Einige Wochen ist es schon her, dass ich Euch von meinem Projekt
"weniger Plastik in meinem Haushalt"
erzählt habe.
Nachdem ich beim Einkaufen einiges anders mache, habe ich mir als nächstes die Küche vorgenommen.
Da ich meist frisch koche und somit auf Fertiggerichte verzichte, habe ich nicht viele Einwegverpackungen, die leider sehr viel Müll verursachen.
Aber in der Küche entsteht nicht nur Plastikmüll, sondern auch Biomüll.
"weniger Plastik in meinem Haushalt"
erzählt habe.
Nachdem ich beim Einkaufen einiges anders mache, habe ich mir als nächstes die Küche vorgenommen.
Da ich meist frisch koche und somit auf Fertiggerichte verzichte, habe ich nicht viele Einwegverpackungen, die leider sehr viel Müll verursachen.
Aber in der Küche entsteht nicht nur Plastikmüll, sondern auch Biomüll.
Dieser verrottet zwar auf unserem Komposthaufen und wird dann unserem Garten als Erde wieder zugeführt.
Lebensmittelabfälle zu vermeiden, schont aber nicht nur die Umwelt, sondern auch unseren Geldbeutel.
Da ich nicht täglich frisch einkaufen gehe, muss das Gemüse gut gelagert werden, damit es lange frisch bleibt.
Ich habe einen Kühlschrank mit einem BioFresh-Gemüsefach, aber trotzdem sollte das Gemüse gut verpackt gelagert werden:
Salat und Spargel wickel ich in ein feuchtes Geschirrtuch.
Da ich nicht täglich frisch einkaufen gehe, muss das Gemüse gut gelagert werden, damit es lange frisch bleibt.
Ich habe einen Kühlschrank mit einem BioFresh-Gemüsefach, aber trotzdem sollte das Gemüse gut verpackt gelagert werden:
Salat und Spargel wickel ich in ein feuchtes Geschirrtuch.
Radieschen befreie ich direkt vom Grün, aus dem man übrigens ein leckeres Pesto machen kann - hier geht es zum Rezept - .
In einer mit Wasser gefüllten Schüssel kann man die Radieschen im Kühlschrank lagern. Das Wasser muss regelmäßig gewechselt werden.
Für angeschnittenes Obst oder Gemüse nehme ich statt Frischhaltefolie Bienenwachstücher oder ist lege das Obst/Gemüse mit der Schnittfläche auf einen Teller.
Es gibt in der Küche viele Dinge, die man leicht gegen nachhaltigere Alternativen austauschen kann. Hier meine Tipps:
- Wir trinken Filterkaffee. Schon immer. Dadurch vermeiden wir Kapseln oder Pads. Und die Kaffeefilter mit dem Kaffeepulver wandern anschließend auf den Kompost.
- Da ich auch viel Tee trinke, brühe ich losen Tee in einem Tee-Ei oder einem kleinen Tee-Sieb auf.
- Statt Frischhaltefolie benutze ich Bienenwachstücher.
- Statt Gefrierbeutel benutze ich Gefrierdosen. Ich habe schon seit Jahren diese Dosen. Sie sind zwar auch aus Plastik, aber so lange sie noch in Ordnung sind, werden sie weiter benutzt.
- Für Eiswürfel habe ich wiederverwendbare Formen. Das erspart mir den Kauf von Eiswürfelbeutel.
- Ich benutze statt Papierservietten Stoffservietten. Das wirkt auf dem gedeckten Tisch auch noch sehr edel.
Und dann muss nach dem Kochen die Küche auch wieder in Ordnung gebracht werden und es muss gespült und geputzt werden. Da möchte ich in der nächsten Zeit meine Erfahrungen mit selbst hergestellten Putzmitteln machen. Ich werde berichten. Aber jetzt starte ich erst einmal ins Wochenende.
Macht es Euch schön!
verlinkt bei Andrea´s Samstagsplausch
Liebe Tina
AntwortenLöschenGerne verfolge ich dein Projekt. Gefrierdosen statt Beutel finde ich sowieso praktisch, weil ich dann eine Gefrierdose für die Tochter im Fernunterricht oder für mich im Büro herausnehmen kann. Schon haben wir ein Mittagessen bereit.
