Montag, 17. Februar 2020

Ein türkischer Krimi

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Wer hier auf meinem Blog schon länger liest, der weiß, dass ich sehr gerne Kriminalromane lese. 
Jetzt habe ich mich mit einem Krimi in eine mir neue Welt begeben. Ich habe einen türkischen Krimi gelesen.  Das Buch wurde mir vom random house Verlagkostenlos zur Rezension zur Verfügung gestellt. 







Das Derwischtor
von Ahmet Ümit



Covertext:

Die Recherche zu einem mysteriösen Hotelbrand führt die junge Versicherungsinspektorin Karen Kimya Greenwood geradewegs in die Heimatstadt ihres Vaters, die zentralanatolische Stadt Konya, Zentrum des gerühmten Sufi-Ordens. 
Vom ersten Moment an gerät sie in einen Strudel aus Geheimnissen, Mystik und Intrigen, die sich bis weit in die Vergangenheit hinein erstrecken, bis zu dem über sieben Jahrhunderte zurückliegenden Mord an Shams-e Tabrizi - dem Lehrmeister des berühmten Sufi-Meisters und Poeten Rumi.








Zum Inhalt:

" Blut war auf dem Stein, am Himmel stand der Vollmond, der Garten roch nach Erde. In schauriger Kühle schwammen die Bäume. Es war die Zeit, da die Winterrosen austrieben, die Narzissen sprossen. Sieben Männer betraten den Garten. Sieben hitzige Herzen, sieben Köpfe voller Hass, sieben scharfe Messer. Sieben verfluchte Männer zerschnitten die Stille des Gartens in sieben Teile und huschten zu der hölzernen Tür, hinter der sich ihr Opfer befand."

So beginnt das Buch.
Der Mord, um den es hier geht, liegt über sieben Jahrhunderte zurück - und er strahlt aus bis in die heutige Zeit. 
Karen Kimya Greenwood, eine junge Londoner Versicherungsinspektorin, muss für ihren Arbeitgeber einen mysteriösen Hotelbrand in der Heimatstadt ihres Vaters in Zentralanatolien aufklären. Sie kommt mit gemischten Gefühlen dort an. Denn ihr Vater verließ ihre Mutter und sie, als sie noch ein Kind war, und schloss sich einem sufistischen Orden an. 
Die Aufklärung des Brandfalls ist nicht einfach und Karen hat darüber hinaus auch mit persönlichen Problemen zu kämpfen. Und das ist noch nicht genug. Der vor 700 Jahren auf mysteriöse Weise ums Leben gekommene Shams-e Tabrizi sucht sie auch noch mehrere Male in ihren Träumen auf.
 Karen gerät schnell in einen Strudel aus Geheimnissen und Intrigen rund um den gerühmten Sufi-Orden und verliert sich immer mehr zwischen Traum und Wirklichkeit...






Meine Bewertung:

Türkisch ist eine bildhafte Sprache und das ins Deutsche zu übersetzen, ist sicher schwierig. Denn das Buch lebt von der bildhaften Erzählung.

Die Erfahrungen von Karen in ihren Träumen sind so lebhaft beschrieben, dass man beim Lesen oft nicht weiß, was ist Traum und was ist Realität.

Ahmet Ümit erzählt in seinem Roman nicht nur einen Kriminalfall, sondern man erfährt viel über die historischen Schauplätze. Er entführt in eine Welt aus Legenden und Mystik.

Ich habe eine gewisse Spannung vermisst, aber viel über die Kultur und Geschichte erfahren, was auch interessant war.

Der Roman hat mir unterhaltsame Lesezeit beschert.
Ein lesenswertes Buch. ****

Ich wünsche Euch einen schönen Tag, vielleicht mit einem guten Buch








verlinkt bei den Februar-Büchern im karminroten Lesezimmer



3 Kommentare:

  1. Guten Morgen liebe Tina,
    das klingt nach einem schönen und spannenden Krimi! Herzlichen Dank für die schöne Beschreibung!
    Ich wünsche Dir einen guten Start in eine schöne neue Woche!
    ♥️ Allerliebste Grüße,Claudia ♥️

    AntwortenLöschen
  2. Hallo Tina,
    der Krimi hört sich wirklich spannend an, eigentlich lese ich nur Krimis oder Thriller, wollte mir jetzt aber mal etwas ganz anderes holen 🙂 ich weiß bloß noch nicht was 😅😉
    Ich wünsche Dir noch eine schöne Woche.
    Liebe Grüße von Petra.

    AntwortenLöschen
  3. Liebe Tina,
    danke für den informativen Buchtipp

    liebe Grüße
    Augusta

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