* Buch-Werbung
Die Frage " Was steht da in der Vase?" werfe ich einmal in die Runde der Blumenfreunde.
Diese Blümchen bekam ich gestern von dem kleinen Nachbarsjungen geschenkt.
Seit ein paar Monaten haben wir gegenüber neue Nachbarn und den Kleinen sehe ich immer morgens, wenn er in Begleitung seiner Mutter auf seinem Fahrrädchen zum Kindergarten radelt. Und gestern stand er vor der Haustüre und überreichte mir stolz mit den Worten: " Frau Nachbarin, ich habe da etwas für dich." 😊 diese Blümchen. Da wurde mir ganz warm ums Herz.
Auch bei dem Buch Wo die Störche fliegen von Claudia Ley, das mir der Heyne Verlag für eine Rezension zur Verfügung gestellt hat, wurde mir immer wieder warm ums Herz.
Covertext: 1918: Umgeben von weiten Wiesen, Wäldern und Seen wächst Gerda von Westkamm auf Gut Lapienen auf. In den Sommern ihrer Kindheit träumt sie sich gemeinsam mit ihrem besten Freund Thomas in eine Welt aus Märchen und Geschichten.
Zehn Jahre später wird aus der Kinderfreundschaft die große Liebe. Doch die Nachbarsfamilien trennt nicht nur der Stand, sondern auch, dass Gerdas preußisch-protestantischer Vater seine Tochter keinesfalls mit einem Polen verheiraten möchte. Als die Situation eskaliert, flüchtet Gerda in die Freie Hansestadt Danzig um als Schreibkraft bei einem Reeder ihr Glück zu finden. Aber die Sehnsucht nach Thomas, die Wirren des Zweiten Weltkriegs und schließlich die Flucht aus Westpreußen ändern alles.
Mein Fazit zum Buch:
Das Buch hat mich begeistert und berührt. Es wurde nicht nur eine Liebesgeschichte erzählt, sondern auch Geschichte hautnah. Es geht um die Zeit nach dem 1. Weltkrieg in Westpreußen, das Aufkommen der Nazis und den Hass der Menschen auf die Juden. Man taucht tief in die deutsche Geschichte ein.
Die Personen sind einzigartig beschrieben und man versucht sie mit allen ihren Fehlern zu verstehen. Man begleitet Gerda von Westkamm durch ihre Kindheit und durch ihr Leben als junge Frau und Mutter. Es wird nichts schöngeredet, auch nicht Krieg, Tod, Hass und Wut. Auch wenn von viel Schmerz und Leid die Rede ist, gibt es immer wieder Hoffnung. Am Ende möchte man gerne wissen, wie es weitergeht. Ob es einen Nachfolgeroman geben wird?
Das Buch wird mich auch nach dem Lesen noch länger beschäftigen. Das Buch beschreibt, wie sich Politik in private Bereiche einmischt und in manchen Köpfen Mauern entstehen lässt. Im Buch passiert dies vor hundert Jahren, aber ist es nicht heute auch wieder so?
Ein berührendes Buch über eine große Liebe und die Flucht aus Westpreußen, das ich nur empfehlen kann.
Die geschenkten Blümchen haben ein Plätzchen auf unserem Esstisch bekommen. Ein Blumengruß, der uns jetzt erfreut. Das Buch hat einen Platz im Bücherregal gefunden und wird sicher noch ein weiteres Mal gelesen.
Mit meinen ungekannten Blumen schicke ich einen Gruß in die Bloggerwelt und gebe die Vasenfüllung in die Sammlung von Astrid und dem Friday Flowerday. Und da Nicole im Juli Blaues sucht, können die Blumen auch dort die Sammlung vergrößern.
Ich wünsche Euch einen guten Start ins Wochenende.

Servus Tina,
AntwortenLöschenich bin nicht so bewandert was Blumen anbelangt, aber ist das Borretsch? Im Moment kümmere ich mich nämlich um die Blumen der Nachbarn, die auf Urlaub sind, und dort wächst er auch. Der Nachbarsjunge ist aber süß . . . Liebe Grüße
ELFi
Wenn das nicht süß ist! Elfi hat recht, es ist Borretsch und die schönen Blümchen können durchaus im Salat landen und gegessen werden.
AntwortenLöschenBon week-end!
Astrid
Liebe Tina,
AntwortenLöschendas es heutzutage noch so etwas gibt!!!!! Ich freu mich sehr für dich und hätte mich auch über so schöne Blümchen gefreut. Schönes Wochenende...Herzlichst Kirsten
Ach, wie lieb! Da wird nicht nur Dir warm ums Herz - mir auch! Und ich schließe mich den anderen Leser:innen an: es scheint Borretsch zu sein. Vielen Dank für den wunderbaren Buchtipp, liebe Tina. Anscheinend hat es nicht nur ein hübsches Cover zu bieten. Ab damit auf die Leseliste. Dir einen wunderbaren Sommertag! Herzlichst, Nicole
AntwortenLöschenHuhu Tina,
AntwortenLöschenwas für ein netter Nachbarsjunge! Das hört man leider ja nur noch selten. Was für ein wundervoller Buchtipp. Das kommt auf die Leseliste.
Ich wünsche Dir ein tolles Wochenende und schicke liebe Grüße
Monika
Monka
...Borretsch hatte ich noch nie in der Vase, liebe Tina,
AntwortenLöscheneher mal auf dem Salat ;-)...so ein netter Nachbarsjunge...
wünsche dir einen guten Tag,
liebe GRüße Birgitt
Liebe Tina,
AntwortenLöschenwie süß, es geht doch nichts über gute Nachbarschaft. Da hört man oft auch ganz andere unschöne Sachen. Wir haben mit unseren Nachbarn auch ein gutes Verhältnis.
Liebe Grüße und ein schönes Wochenende (hier sollen es bis 37 Grad werden)
Deine Burgi
Da hat der kleine Kerl dir leckeren Borretsch geschenkt liebe Tina,
AntwortenLöschenden müsstest Du aber noch aus unserem Holland-Kochkurs kennen.
Haben wir den nicht auf dem Dessert als Verzierung genommen?
Der schmeckt ein wenig nach Gurke.
Schau mal auf den alten Bildern...
lieben Gruß
Nicole
Der Kochkurs in dem großen Garten, nicht bei Carin.
AntwortenLöschenHallo Nicole,
Löschendu hast Recht. Hatte ich gar nicht mehr auf dem Schirm. :-)
Ich würde auch auf Borretsch tippen...oder Gurkenkraut wird er auch genannt. Vor Jahr und tag wuchs er in meinem Bauerngarten...da gehört er nämlich hin.
AntwortenLöschenDanke für deinen Buchtipp!
Liebe Grüsse Augusta
wie süüüß
AntwortenLöschendas ist doch mal eine nette Geste
und die Buchbesprechung hört sich gut an
liebe Grüße
Rosi