Das feuchte Geschirrtuch im Kühlschrank muss ich ausprobieren. Z.B. Bei Gurken oder Karotten, damit sie vielleicht nicht so schnell schrumpelig werden.
Dir ein frohes Wochenende und liebe Grüessli
Eda
Liebe Tina, vieler deiner Tipps setze ich seit langem auch um. Will aber auch Putzmittel demnächst selber machen. Da bin ich auf deine Tipps gespannt. Erzähl mal über deine Erfahrungen. Herzlichst Kirsten
AntwortenLöschenMan kann in vielen Bereichen immer wieder schauen, ob man dort etwas wiederverwertbares nutzen kann, oder etwas umfunktionieren kann. Toll, dass Du dran bleibst, versuche ich auch.
AntwortenLöschenLiebe Grüße
Nina
guten morgen Tina,
AntwortenLöschenDanke für die leckere Idee was man aus dem Grün von den Radieschen machen kann, früher haben es immer die Nasen vom Nachbarn bekommen, aber jetzt hat er keine mehr =(
Filterkaffee trinken wir auch und für einen Cappuccino oder Latte habe ich einen elektrischen Aufschäumer und wenn es mal togo sein darf, hab ich seit 2 Jahren meinen Stammbecher den ich mit zum Bäcker nehme =)
Herzliche Wochenendgrüße Sheena
Liebe Tina,
AntwortenLöschenich habe auch ein extra Bio-Fresh-Fach unten im Kühlschrank und da hält sich dss Gemüse richtig gut.
Radischen halten bei mir nicht lange, die werden immer gleich verputzt.
Das Grün habe ich jetzt noch nie verwendet, wäre auch ein Option.
Ich trinke schon lange keinen Filterkaffee mehr, allerdings hae ich einen Kaffeevollautomaten und die Pellets die diese Maschine mir schenkt, verwende ich als Düngung.
Wenn die Maschine durchspült, dann verwende ich auch dieses Wasser zum gießen und die Blumen danken es.
Dass man das Gemüse in ein feuchtes Geschirrtuch einwickelt, das habe ich von meiner Mutter und Oma. Die Oma hatte keinen Kühlschrank aber einen kühlen Gewölbekeller und da hat sich auch ihr Gemüse, das sie nicht einweckte immer gelagert.
Plastik gibt es bei mir nicht mehr, außer einem Käsemx von Tupper, den möchte ich aber nicht missen.
Habs fein und liebe Grüße Eva
Wobei ich immer noch Papierservietten verwende.
LöschenIch denke, dass sich das in etwas gleich bleibt.
Denn Stoffservietten muß man ja auch waschen.
LG Eva
Ich finde das wunderbar, dass du schon so viel im eigenen Haushalt an Nachhaltigem umsetzen kannst. Da kann bestimmt so manchen einen guten Tipp mitnehmen.
AntwortenLöschenLiebe Grüße
Andrea
Hallo Tina, auch wir vermeiden wo es geht Plastik und Co. Mit Bienenwachstüchern kann ich mich allerdings nicht anfreunden, da ich weder Honig mag noch ihn vertrage und riechen kann. Ich nehme da meine Lock&Lock-Dosen, die sind super und im Kühlschrank duftet nichts.
AntwortenLöschenFenster putze ich schon jahrelang mit Klarspüler und auch mein Zauberreiniger ist klasse. Kennst du ihn schon? Den stelle ich selber her:
https://katharinahatwasausprobiert.blogspot.com/2018/05/zauberreiniger-selbstgemacht.html
Ich wünsch dir ein schönes Wochenende, liebe Grüße von Karin
Wir werden immer besser. :-) Viel Erfolg bei der Plastikvermeidung. Regula
AntwortenLöschenLiebe Tina, über mein Vorhaben bin ich in Bezug der Selberherstellung von Putzmitteln noch nicht gekommen!
AntwortenLöschenBin auf die Erfahrungen von dir gespannt!
Ganz liebe Grüße
Gabi
Da muss ich unseren Beeren Produzenten ein Kränzlein winden, die haben alle auf Karton schalen umgestellt. Auch die grossn sollten umdenken. Bei mir fliegt keine Zitrone auf den Kompost bevor nicht die Spiegel, oder Vasen und auch der Glaskeramik und Chromstahl damit geputzt ist.
