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Sonntag, 26. Juli 2026

Historischer Bergbau und ein kleiner verschlafener Ort

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Habt Ihr Lust auf eine gemeinsame Tour unter Tage? 

Einen Tag während unseres Aufenthaltes im Harz haben wir uns für das Weltkulturerbe "Grube Samson" in St. Andreasberg genommen. 















Bei einer sehr informativen und kurzweiligen Führung über und unter Tage haben wir viel Wissenswertes über die Arbeit der Bergleute erfahren. Also... wenn wir jetzt gleich durch die Türe gehen, erzähle ich Euch von früher. Lust?















Die Arbeitsbedingungen unter Tage waren hart, die Leute allerdings schlau genug, um die Arbeitsbedingungen immer weiter zu verbessern.

Die Grube Samson war früher das tiefste Bergwerk mit einer Tiefe von 800 Metern, in der Silber abgebaut wurde. Weniger angenehm war der tägliche Weg der Bergmänner hinunter in die Grube und nach der Schicht wieder zurück. Über schmale Holzleitern ging es rauf und runter. Anstrengung pur für ganze 90 Minuten hinunter und beim "Ausfahren" dauerte es 150 Minuten.















1833 wurde dann von den schlauen Köpfen in St. Andreasberg die "Fahrkunst" erfunden. Eine Anlage zur Personenbeförderung - eine Art Lift - zwei Gestänge mit Trittbrett und Haltegriff. Bei der stetigen entgegengesetzten Bewegung - die Fahrkunst wurde durch Wasserkraft angetrieben -  standen die Bretter für kurze Zeit nebeneinander und dann hieß es: schnell umsteigen!! Das Modell ist im Museum zu sehen und auch die original Fahrkunst ist noch funktionstüchtig erhalten. 















Wir durften allerdings während der Führung bequem eine Treppe hinuntersteigen und es ging auch keine 800 m in die Tiefe. 















Durch einen schmalen Stollen ging es dann einige Meter tief in den Berg und...















... schwupps, hatte uns das Tageslicht wieder. 















Anschließend sind wir noch ein wenig durch den kleinen verschlafenen Ort                            St. Andreasberg geschlendert. Wenn das Fernsehen vor Ort ist, um für die Krimireihe "Harter Brocken" zu drehen, ist es wohl mit der Ruhe vorbei. Die Drehorte haben wir auf unserem Rundgang nicht entdeckt, aber die kleinen bunten Bergarbeiter-Häuschen, von denen uns auf der Führung durch die Grube erzählt wurde.















Wie an einer Perlenschnur aufgereiht, stehen sie rechts und links der Straßen.















Und dann ging es auch schon wieder zurück zu unserer Homebase in Braunlage. Schön war´s!






verlinkt bei den Monatsspaziergängen


Mittwoch, 22. Juli 2026

Wernigerode - bunte Stadt im Harz

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Als wir im Harz unseren Urlaub verbracht haben, haben wir auch die Stadt Wernigerode erkundet. Die "bunte Stadt im Harz" wie Hermann Löns gegen Ende des 19. Jahrhunderts von ihr geschrieben hat, gehört schon fast zum Muss für jeden Harzurlauber. 















Da wir mit unserer Gästekarte den ÖPNV im Harz kostenlos nutzen konnten, sind wir mit dem Bus von Braunlage nach Wernigerode gefahren. Ein knappe Stunde ging die Fahrt durch den Harz und ohne Parkplatzsuche konnten wir vom Westerntor aus, direkt die Altstadt erkunden. 















Was für eine schöne alte Fachwerkkulisse. Eine Straße schöner als die andere. Und wenn man ein wenig abseits der Touristenströme unterwegs war, auch menschenleer.















Kleine Gassen, historische Fachwerkhäuser... wir haben uns einfach treiben lassen. Hinter jeder Ecke gab es Neues zu entdecken. 















Für das entspannte Bummeln durch die Gassen von Wernigerode gibt es ein Kreuzchen beim Jahresbingo. Und ein weiteres Bingo ist komplett.















Natürlich durften die Sehenswürdigkeiten der Stadt wie das kleinste Haus ( heute ein Museum misst das Haus bis zur Dachtraufe 4,20 m, ist 2,95 m breit und hat eine 1,70 m hohe Tür. Bis 1976 diente das Haus als Wohnhaus und wurde von bis zu 7 Personen bewohnt),















das Schiefe Haus ( das Haus neigt sich um 7 Grad - fast doppelt so stark wie der Schiefe Turm von Pisa. Ursache ist der ehemalige Standort an einem offenen Mühlgraben. Die Strömung des Wassers unterspülte damals die Grundmauern, wodurch sich die Ostfassade stark absenkte.)
















und das Rathaus, das leider wegen Arbeiten an der Fassade eingerüstet war, nicht fehlen.















