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Wenn in Ostfriesland die Sonne scheint, dann ist der Himmel endlos und die Welt ganz weit. Nur scheint auch in Ostfriesland nicht immer die Sonne. Manchmal hilft bei Schietwetter nur ein Besuch im Museum.
So haben wir an einem dieser Schietwetter-Tage die Seehundstation in Norddeich besucht. Von unserem kleinen Friesenhäuschen nur einige hundert Meter entfernt. Die Heulerherberge auf Zeit ist ein faszinierendes Erlebnis.
Nur durch Glasscheiben getrennt, kann man als Besucher sehen, wie die jungen Seehunde von den Pflegern gefüttert und versorgt werden, damit sie später, wenn sie fit und für das Leben in der Nordsee vorbereitet sind, zurück in die Freiheit können.
Und in einer zusätzlichen Ausstellung lernt man viel Wissenswertes rund um die Tier- und Pflanzenwelt des Nationalparks Niedersächsisches Wattenmeer.
Nach unserem Besuch in der Seehundstation ging es noch in das Waloseum, Das Museum gehört zur Seehundstation, wurde aber aus räumlichen Gründen in einer ehemaligen Sendestation von Norddeich-Radio eingerichtet.
Dort informiert die Ausstellung über die Wale und über die Geheimnisse der Tiefsee. Es gibt Modelle von den rund 90 Wal- und Delphinarten der Welt. Viel Wissenswertes über die Welt der Wale kann man entdecken.
Das Highlight ist das, in einem abgedunkelten Raum, effektvoll in Szene gesetzte Skelett eines 15 m langen Pottwals.
Aber auch kranke Heuler werden hier behandelt. Man kann die kleinen Robbenbabys durch Glasscheiben sehen. Und auch einen Blick in den Untersuchungsraum werfen, der ersten Station der Findlinge. Wir hatten das Glück, bei einer ersten Untersuchung dabei sein zu können, denn gerade an diesem Nachmittag war eine kleine Robbe verwaist vor Borkum aufgefunden worden.
In einem Obergeschoss kann man sich auch noch über die Vogelwelt an der Küste informieren. Sehr interessant und auch kindgerecht aufbereitet.
So haben wir einen Schietwetter-Tag gut verbracht und konnten uns auf den nächsten Tag freuen, an dem schon wieder trockenes Wetter angesagt war. Wohin es als nächstes ging? Ich sage nur: " Wandern auf verschlungenen Pfaden."
Bis dahin wünsche ich Euch noch eine schöne Zeit. Kommt gut durch den Tag.

Wir waren auch schon ein paar mal dort, liebe Tina. Besonders schön war es als die Kinder noch klein waren und das Staunen in ihren Augen zu sehen war. Danke für die liebe Erinnerung. Herzlichst, Nicole
AntwortenLöschenLiebe Tina, da würde ich zu gerne auch mal einen Stop und Besuch machen. Eine tolle Arbeit , die dort geleistet wird.
AntwortenLöschenLiebe Grüße
Gabi
Hallo Tina,
AntwortenLöschenbei so einem schönen Wetter kann man das Schietwetter dann auch gut vergessen. Das war bestimmt spannend und schön die kleinen Heuler zu bestaunen und neues über sie zu erfahren. Wäre mal wieder genau meins gewesen.
Liebe Grüße zu Dir
Manu
Liebe Tina,
AntwortenLöschenvielen Dank für deinen Bericht.
Diese Station wollte ich schon sehr lange einmal besuchen. Das muss sehr interessant sein.
Zum Glück sind wir bei unseren Küstenurlauben noch nie auf einen Heuler gestoßen.
Claudiagruß
Liebe Tina,
AntwortenLöschenDein Post ist eine tolle Erinnerung an vergangene Urlaube an der Nordsee. Dort waren wir auch in der Seehundstation und es war sehr lustig die kleinen Seehunde zu beobachten.
Liebe Grüße
Monika
Die kleinen Heuler sehen doch zum Knuddeln mit ihren großen Augen aus. Aber man darf nicht vergessen, dass es Raubtiere sind.
AntwortenLöschenTrotzdem süß....
Ihr habt das schlechte Wetter gut genutzt.
Hab einen schönen Abend, lieben Gruß
Nicole