AntwortenLöschenL G Pia
Toll, was du alles machst. Auch ich versuche wo immer möglich auf Plastik zu verzichten. Ich habe auch Plastikdosen die ich so lange weiter benutze wie sie in Ordnung sind. Auch das ist nachhaltig und an gewissen Orten ist Plastik einfach unschlagbar und sinnvoll.
AntwortenLöschenLg Doris
Ein paar Deiner Tipps setze ich auch um liebe Tina.
AntwortenLöschenMit den Bienenwachstüchern komme ich aber nicht so klar, daher wandern bei mir die Reste in die Plastikdosen. Ja, ich habe noch einige davon und sehe nicht ein, diese Wegzuwerfen. Denn gespült sind sie schnell und jederzeit wieder griffbereit.
Darin friere ich auch ein, Frischhaltefolie und Eiswürfelbeutel benutze ich gar nicht.
Manchmal reicht aber auch nur ein frisches Küchentuch zum Abdecken, darunter bleibt es dann auch ein paar Stunden frisch.
Dir einen schönen Sonntag, lieben Gruß
Nicole
Hallo Tina,
AntwortenLöschenalle Deine Tipps sind toll und werden hier so oder ähnlich umgesetzt. Nur mit den Servietten bin ich noch nicht so weit. Ich liebe Servietten wie andere Frauen Schuhe und könnte ständig welche kaufen. Das habe ich mir jetzt allerdings schon seit Weihnachten verkniffen und bin gerade am Servietten Abbau, mal sehen wie lange ich es durchhalte und ob ich mir irgendwann welche nähen werde. *G*
LG zu Dir
Manu
Ich finde ja, liebe Tina, dass man immer wieder manches neu überdenken muss, so benütze ich halt auch meine uralten Plastikdosen weiter, denn ich sehe keinen Sinn darin sie einfach zu entsorgen wenn ich sie doch auch nützen kann. Sehr interessant finde ich ja den Tipp mit dem Pesto aus dem Radieschenbiezi, das wußte ich nicht, dass man das auch so verwenden kann.
AntwortenLöschenLiebe Tina,
AntwortenLöschenso einiges ist hier auch inzwischen umgesetzt worden, allerdings benutze ich auch noch weiter Papierservietten und meine alten Plastikdosen, bis sie nicht mehr zu gebrauchen sind. Dann werden sie nach und nach ausgetauscht gegen Glasbehälter.
Liebe Grüße
Burgi
Liebe Tina,
AntwortenLöschendas Grün von den Radieschen habe ich auch schon zu Pesto verarbeitet und dann in einem kleinen Glas eingefroren. Und ja, man kann Twist-off-Gläser zum Einfrieren nehmen, die gehen nicht kaputt, man sollte sie nur nicht zu voll machen. Ist vor allem für sehr stark riechende Dinge interessant wie Knoblauchzehen geschält, Schnittlauchröllchen oder auch für selbstgemachte Aufstriche. Sonst nehme ich die sowieso vorhandenen Plastikbehälter zum Aufbewahren in Kühl- und Gefrierschrank. Allerdings friere ich immer noch recht viel in Gefrierbeuteln ein, gerade Brot in Scheiben oder Obst für Marmelade :-(
Alu- und Frischhaltefolie habe ich zwar noch da, aber bis ich eine Rolle verbraucht habe, sind etliche Jährchen ins Land gegangen.
Was meine Spültücher angeht, habe ich letztes Jahr die - durchs ständige Waschen bei 70 Grad und mehr auseinanderfallenden - gelben Schwammtücher durch selbstgenähte aus einem alten Duschtuch und alten Geschirrtüchern ersetzt. Die selbergemachten möchte ich nicht mehr missen.
Und endlich gibt es den griechischen Joghurt auch im Pfandglas und der ist sogar günstiger als der aus dem Plastikbecher.
@Eva: Der Kaffeevollautomat ist ja eigentlich noch besser als der Filterkaffee, der braucht keine Papierfilter.
Liebe Grüße,
Ulrike