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Auch im Januar hat Kristina uns wieder eingeladen, Bilder von einem Spaziergang zu zeigen. Ein Spaziergang, den wir in diesem Monat unternommen haben.
Ich nehme Euch dieses Mal mit in die Naturwaldzelle am Dalheimer Klosterhof. In einem Buch über die Naturwaldzelle habe ich gelesen: Sie duften anders, sie hören sich anders an. Und beim nächsten Besuch sehen sie vielleicht schon wieder ganz anders aus: Naturwaldzellen. Wie die am Dalheimer Klosterhof, wo Biber aus einer Moor- eine Seenlandschaft geschaffen haben.
Unseren Spaziergang haben wir an der Dalheimer Mühle gestartet. Ein schönes Ausflugslokal, das jetzt im Januar im Winterschlaf ist. Der Parkplatz war deshalb auch, im Gegensatz zu sonst, fast leer.
Die Mühle liegt am Rothbach, der nur wenige Meter weiter "Rode Beek" genannt wird, denn direkt hinter der Mühle liegen schon die Niederlande. Dort wo noch vor Jahrzehnten ein Zaun stand, kann man heute ganz bequem die Grenze überqueren. Nur rot-weiße Pfähle zeigen an, wo die Grenze verläuft.
Wir sind allerdings in die andere Richtung gelaufen und kamen nach einem kurzen Stück Weg an das ehemalige Zisterzienserkloster, den Dalheimer Klosterhof.
Schon 1802 wurde das Kloster von Napoleon aufgelöst und die Gebäude beherbergen heute Wohnungen. Durch das Tor betritt man den Innenhof und schon ist man in einer anderen Welt.
Da im Innenhof auch die privaten Gärten der Bewohnen liegen, habe ich auf Fotos verzichtet und erst wieder auf der anderen Seite Bilder gemacht.
Jenseits des ehemaligen Klosters ist die Natur so ganz anders. Zwischen den schlanken Bäumen schimmert das Wasser. Der Biber verwandelt den Erlenbruch seit einiger Zeit in eine echte Seenlandschaft. Und man lässt ihn gewähren, denn Naturwaldzelle bedeutet ja, dass die Natur sich selbst überlassen bleibt. Den Pflanzen und den Tieren. Verliert ein Baum den Halt, bleibt er liegen.
Die Mauer der kleinen Brücke bietet einen perfekten Sitzplatz. Von dort kann man schön auf ein weit überflutetes Stück Bruchwald blicken. Die Biber bleiben meist verborgen, aber wir hatten Glück. Auf einer kleinen Insel mitten im Wasser genoss ein Biberpärchen die Sonnenstrahlen.
Die besondere Atmosphäre auf dem Weg war Entschleunigung auf nur drei Kilometer. Man könnte auch sagen, von Einhundert zurück auf null mit viel Schauen und Entdecken. Da die Dalheimer Mühle geschlossen hatte, gab es das Käffchen dann zu Hause.
Und jetzt auf nach Kristina nach Kopenhagen. Und dort schaue ich, wo Kristina und all die anderen Blogger*innen unterwegs waren.


Grandios, dass ihr die Biber leibhaftig erlebt habt! Das ist mir selten gelungen. Ich hatte nämlich mal eine Biberklasse, mit der ich intensiv über die Tiere geforscht habe. Angetroffen hab ich sie allerdings nur in meiner alten Heimat…
AntwortenLöschenEinen guten Wochenstart!
Astrid
Guten Morgen Tina,
AntwortenLöschenwar der Biber aus unseren nordrhein-westfälichen Gewässer verschwunden, so können wir in den letzten Jahren wieder vermehrt den ein oder anderen Biber in unseren Flüssen sehen. Auch hier bei uns in der Inde gibt es sie. So manchen, am Wasser stehenden Baum, haben sie angeknabbert. Lieben Dank für den Ausflugtipp.
Liebe Grüße in den Montag
Monika
Das ist ja toll, dass es ab und an wieder ein paar Stellen gibt, wo die Natur sich nach ihren eigenen Vorstellungen entwickeln darf. Und besonders toll, dass die Biber sich fotografieren liessen :)
AntwortenLöschenViele Grüße aus Kopenhagen sendet Kristina
Hallo Tina,
AntwortenLöschendas ist ja witzig, dass es dort Biber zu beobachten gibt. Danke für deinen Bericht und die Fotos. Ach ja, der Niederrhein ist schon schön....
