Montag, 26. Februar 2018

Die besondere Traurigkeit von Zitronenkuchen

* Buch-Werbung





Wenn Ihr Euch jetzt fragt, wieso macht Zitronenkuchen  traurig?
Macht er auch nicht, ganz im Gegenteil, bei uns steht oft am Wochenende ein Zitronenkuchen in der Küche. Zum Tee am Nachmittag oder auch schon mal zum Frühstück.

Aber der Titel des Buches, das ich Euch heute vorstellen möchte, trägt diesen Titel



Die besondere Traurigkeit von Zironenkuchen
von Aimee Bender

Klappentext:

An einem strahlenden Frühlingstag kurz vor ihrem neunten Geburtstag beißt 
Rose Edelstein in ein Stück Zitronenkuchen, den ihre Mutter für sie gebacken hat. Und muss feststellen, dass zwischen den frischen Zitronen, dem Zucker und der Butter, nun ja, eindeutig ein Hauch Traurigkeit liegt.





 Nicht besser ergeht es Rose mit dem Hühnchen und den grünen Bohnen, die die Mutter zum Abendessen zubereitet - und von nun an mit allen Gerichten. Der Marmeladentoast schmeckt seltsam abwesend, das Roastbeef nach Schuldgefühlen, ein Sandwich nach großer Verliebtheit:
Jeder Bissen offenbart mehr, als Rose lieb ist - und erst im Laufe der Jahre lernt sie, mit ihrer besonderen Gabe umzugehen...

Aimee Benders furiose Idee, dem Alltäglichen des Essens eine magische Bedeutung zu geben, ist verführerisch und einnehmend zugleich. Voller leuchtender Sätze stellt ihr Roman die Frage, wie viel wir wirklich von unseren Liebsten wissen.

Mein Kommentar:

Es ist ein "leises" Buch. Wer Action erwartet, ist leider bei diesem Buch falsch. Es ist eine Geschichte, die ans Herz geht.

Die Gabe, am Essen zu schmecken, mit welchen Gefühlen gekocht wurde, wird für Rose schnell zur Last. Sie muss feststellen, dass ihre ganze Familie in einer tiefen Traurigkeit gefangen ist. Zu lesen, wie viel diesem Kind zugemutet wird, hat mich sehr bewegt.
Eigentlich wird von dem ganz normalen Leben einer Familie erzählt, die in ihrem Alltag gefangen ist und ihre Probleme nicht lösen kann.

Mein Fazit: 

Ein Buch, auf das man sich einlassen muss, das aber bei mir schnell einen gewissen Zauber entfaltet hat.


Und nach so viel Traurigkeit, gibt es jetzt noch das Rezept für einen Zitronenkuchen, der wie ich finde, glücklich macht.



Zutaten:

350 g Butter
350 g Zucker
2 Pck. Dr. Oetker Finesse geriebene Zitronenschale *
( oder abgeriebene Zitronenschale von Bio-Zitronen )
5 Eier
275 g Mehl
120 g Speisestärke
2 gestr. Teel. Backpulver

wenn man einen Guss haben möchte:
250 g Puderzucker
etwas Zitronensaft

Zubereitung:

Das Fett auf höchster Stufe geschmeidig rühren.
Nach und nach Zucker und Zitronenschale unterrühren.
Jedes Ei etwa 1/2 Minute unterrühren.
Mehl mit der Speisestärke mischen und in 2 Portionen unterrühren.

Ich backe den Kuchen auf einem gefetteten Backblech.

Backen:

Heißluft 160 Grad für etwa 25 Minuten

Wenn der Kuchen einen Guss bekommen soll,
den gesiebten Puderzucker mit dem Zitronensaft zu einem dickflüssigen Guss verrühren.
Den Kuchen noch heiß mit dem Guss bestreichen.
Je heißer der Kuchen ist, desto stärker zieht der Guss in den Kuchen ein.



Am Besten ihr genießt beides zusammen.



* Werbung, auch wenn ich kein Geld dafür bekomme.




verlinkt bei Buch und mehr...



Anmerkung:
Dies ist meine persönliche Lese-Empfehlung.
Das Buch ist aus meinem Bestand.
Es besteht keine Zusammenarbeit mit dem Verlag.

10 Kommentare:

  1. Liebe Tina,
    ich glaube das Buch ist nicht wirklich mein Geschmack aber der Kuchen schon :) Der sieht so lecker und saftig aus.
    Danke für das Rezept.
    Liebe Grüße
    Karina

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  2. Liebe Tina,
    wie schön Du das geschrieben hast, wirklich nett gewählte Worte. Danke für den Buchtipp und das Rezept, es macht glücklich sowas zu lesen.

    Alles Liebe ♥
    Monika

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  3. Als ich glaube definitiv, dass Zitronen glücklich machen.
    Gehören sie doch zu meinen Lieblingsfrüchten.
    Und Zitronenkuchen geht einfach immer...
    Danke für das wunderbar klingende Buch und Dir einen schönen Abend, vielleicht mit einem Stück Kuchen....
    Lieben Gruß
    Nicole

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  4. Liebe Tina,
    das ist mal so ein ganz anderes Buch und bestimmt fesselnd!
    Wie gut,daß das in der Realität nicht machbar ist:)
    Dann lass dir den Zitronenkuchen gut munden!
    Ganz liebe Montagsgrüße von
    Kristin

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  5. Ich mag leiser und besonders mit Zitronenkuchen.
    Danke für die kleine Buchvorstellung und für das Rezept.
    Liebe Grüße
    Sylwia

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  6. Hallo Tina,
    das hört sich nach einem interessanten Buch an.
    Und zu Zitronenkuchen muss es keine Action sein.
    Liebe Grüße, Kerstin

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  7. Liebe Tina,
    warum nicht, essen ist etwas besonderes und warum sollte Jemand nicht auch etwas draus erleben können. Ich finde, du hast das Buch gut beschrieben.

    Ich mag Zitronenkuchen, das habe ich früher immer gemacht, besonders der Guß mit Zucker und Zitronen, lecker.

    Aber es ist Fastenzeit und da vermeide ich die Süssigkeiten etwas.

    Hab Dank für das Rezept, einen schönen Tag und einen lieben Gruß Eva

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  8. Liebe Tina,
    das ist mal eine neue Idee, die Gefühle der Menschen aus dem Essen heraus schmecken zu können. Das macht mich neugierig auf dieses Buch. Zitronen Kuchen esse ich immer sehr gerne und ich bin froh, dass ich keine Gefühle schmecken kann, wer weiß, wie der Kuchen sonst wohl schmecken würde.

    Viele liebe Grüße
    Wolfgang

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  9. Liebe Tina,
    ein ♥ Danke für das Zitronenkuchenrezept, in mir kommt gerade die Erinnerung, dass meine Mutti fast jeden Samstag nach einem Familienrezept Zitronenkuchen backte, nur leider habe ich das Rezept nicht. So probiere ich gerne Deins aus ;-)))
    Ich wünsche Dir einen gemütlichen Dienstag und schicke liebe Grüße mit.
    Traudi.♥

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  10. Was für eine feine Rezension, liebe Tina. Hab' vielen Dank dafür. Auch das Zitronenkuchen-Rezept liest sich verführerisch! Ich bin begeistert! Ich finde gerade Zitronenkuchen passt ganz wundervoll zur Osterzeit. Danke sehr. Ganz liebe Grüße, Nicole

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