Montag, 20. Dezember 2021

Einladung zum Tee

 * Buchwerbung


Darf ich Euch auf eine Tasse Tee einladen? Bei uns im Hause gibt es jeden Nachmittag nach getaner Arbeit eine kleine Teestunde. Zur Ruhe kommen, den Tee aufbrühen, sich gemütlich hinsetzen, vielleicht noch einen oder auch mehrere Kekse dazu. Meist nehme ich dann auch ein Buch zur Hand und lese.











Und am Wochenende habe ich während meiner Teestunde den "Teepalast" zu Ende gelesen, die Geschichte eines Fischermädchens, das zur Königin eines Tee-Imperiums wird.  Danke an den *Goldmann-Verlag für die kostenlose Bereitstellung des Buches.















1834, ein kleines Dorf in Ostfriesland. Lene Vosskamp wächst in einer Fischerfamilie in bitterer Armut auf und muss schon als Kind schwere Schicksalsschläge hinnehmen. Doch dann gerät sie durch einen Fremden in den Besitz einer geheimnisvollen Münze, die sie berechtigt, in China mit Tee zu handeln. Fortan ist sie beseelt von dem Gedanken, sich aus ihren elenden Verhältnissen zu befreien und als erste Frau ein Tee-Imperium zu gründen. Für Lene beginnt eine gefahrvolle Odyssee, die sie über die Meere der Welt und in ferne Länder führt - und auf die Spur der Liebe ihres Lebens, die ihr einst in einer Weissagung prophezeit wurde...











Das habe ich gelesen:

Lene Vosskamp wächst 1834 in Friesland in bitterster Armut auf. 

Als ein Handelsschiff vor der Küste sinkt, rettet sie einen Mann aus den Fluten und gerät damit ins Visier skrupelloser Strandpiraten. Aus dem Kerker befreit sie nur die Aussage des Schiffbrüchigen - und eine seltsame Münze, die er ihr schenkt. Angeblich soll sie den Zutritt zum Teehandel in China gewähren, und Lene, deren einziges Ziel es ist, sich aus ihren elenden Verhältnissen zu befreien und zu Wohlstand zu gelangen, ergreift die Chance.

Ein gefährliches Abenteuer beginnt und führt sie von Emden nach London, Calcutta und schließlich in die Verbotene Stadt: Kanton. Dort, wo die besten Tees der Welt gehandelt werden, ist sie ihrem Ziel zum Greifen nahe.

Doch dann kreuzt der Schotte Robert Stirling ihren Weg, und Lene wird erneut auf eine harte Probe gestellt...


Mein Fazit zum Buch:

Elisabeth Herrmann hat mich auf eine Reise voller Abenteuer mitgenommen. Während ich es mir auf dem Sofa gemütlich gemacht hatte, eine Tasse Tee auf dem Tisch, konnte ich von der rauen Küste Ostfrieslands ins farbenprächtige Indien und das exotische China reisen. 

Obwohl der Roman über 600 Seiten hat, wurde mir beim Lesen nicht langweilig. Es passiert immer etwas, auch Dinge, mit denen man nicht rechnet. Die einzelnen Figuren im Buch sind sehr anschaulich beschrieben, so dass das Kopfkino schnell ein Bild vor Augen hat. Auch die einzelnen Orte der Handlung wurden so schön beschrieben. Ein Roman, dem ich 🌟🌟🌟🌟🌟 gebe, denn ich konnte eine abenteuerliche Reise bis nach China unternehmen. Die Geschichte wird durch die historischen Personen, die in der Erzählung vorkommen, noch authentischer. Man erfährt viel über die Stellung der Frauen im 19. Jahrhundert. Elisabeth Herrmann widmet das Buch allen Frauen vor uns, die ein Nein nicht akzeptiert haben. Allein dieser Satz beschreibt die Hauptfigur Lene Vosskamp sehr gut.

Wer historische Romane und Geschichten von starken Frauen liebt, der wird mit diesem Buch nicht enttäuscht und unvergessliche Lesestunden erleben.

Nun wünsche ich Euch einen schönen Start in die Woche. Der Countdown läuft, noch 4 Tage bis Heiligabend. Macht euch eine gemütliche Zeit.




8 Kommentare:

  1. Guten Morgen Tina,
    abwarten und Tee trinken. :-))
    Aber Spass beiseite, ich finde es toll, wenn man sich hinsetzt und ein Buch liest, anstatt vor der Glotze zu hocken.
    Aber zwischendrin auch mal eine Spazierwanderung machen, das stärkt.
    Sicherlich ein schönes Buch gute Unterhaltung und es liest sich ja auch wohl sehr gut.

    Habs fein und eine gute Woche ohne viel Stress, den habe ich nicht, gottseidank. Ich bin eingeladen, nachdem ich all die Jahre das alles habe mitgemacht, aber mit mir nimmer.

    Liebe Grüße Eva und vielen Dank für deinen Kommentar.

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  2. Hallo Tina,
    deine Teezeit ist ein tolles Ritual, genieße sie.
    L.G.KarinNettchen

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  3. Liebe Tina, Tee ist was wunderbares. Mein Tag fängt morgens mit Tee an und hört abends mit Tee auf. Ich habe schon in Irland und in Ostfriesland Tee getrunken. Nein zelebriert. Und dann noch ein schönes Buch. Das ist Entspannung pur. Danke für deine Einblicke.
    Liebe Grüße
    Gudrun

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  4. Huhu liebe Tina,
    für mich wäre der Titel " Der Kaffeepalast" die bessere Überschrift...lach!

    Das bildliche Cover ist toll. Ich müsste erst einmal die ersten Seiten des Buches lesen um zu wissen, ob es etwas für mich wäre. Mit historischen Romanen tue ich mich schwer. Gerne werde ich es auf die Leseliste setzten - hab ganz lieben Dank für den Tipp!

    Liebe Grüße in den Montagmittag sendet Dir

    Monika

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  5. Hallo liebe Tina,
    hier gibt es kaum noch Plätzchen... grins. Hr. niwibo schleicht mehrmals am Tag in die Küche und nimmt eine Handvoll mit ins Homeoffice.
    Na gut, besser so, als wenn nach Weihnachten noch jede Menge übrig wären.
    Vielleicht backe ich morgen nochmal, aber ich glaube, die Jungs müssen mit der Schokolade auf dem Bunten Teller Vorlieb nehmen.
    Das Buch hört sich prima an, das kommt, oh Wunder, wieder mal auf die Liste.
    Dir einen schönen Abend, lieben Gruß
    Nicole

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  6. Liebe Tina,
    mein Tag fängt mit einer Tasse Kaffee an und endet mit einem leckeren Tee. Das Buch hört sich sehr interessant an und wäre was für mich. Liebe Grüße Karina

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  7. Liebe Tina,
    ich wünsche Dir und Deinen Lieben ein frohes Fest und alles Gute fürs neue Jahr.

    Viele liebe Grüße
    Wolfgang

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  8. Liebe Tina,
    schöne Buchvorstellung! Wenn ich Geschichten aus Friesland höre, muss ich immer an meine Familie in der Heimat denken. Gerne würde ich das Buch lesen. Hättest du Lust, es mir auszuleihen, wenn du damit fertig bist?
    Ich wünsche dir einen guten, gesunden Rutsch ins neue Jahr!
    Herzliche Grüße aus Heidelberg
    Annette

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