Liebe Grüße schickt dir Karin
Guten Abend liebe Tina
AntwortenLöschenDie Bilder von deinem Spaziergang habe ich mir sehr gerne angesehen. Die Biber sind ja süss und dass du sie so beobachten konntest ist wundervoll. Ich habe noch nie Biber in freier Wildbahn gesehen.
Das zweite was mich beeindruckt ist die Nähe zur Grenze, kaum zu glauben, wie schnell du dort in Holland wärst.
Hab einen guten Wochenstart und liebe Grüessli
Eda
Du hast ja richtige Biber gefunden, danach schaue ich schon lange. Ich bekomme immer nur Nutrias vor die Linse. Die können richtig zutraulich werden.
AntwortenLöschenLieber Gruß
Edith
Hurra, das erste Kreuz liebe Tina,
AntwortenLöschender Anfang ist gemacht.
Ein schöner Spaziergang, man muss das trockene Wetter nutzen.
Dir einen schönen Abend, lieben Gruß
Nicole
Hach, wie schön, es geht los im Bingo bei dir und dann gleich mit einem so schönen Draußen. Danke fürs virtuelle Mitnehmen und ja, in diesem Januar muss man jede Gelegenheit nutzen, solange es trocken ist.
AntwortenLöschenLiebe Grüße
Anita
Naturwaldzelle hatte ich noch nie gehört, klingt aber nach einem guten Konzept. Und den Bibern scheint es gut zu gefallen dort. Ein schöner Spaziergang. Und immer der Herr Napoleon, für was der alles verantwortlich ist, nicht nur bei dir und mir ;-) LG heike
AntwortenLöschenLiebe Tina,
AntwortenLöschenoh, ich bin dezent neidisch. Du bist ja ein echter Glückspilz!
Hier bei uns gibt es auch Biber aber leider habe ich noch nie einen zu Gesicht bekommen. Sollen die Tiere nicht vorwiegend bei Einbruch der Dämmerung anzutreffen sein?
Vielen Dank, dass du uns zu dem Ausflug mitgenommen hast.
Viele
Claudiagrüße
Oh, ihr habt die Tiere auch beobachten können, wie wunderschön! Eine wilde und urige Landschaft hat sich dort gebildet. Und das alte Gut ist auch sehr sehenswert.
AntwortenLöschenHier an der Sieg werden ab und an auch Biber gesichtet, gern möchte man ihnen auch ein Zuhause bieten, leider ist das nicht überall (WG der Überflutung( möglich. Aber da es hier eh viel Menschen gibt und damit weniger Ruhe und einfach nicht so viele guten Bedingungen, werden es wohl nur Mal einzelne Tiere bleiben.
Danke für den wunderschönen Gang
Liebe Grüße
Nina
Die Biber sind ja niedlich, wie schön, das ihr das Glück hattet, sie so nah zu beobachten. Den Begriff Naturwaldzelle kannte ich bisher noch nicht, ich habe gleich mal gegoogelt, was es genau bedeutet. Jedenfalls ein interessantes Thema, da muss ich mich mal mehr mit befassen.
AntwortenLöschenDanke fürs mitnehmen.
Liebe Grüße,
Claudia
da seid ihr ja wirklich glückspilze gewesen und habt gleich zwei biber gesehen! toll, dass man sie dort so ohne einschränkung leben lässt. im drömling, einem großen naturschutzgebiet nicht weit von uns, sehen wir auch immer ihre abgenagten bäume und bauten und hatten auch einmal das glück einen biber schwimmen zu sehen. wirklich ein beeindruckendes erlebnis!
AntwortenLöschenliebe grüße
mano
da seid ihr ja wirklich glückspilze gewesen und habt gleich zwei biber gesehen! toll, dass man sie dort so ohne einschränkung leben lässt. im drömling, einem großen naturschutzgebiet nicht weit von uns, sehen wir auch immer ihre abgenagten bäume und bauten und hatten auch einmal das glück einen biber schwimmen zu sehen. wirklich ein beeindruckendes erlebnis!
AntwortenLöschenliebe grüße
mano
so, jetzt nicht mehr anonym ;)!