Und über allem thront auf einem Berg das prunkvolle Schloss. Das wollte natürlich auch besichtigt werden.















Da mein GöGa nicht so gut zu Fuß ist, kam er auf die Idee, mit einer Kutsche auf den Schlossberg zu fahren.



 












Die Fahrt war nicht königlich aber sehr kurzweilig, denn unsere Mitfahrer waren lustige Gesellen und der Kutscher erzählte viel von der Stadtgeschichte.















Das Schloss hat etwas märchenhaftes und wurde auch schon für bekannte Kinder- und  Märchenfilme als Kulisse benutzt. ( Die Schule der magischen Tiere ab Teil 2, das Kleine Gespenst, die Gänseprinzessin und noch mehr...)

Und die Farbe der Schlossmauern ist doch genau richtig für niwibo sucht... . So schöne Beigetöne.















Von oben hat man einen wunderschönen Ausblick auf die Stadt.















Nach einer kleinen Erfrischung im Schlossrestaurant ging es dann zu Fuß den Berg wieder herunter. 
















Wir sind noch ein wenig durch die Gassen geschlendert



 












und haben uns die Wartezeit auf unseren Bus, der uns wieder nach Braunlage bringen sollte, mit einem Aufenthalt am Bahnhof der Brockenbahn vertrieben. Und wir hatten Glück...















...dampfend kam die Bahn vom Berg angefahren. 

Ich hoffe, Ihr habt bis hierher durchgehalten. Es war ein langer Tag  Rundgang durch Wernigerode. Habt noch einen schönen Donnerstag.






verlinkt bei den Monatsspaziergängen




Sonntag, 19. Juli 2026

Ein Spaziergang durch Braunlage

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Am heutigen Sonntag nehme ich Euch mit nach Braunlage. Das Herz im Harz, wie sich die Stadt gerne nennt. Wir hatten uns die Stadt als Homebase für unseren Harz-Urlaub ausgesucht, da sie mittig im Harz liegt und man so kurze Weg zu den Sehenswürdigkeiten im Harz hat. 















In den 60er Jahren war der Ort der Place-to-be der High Society. Dort gab es Wintersport mit Stil und einer Portion Glamour. Davon ist zwar inzwischen nicht mehr viel zu sehen, aber nette Fleckchen findet man in Braunlage immer noch. 















Es gibt ein Zentrum mit Restaurants und Bars und schöne kleine Geschäfte. Aber auch viel Leerstand und so manche Immobilie ist dem Verfall überlassen worden.















Trotzdem sind wir an einem Sonntag durch die Stadt und den Kurpark flaniert und konnten entspannt in unseren Urlaub starten. 
















Da der Tag heiß werden sollte, durfte natürlich Sonnenhut und -brille  zum Schutz vor der Sonne nicht fehlen.















Und dafür gibt es ein Kreuzchen beim Bingo.















Kleine schattige Plätze sorgten an diesem heißen Tag für Kühlung. Und Wasser tut bekanntlich auch einiges zum Wohlbefinden dazu.















Treiben lassen, schöne Ecken und Kurioses entdecken... an manchen Stellen war die Zeit stehengeblieben.















Mir hatte es besonders die typische Harzer Bauweise angetan. Und so manches Hirschgeweih durfte am Giebel der Häuser auch nicht fehlen.















Aber nicht nur Geweihe gab es zu entdecken. Ich fand auch noch einen schön bemalten Stromkasten für die Sammlung von Kirsten.















Die drei Fichten, die auch das Stadtwappen von Braunlage zieren, sind in der Stadt überall zu sehen.

Mit meinem Spaziergang durch Braunlage wünsche ich Euch einen schönen Sonntag und schaue einmal bei Heike, wo Ihr in der letzten Zeit so unterwegs gewesen seid.







Montag, 20. April 2026

Ein Tag in der Eifel

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Alljährlich recken in der Eifel wildwachsende Narzissen ihre Blüten der Sonne entgegen. Dieses Naturschauspiel im Naturpark Nordeifel wollten wir uns auch einmal anschauen. Auf ausgeschilderten Rundwanderwegen kann man den Blütenzauber auf eigene Faust erkunden. 















