
Jetzt steht ein Wochenende bevor, was macht Ihr so?
Wir bleiben zu Hause und ich werde jetzt einen Kuchen backen.