Montag, 14. August 2017

Über die grüne Grenze in die Heide

* enthält Werbung





so lautete die Überschrift in einem Wanderheft, das ich durch Zufall beim Zeitschriftenhändler entdeckt hatte.

Und so nehme ich Euch heute im Rahmen meiner Sommertour 
( es ist schon meine Tour No. 7)
 mit auf eine Wanderung in die Heide.


In den Nationalpark "De Meinweg", genau an der Grenze zwischen Deutschland und den Niederlanden gelegen. 

Der Tag war warm, aber der Himmel bedeckt. Eigentlich das richtige Wetter zum Wandern, nur das Licht zum fotografieren wäre mit Sonnenschein schöner gewesen.





Der Nationalpark "De Meinweg" ist ideal für einen kurzentschlossenen Ausflug, aber auch für eine Ganztages-Wanderung.
Wir hatten uns für eine längere Wanderung entschieden und hatten an einem, mit Seerosen bewachsenen Weiher, ein Picknick.



Als Ausgangspunkt für kurze Spaziergänge oder auch längere Wanderungen eignen sich die Dalheimer Mühle in Wegberg
oder das Besucherzentrum De Meinweg in Herkenbosch in den Niederlanden.

Der Nationalpark wird eingerahmt von den deutschen Gemeinden Niederkrüchten und Wassenberg und der Stadt Roermond in den Niederlanden.



Wir sind auf Sandwegen gelaufen und man hatte das Gefühl, in den Dünen zu sein,
 200 km von der Nordsee entfernt.



Die Wege schlängeln sich durch eine schöne farbenfrohe Heidelandschaft.





Wegen der im Nationalpark lebenden Schlangen, z. B. Kreuzottern, aber auch andere Arten, ist das Radfahren auf den meisten Wegen verboten. Die Räder würden die Schlangen überfahren, da die Tiere keine Erschütterung spüren. Bei Fußgängern merken sie die Erschütterung durch die Tritte und verschwinden im Dickicht.
Ich war froh darüber, keine Schlangen entdeckt zu haben. Ich stehe nicht so auf Schlangen und Co.



Neben der Heidelandschaft liegt ein Moorgebiet mit den Seerosen bewachsenen Weihern. 
Dort haben wir, wie schon erwähnt, an einem Picknickplatz eine Ruhepause eingelegt.




Nach insgesamt 5,5 Stunden in einer traumhaften Landschaft kamen wie wieder an unseren Ausgangspunkt  und konnten ohne schlechtes Gewissen die wunderbaren 
Belgischen Waffeln mit Sahne in der Dalheimer Mühle genießen.

Uns hat vor allem die Ruhe und Abgeschiedenheit überrascht, die wir im Nationalpark erlebt haben. Obwohl eigentlich viele Wanderer unterwegs waren. Aber bei einer Größe von 
16 Quadratkilometern hat man wirklich das Gefühl, ganz alleine zu sein.

Ich kann Euch nur viel Freude beim Erleben und Entdecken 
des Nationalparks "De Meinweg" wünschen








Samstag, 12. August 2017

Ja, ist denn schon Herbst?




Hallo Ihr Lieben, 

ich habe mir gerade eine Tasse Tee gemacht und komme damit zu 
Andrea´s Samstagsplausch, um mit Euch zu plaudern.

In der letzten Woche hatte ich den Eindrück, wir haben schon Herbst.
Nicht weil das Wetter so herbstlich war. Im Gegenteil, wie hatten schönes Sommerwetter. Obwohl die letzten zwei Tage schwächelt der Sommer etwas. Aber Leute, wir haben August, das wird schon wieder. Der August ist für mich der Urlaubsmonat überhaupt. Aus Tradition, denn meine Großmutter war Französin. 
Aber die Werbeindustrie ist voll auf Herbst eingestellt. Ob in Printform im Briefkasten oder als Newsletter im E-Mail-Postfach, überall will man mir den Herbst verkaufen:
" Ihr neues Outfit für den Herbst", "die neue Herbstdeko ist da" und so weiter und so fort.
Da bin sich froh, dass ich noch ohne Socken in Sandalen oder Flip-Flops unterwegs sein kann und soll schon Pullis, Stiefel und Co. kaufen. 
Nein Leute, das ist mir zu früh! Wie ist es bei Euch?
Ich jedenfalls werde den letzen Sommermonat genießen, noch in Urlaub fahren und dann kann von mir aus der Herbst kommen.