So haben wir uns an einem schönen Frühlingstag aufgemacht und sind in die Eifel gefahren. Nach einigen Umwegen wegen Straßensperrungen kamen wir erst am Mittag in Monschau an. Aber war soll´s! Schließlich sollte dieser Tag eine kleine Auszeit vom Alltag sein.















Da meinem GöGa bereits der Magen knurrte, wurde erst einmal ein kleines Café aufgesucht und wir haben uns mit einem "Monschauer Senfsüppchen" gestärkt. Lecker!! 















Anschließend sollte es in den kleinen Ort Höfen gehen. Die kurze Fahrt dorthin war kein Problem, aber die Parkplatzsuche. Durch das schöne Wetter waren halb Nordrhein-Westfalen, viele Niederländer und Belgier unterwegs zu den Narzissen. Die Parkplätze waren voll und so drehten wir so manche Runde, um endlich einen Platz für unser Auto zu finden.















Mit viel Vorfreude wurden die Wanderschuhe geschnürt und es ging in die Natur. Die Wege waren gut ausgezeichnet. Es ging bergab und wieder bergauf, über Stock und Stein. An plätschernden Bächen entlang und... dann gab es auch die ersten wilden Narzissen zu sehen. 















Da mein GöGa nicht so gut zu Fuß ist, haben wir den Weg etwas abgekürzt und sind auf dem Weg zum Auto noch ein Stück des Heckenweges gegangen.




 











Die Atmosphäre hatte ein wenig von Freilichtmuseum.




 












Die typischen hohen Buchenhecken, die die Häuser in der Eifel vor dem kalten Wind schützen sollen, waren noch im Winterschlaf. So konnte man aber so manches Haus hinter den Hecken erkennen, das sonst gut versteckt gewesen wäre.

Wenn auch unser Wandertag nicht so verlaufen ist, wie wir es uns vorgestellt hatten. Es war ein schöner Tag. Ich kann einen Ausflug zu den Narzissen in der Eifel nur empfehlen.

Unsere Wanderung verlinke ich bei den Monatsspaziergängen und wünsche Euch einen wunderschönen Wochenstart.






unseren Tag in der Eifel, an dem wir den ganzen Tag draußen waren, ist ein Kreuzchen auf dem Jahresbingo wert.



















Sonntag, 15. Februar 2026

Raus aus dem Winterschlaf

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Nach diesem kalten Januar, den ich am liebsten eingekuschelt auf dem Sofa verbracht habe, zieht es mich doch langsam wieder nach draußen.

Kein Wunder, die ersten Sonnenstrahlen locken nicht nur mich nach draußen, sondern auch zarte Frühblüher aus der Erde.















Wanderschuhe wurden geschnürt und es ging zu den Krickenbecker Seen, die im Naturpark Maas-Schwalm-Nette und der Grenze zu den Niederlanden liegen. Die Seen sind erst durch Abtorfung nach dem Mittelalter entstanden. 















Wir hatten uns für einen Rundweg entschieden, der uns um den Poelvensee und den Glabbacher Bruch führte.

Unser erstes Ziel waren die Wildgänse. Es gibt sie am Niederrhein das ganze Jahr. Zusätzlich überwintern zigtausend Tiere auf den Wiesen.















Vor allem im späten Winter sind sie nicht besonders scheu. Man kann sich ihnen nähern, sollte aber auf jeden Fall auf den Wegen bleiben und nicht auf die Felder gehen.















Weiter ging es auf dem Rundweg am Nordkanal vorbei. Der Kanal war ein geplantes Projekt von Napoleon, der den Rhein mit der Maas verbinden sollte. Er wurde nie fertiggestellt, aber an einigen Stellen sind Teile des Projektes übriggeblieben.















Und dann gibt es natürlich die typische niederrheinische Landschaft zu sehen.















Während man von einem Aussichtspunkt die Landschaft beschaut, erzählt mir mein Smartphone alles weitere über den Niederrhein.















Fast am Ende unseres Rundganges ging es noch ins Infozentrum des Naturparks. Die Ausstellung ist immer sehenswert und den einen oder anderen Flyer für die nächste Wanderung gibt es auch noch kostenlos dazu.















Auf dem Weg zum Parkplatz konnte ich dann noch einen Blick auf das Krickenbecker Schloss werfen. Es befindet sich in Privatbesitz, aber jetzt im Winter, wenn die Bäume nicht belaubt sind, hat man die Möglichkeit das Schloss wenigstens zu sehen.















Nach dem 7 km langen Rundweg ging ein sonniger Winternachmittag so langsam zu Ende.

 Diesen Rundweg verlinke ich beim Monatsspaziergang und wünsche Euch einen wunderschönen Sonntag.