Donnerstag, 16. Juni 2022

Im Urwald von Tarnewitz und ein Tete-à-tete mit Bruno

 * Buch-Werbung / persönliche Leseempfehlung


Wenn man an der Ostsee Urlaub macht, dann lohnt es sich, auch einmal die Wanderschuhe zu schnüren und auf Schusters Rappen unterwegs zu sein. In und um die Ostseebäder gibt es viele Wanderwege, die herrliche, wilde Landschaften bei frischer Ostseeluft versprechen. 

So haben wir uns aufgemacht und sind durch den Urwald bei Tarnewitz gegangen. 
















Und während wir so durch den Wald spazieren, kam mir immer wieder meine Urlaubslektüre in den Sinn. Denn in dem Buch wurde ein Wald beschrieben, der genauso aussah, wie der Tarnewitzer Urwald. Auf jeden Fall in meiner Vorstellung.

Damit ist wisst, was ich eigentlich meine, erzähle ich Euch ein wenig von meiner Lektüre.















Tete-à-tete von Martin Walker ist der vierzehnte Fall für Bruno, Chef de police

Covertext:

Brunos Chef lässt ein Mordfall bis heute nicht los. Im Wald bei Saint-Denis hatte man die Leiche eines jungen Mannes gefunden, die nie identifiziert werden konnte. Bei einem Besuch im Prähistorischen Museum in Les Eyzies sieht Bruno, dass sich aus Knochenfunden rekonstruieren lässt, wie ein Mensch zu Lebzeiten aussah. Er schlägt vor, dieses Verfahren auch bei dem ungelösten Mordfall zu versuchen. Damit beginnt endlich die Suche nach dem Mörder.















Zum Inhalt:

Nach dem Besuch einer Ausstellung über Gesichtsrekonstruktion bei prähistorischen Schädeln fragt sich Bruno, ob dieses Verfahren auch bei der Lösung eines lange ungeklärten Falls helfen könnte. Im Wald von Saint-Denis war vor vielen Jahren an einem Bach die Leiche eines jungen Mannes gefunden worden. Und tatsächlich gelingt die Identifizierung des Mordopfers. Aber damit geht der Fall erst richtig los. Eine erste Spur führt Bruno zu einem menschenscheuen Winzer, zu einem Rätsel aus dem Kalten Krieg und zu Unterlagen des Auslandgeheimdienstes der DDR.















Mein Fazit:

Für mich wieder ein toller Roman aus der Reihe um Bruno, Chef de police. Aber auch, wer die Vorgänger-Romane nicht gelesen hat, lernt schnell die Personen der Gemeinde Saint-Denis kennen. Durch Rückblicke erfährt man viel über die einzelnen Personen. 

Martin Walker hat es wieder blendend verstanden, Geschichte, Aktuelles, die politische Kultur Frankreichs und die ganz spezifische Denke der französischen Provinz zu einer spannenden Geschichte zu vermengen.

Und es wird wie immer in den Romanen köstlich gekocht. Es ist unmöglich, einen Bruno-Roman zu lesen, ohne hungrig und durstig zu werden. Aber, wenn Bruno in der Küche steht, bekommt man die Rezepte gleich mitgeliefert. 

Ich mag diese Krimis, weil sie ohne Explosionen und Verfolgungsjagden auskommen. Stattdessen wird gut gegessen und getrunken, denn Essen verbindet und so sitzen alle Beteiligten an einem Tisch und kommen mit den Ermittlungen voran. 

Ein wenig wie Urlaub in Frankreich zu machen. 

Habt Ihr Lust auf Lesen bekommen? Dann los!







das Buch stelle ich im karminroten Lesezimmer ins Regal und der Wald ist mein Beitrag zum Naturdonnerstag



3 Kommentare:

  1. An die Ostsee würde ich auch einmal gerne fahren, ob ich im Voraus den Roman lesen sollte um das Erlebnis im Urwald zu haben muss ich mir noch Überlegen.
    L G Pia

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  2. Guten Abend liebe Tina
    Der Urwald sieht so satt grün und kühl aus. Das wäre jetzt das ideale!
    Hab einen schönen Abend und liebe Grüessli
    Eda

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  3. Solange Ihr über keine Leiche bei Eure, Spaziergang gestolpert seid,ist ja alles gut liebe Tina.
    Schön sieht es im Urwald aus und auch das Buch von Bruno hört sich prima an.
    Die Reihe kenne ich noch gar nicht.
    Dir einen schönen Freitag,
    Lieben Gruß
    Nicole

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