Und diese Woche konnte ich nicht nur meinen Garten genießen, sondern auch den meiner Eltern, dann ich bin spontan zu ihnen gefahren. Sie wohnen auf der anderen Rhein-Seite im Bergischen Land und deshalb sehen wir uns nur alle paar Wochen einmal.
Also kurz angerufen, ob sie überhaupt zu Hause sind, denn meine Eltern sind noch sehr aktiv. Trotz ihrer 80 Jahre wandern sie noch viel, nehmen rege am Vereinsleben teil und habe viele Freunde, mit denen dann auch der eine oder andere Ausflug unternommen wird.
Sie waren da und als ich kam, stand sogar Mama´s geliebter Kirschstreusel auf dem Kaffeetisch. Noch ein wenig warm, aber köstlich wie immer.
Nach einigen Stunden im Garten bei herrlichstem Sommerwetter ging es wieder zurück an den Niederrhein und da wenig Verkehr war
(was in letzter Zeit nicht so häufig vorkommt)
hatte in mein Ziel in einer Stunde erreicht.

So, ich glaube ich habe heute genug erzählt und werde Euch auch noch zu Wort kommen lassen.

Ich wünsche Euch noch ein gemütliches Wochenende und sage bye,bye.





Freitag, 11. August 2017

Schloss mit Flair und Blumen vom Feld

* enthält Werbung





Heute nehme ich Euch wieder mit auf meine Sommertour.



Ich war an einem schönen sonnigen Tag in der Schlossanlage Rheydt.
( Rheydt gehört zur Stadt Mönchengladbach)



Willkommen in der Renaissance-Wasserschlossanlage.



Betritt man die Schlossanlage durch die Torburg, kommt man in den Innenhof, der eine urtümliche Atomsphäre ausstrahlt.



In der Vorburg und im Schloss befindet sich jeweils ein Museum.
In der Vorburg ein Heimatkunde-Museum und im Schloss gibt es die wunderschönen Dinge der Renaissance zu sehen. 

Ich hatte mich allerdings an diesem sonnigen Tag für den Park mit dem Wassergraben und den zum Teil offen zugänglichen Kasematten entschieden.



Auf dem Turnierplatz zwischen der Vorburg und dem Schloss hatten sich Wildgänse niedergelassen, aber an diesem  Wochenende werden dort die Ritter beim jährlichen Ritterfest ihre Kämpfe austragen.


Foto: Steffi Genenger
Quelle: schlossrheydt.de








Die Anlage hat für mich einen märchenhaften Charme.





Man kann unter den Bäumen sitzen und die ganze Szenerie auf sich wirken lassen.





Eine Anlage mit romantischem Flair.

Und auf dem Rückweg von Rheydt  bin ich noch an einem Selbstpflückerfeld vorbeigekommen und habe mir einige Dahlien geschnitten.



Und weil ich die einzelnen Blüten so zauberhaft finde, habe ich sie in einzelne Vasen auf einem Holzbrett arrangiert.
So kommt jede Blüte besser zu Geltung.





Jetzt verlinke ich meine Blumen noch bei der lieben Helga von Holunderblütchen, die wie immer Freitags unsere Blumen sammelt und wünsche Euch ein schönes Wochenende



Samstag, 5. August 2017

Der August ist da!


Wie die Zeit vergeht. Jetzt haben wir schon August.
Aber wen wundert es. Schon wieder eine Woche vorbei.

