* dieser Beitrag kann indirekt Werbung ohne Auftrag enthalten (Markennennung, Ortsnennung oder Verlinkung) und er enthält Buch-Werbung / meine persönliche Lese-Empfehlung
Nach einer Woche Ferien in Ostfriesland wollten wir einmal das Festland verlassen und auf eine der Ostfriesischen Inseln fahren - nach Norderney. Die Fähre fährt regelmäßig ab Norddeich. Gemütlich ging es zu Fuß zum Hafen und von dort auf die Fähre.
Nach dem Ablegen konnten wir, vom Sonnendeck aus, die Aussicht genießen. Da wir eine knappe Stunde Zeit auf dem Schiff verbringen, erzähle ich Euch von einem Buch, das ich in der letzten Zeit gelesen habe.
Denn auch Kommissar Dupin macht sich in Bretonische Sehnsucht auf den Weg auf eine Insel. Nur liegt die tiefgrüne Insel Quessant nicht in der Nordsee, sondern im Atlantik.
Am äußersten Rand der Bretagne, inmitten des gewaltigen Atlantiks, liegt die Insel Quessant. Dort soll Kommissar Dupin im Spezialauftrag des Präfekten einen mysteriösen Tod aufklären. Ein keltischer Musiker wurde am Ufer angeschwemmt. In seinem Haus entdeckt die Polizei einen Hinweis, der mit einem uralten dunklen Ritus in Verbindung gebracht wird.
Doch die eingeschworene Gemeinschaft der abgelegenen Insel erschwert Dupin das Ermitteln - Sirenen, Priesterinnen und Geschichtenerzählerinnen leben hier abseits der Norm und wissen: Auf das Unsichtbare kommt es an. Und Dupin stellt sich der beinahe unlösbaren Aufgabe, herauszufinden, was das sein könnte.
Wieder ein Buch, bei dem man nicht nur in Urlaubsstimmung kommt, sondern auch gut unterhalten wird. Wie Jean-Luc Bannalac die Bretagne beschreibt, macht Lust auf eine Reise in diese bezaubernde Landschaft. Außerdem ist er ein toller Geschichtenerzähler. Das Buch war spannend und hatte ein überraschendes Ende zu bieten. Das Lesen war mir wieder eine Freude.
Die Fahrzeit ist um und wir legen in Norderney an.
Weiter ging es für uns gemütlich auf der langen Strandpromenade um die komplette Westspitze der Insel herum.
So bekamen wir direkt den schönen Strand der Insel zu sehen und die Hotels und Cafés, die die Strandpromenade flankieren.
Wir genossen den Tag erst am Strand bei schönem sommerlichen Wetter. Und von der Georgshöhe in den Dünen den Rundblick über die Stadt und den breiten Strand.
Später ging es noch durch das mondäne Kurbad mit seinen Gründerzeitvillen bis ins Kurviertel, das Herz des Staatsbades. Vom Glanz vergangener Zeiten zeugen noch das elegante Conversationshaus (Kurhaus), der Kurpark und einige andere Gründerzeitgebäude.
Während im Kurviertel der Trubel beträchtlich ist, gibt es auch ruhige Gassen zu entdecken mit charmanten Gästehäusern und ihren verglasten Veranden.
Für den ruhigeren östlichen Teil der Insel war an diesem Tag keine Zeit mehr. Aber man muss ja noch einen Grund zum Wiederkommen haben.
Am späten Nachmittag fuhren wir mit der Fähre zurück und genossen das gemütliche Zurückschippern wieder auf dem Sonnendeck.
In unserem Ferienhäuschen angekommen, packten wir unsere Rücksäcke aus und hatten das Gefühl, den halben Strand eingepackt zu haben. Wo kommt denn der ganze Sand her? Zum Glück gab es einen Staubsauger, so dass wir sandfrei in den nächsten Tag starten konnten.
Eine weitere Schifffahrt der besonderen Art haben wir dann zum Ende unseres Aufenthalts in Ostfriesland gemacht. Dazu dann demnächst mehr.
Nun wünsche ich euch ein schönes Wochenende. Lasst es Euch gutgehen.
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