Am letzten Wochenende habe ich noch schön den Garten genossen. Es mir richtig gut gehen lassen.
Und jetzt ist die Woche schon wieder um, obwohl sie ganz entspannt war.

Am Montag hatte ich zwar einen Kontroll-Termin bei unserem Hausarzt, aber nichts schlimmes. Mein Vitamin D-Wert im Blut musste kontrolliert werden. Im Frühjahr war bei einem Routine-Check-up ein Vitamin D-Mangel festgestellt worden und so muss ich jetzt Tabletten nehmen und habe 1 Stunde Tageslicht verordnet bekommen. Dabei bin ich viel an der frischen Luft, arbeite im Garten usw.. Aber jetzt hat sich mein Wert gebessert. Na, wer sagt es denn.

Nach dem Arzt-Termin stand noch Einkaufen auf dem Plan. Am Wochenende hatten wir unsere Vorräte im Kühlschrank aufgebraucht und es musste Nachschub her. 
Im Laden hatte ich dann so das Eine oder Andere in der Hand, was aber wieder ins Regal zurückgestellt wurde. Sohnemann ist ja nicht da und wir essen keine 
Nuss-Nugat-Creme (zum Beispiel). Man muss sich erst daran gewöhnen. Wird schon 😄

Und da ich ja 1 Stunde täglich draussen sein soll, ging es noch zum Ernten in den Garten.


Salat und die ersten Tomaten in diesem Jahr für´s Abendessen und Brombeeren.
Die Beeren kamen erst einmal in den Kälteschlaf. Verarbeitet werden sie dann später.

Da es zur Zeit fast täglich Salat gibt, ist dann nur die Frage: was gibt es dazu?
Am Dienstag habe ich mich dann getraut und zur Einstimmung auf den bevorstehenden Urlaub am Bodensee, Spätzle selbst gemacht.
Ein Foto habe ich nicht gemacht, denn so ganz zufrieden war ich nicht - was das Aussehen betrifft - geschmacklich waren sie gut.

Am Mittwoch haben wir es dann geschafft, mal wieder zusammen Sport zu machen.
Da mein GöGa im letzten Monat gesundheitlich nicht so fit war, musste er auf den Sport verzichten. Einige Male bin ich dann alleine ins Fitness-Center gegangen, aber so richtig Spaß gemacht hat es nicht. Jetzt gehen wir wieder regelmäßig zusammen und können dann auch zusammen stöhnen, wenn sich der Muskelkater bemerkbar macht. 
Geteiltes Leid ist halbes Leid 😉

Gestern dann noch ein wenig Marmelade kocht. Nein, eigentlich heißt es ja Konfitüre. Sei´s drum, die Hauptsache ist, es schmeckt.


Jetzt ist Wochenende und im Nachbarort ist wie immer am ersten August-Wochenende Altstadtfest.
Rund um die Brüggener Burg gibt es einen Kunsthandwerker-Markt und die Geschäfte sind am ganzen Wochenende geöffnet.
Wir werden bestimmt mit dem Fahrrad hinfahren und ein wenig bummeln gehen.




Und  jetzt schaue mal, was Ihr diese Woche so zu erzählen habt.




Freitag, 4. August 2017

Früchte auf Vorrat - Freitagsblume


Den Sommer genießen, heißt für mich auch, die Früchte des Sommers zu ernten und zu verarbeiten.
Nicht immer habe ich alles im eigenen Garten, aber auf dem Markt oder im                Hofladen an der Ecke werde ich immer fündig.


Und so habe ich heute die ersten Pflaumen entdeckt und konnte nicht widerstehen.


Ruck zuck wanderten die Früchte ins Glas.

Hier das Rezept:

1 kg Pflaumen kleinschneiden und mit dem Saft von 1 Zitrone und                                  500 g Gelierzucker 2:1 mischen. Ca. 30 Minuten ziehen lassen und dann unter Rühren aufkochen und 3 Minuten kochen.
Fertig!

Und dann gibt es noch mein Freitagsblümchen.



Eine einzelne Hortensienblüte ist vom Eingang vor der Haustür ins Treppenhaus gezogen.



Sie hat über den Sommer ihre Farbe von weiß nach grün geändert.



Jetzt wirkt sie schon fast herbstlich, oder sagen wir besser spätsommerlich.

Und mit einem sonnigen Gruß aus meinem Garten 



wünsche ich Euch einen guten Start ins Wochenende



Montag, 31. Juli 2017

Sommertour No. 5


Hallo Ihr Lieben,

heute nehme ich Euch mit auf eine Fahrradtour durch meine Heimatgemeinde.


Ich habe dieser Tour den Namen Kapellentour gegeben, weil die Mehrzahl der sehenswerten Bauten in unserer Gemeinde Kirchen oder Kapellen sind.
So ist das nun mal am Niederrhein. In dieser überwiegend katholisch geprägten Gegend haben die Kirchen für jeden Ortsteil eine besondere Bedeutung.

Beginnen möchte ich im Ort Niederkrüchten, der nach dem Zusammenschluss der Gemeinden Niederkrüchten und Elmpt, der neu entstandenen Gemeinde den Namen gab.
Außer den Orten Niederkrüchten und Elmpt gehören der Gemeinde Niederkrüchten noch 
14 weitere Ortsteile
(oder sage ich besser Dörfer?)
an.


In der Ortsmitte überragt die Kirche St. Bartholomäus den Ortskern. Die Bebauung ist sehr dicht, so dass es schwer war, die Kirche in ihrer ganzen Pracht zu fotografieren.


Rund um die Kirche kleine Gassen und alles liebevoll saniert.


Meine Rundtour führte mich dann weiter nach Elmpt.


Dort wird der Ortskern von der Pfarrkirche St. Laurentius dominiert.  
Mit dem "Haus Hansen"  und dem Haus Elmpt bilden sie die Ortsmitte.


Das weiße "Hansehüske" , wie die Elmpter liebevoll sagen, stammt aus dem 
19. Jahrhundert und wird für Ausstellungen aller Art benutzt.
 Außerdem hat der Klängerklub Elmpt dort seinen Sitz. Klängern bedeutet in Mundart, also in Älempter Plott zu sprechen.
Ich als Zugereiste verstehe nichts, wenn die Herrschaften schnell sprechen. 
Das Älempter Plott hat viel mit der niederländischen Sprache gemeinsam.


Und dann unser Schmuckstück. Das Herrenhaus "Haus Elmpt". Ein schlossartiges Anwesen ist heute in Privatbesitz und kann leider nicht besichtigt werden.


Aber wer sich traut, der kann sich an einigen wenigen Tagen im Jahr, dort das Ja-Wort geben.

Und dann ging es weiter in das nächste Dorf.


Am Knotenpunkt Nr. 39


Über das Knotenpunktsystem zum Fahrradfahren habe ich schon einmal berichtet,
erscheint sie hinter den Bäumen


Die Kapelle St. Maria an der Heiden.
Von uns liebevoll Elmpter Kapelle genannt.


Zum ersten Mal ist mir aufgefallen, das die Kapelle sogar eine Hausnummer hat.
An der Heiden Nr. 2
Ja, die kleine Straße an der Kapelle heißt An der Heiden.


Auf einer Grünfläche liegend und von alten Eichenbäumen umgeben, ist sie ebenfalls ein beliebter Ort für Hochzeiten.
Leider ist die Kapelle zur Zeit geschlossen, denn sie besitzt einen wunderschönen und kostbaren Schnitzaltar aus Flandern. Den hätte ich hier gerne gezeigt.

Das war meine kleine Radtour durch meinen Heimatort.

Der Niederrhein ist ein schönes Fleckchen Erde. Vielleicht für Viele am Ende der Welt, aber mit liebenswerten Menschen und einer wunderbaren Natur.

Man sieht sich vielleicht einmal!