Samstag, 9. September 2023

Meine Woche mit einem weiteren Krimi, überraschender Post und 2 X beim Jahresbingo

 * dieser Beitrag kann indirekt Werbung ohne Auftrag enthalten (Markennennung, Ortsnennung oder Verlinkung) und meine persönliche Lese-Empfehlung (Buchwerbung)


Was habe ich diese Woche so gemacht? Andrea überlässt uns immer am Wochenende die Bühne und fragt, wie es bei uns so unter der Woche war.

Das letzte Wochenende habe ich genutzt, um den 2. Band der Commissario Morello Reihe zu Ende zu lesen.











 In Der Tintenfischer von Wolfgang Schorlau und Claudio Caiolo kehrt Commissario Morello aus dem menschenleeren Venedig zurück nach Sizilien. 

Antonio Morello weiß, dass er in Sizilien nicht vor der Mafia sicher ist, der er immer wieder in die Quere gekommen ist - doch er muss alles versuchen, um eine junge afrikanische Frau zu retten. Bei der Ankunft in seiner Heimat wird er prompt verhaftet - und er erkennt, welches Ausmaß Zynismus und Korruption in den staatlichen Behörden inzwischen angenommen haben.

Das Buch ist wieder spannend vom Anfang bis zum Ende. Die Themen Menschenhandel, Zwangsprostitution und Flucht werden aber so behandelt, dass der Stoff leicht zu verdauen ist. In diesem Krimi spiegelt sich die Zeit, in der wir leben wieder: Corona und Flüchtlinge, die über die Sahara und das Meer nach Italien einreisen. Und die allgegenwärtige Mafia, die inzwischen überall verzweigt zu sein scheint. 

Und kulinarisch wird es am Ende des Buches, denn die leckeren Rezepte von Commissario Morello gibt es noch dazu. Ein sehr unterhaltsames Buch.










Die Woche begann mit lieber Post. Da wir meist am Montag keine Post bekommen, war ich um so überraschter als der Postbote an der Haustüre klingelte und mir ein Päckchen von Monika überreichte. Ein verspätetes Geschenk zu meinem Geburtstag. Viele hübsch verpackte Päckchen konnte ich öffnen. Und da auf den Päckchen so schöne kleine gehäkelte Blümchen waren, erlaube ich mir, ein Kreuzchen auf dem Bingobogen im Feld "Häkeln oder Stricken" zu machen.












Da der Sommer in der vergangenen Woche noch einmal zurückgekommen ist mit blauem Himmel und warmen Temperaturen, war ich meist mit dem Fahrrad zu meinen Terminen unterwegs. 















Sonst so? Außer Alltag und einem Arzttermin habe ich mir ein neues Outfit gekauft. Für jetzt und später: Einen Look, den ich sowohl jetzt als auch im Herbst tragen kann. 















Und so konnte ich auch noch ein weiteres Kreuzchen beim Jahresbingo von antetanni machen. Denn demnächst bin ich "schick mit Strick". 












Am Donnerstag bekam der Stapel meiner ungelesenen Bücher Nachschub. Dabei soll er doch eigentlich kleiner werden. Aber ich bekam 6 Bücher geschenkt, weil in der Nachbarschaft ein Haushalt aufgelöst wird und ich konnte einmal wieder nicht nein sagen. 

Gestern konnte ich noch einmal liebe Post aus dem Briefkasten nehmen. Ganz überrascht war ich von den lieben Grüßen aus dem Urlaub von Claudia, die am Meer an mich gedacht hat. Danke dir sehr, meine Liebe.










Jetzt kommt das Wochenende mit Zeit zum Lesen, sonst wird mein Bücherstapel gar nicht mehr kleiner. 

Und der Grill wird auch einmal wieder angefeuert. Wir erwarten Besuch und möchten viel Zeit im Garten verbringen. 

Ich wünsche Euch einen entspannten Start ins Wochenende.





Freitag, 8. September 2023

Wildes vom Wegesrand...

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... steht zum Friday-Flowerday in den Väschen Fläschen.












Wilde Möhre vom Wegesrand zieren meine kleinen Fläschen, die so noch einen Auftritt bekommen und nicht im Altglas gelandet sind.











Ich habe den oberen Rand der Fläschen noch mit Juteband umwickelt. Bänder habe ich immer im Vorrat.















Eigentlich wollte ich noch Hortensien mit in die Vasen stellen, aber die Blüten sind im Garten leider bereits vertrocknet. So ist nur eine Blüte mit aufs Tablett gewandert.















Meine wilde Möhre bringe ich zu Astrid und ihren Freitagsblümchen und danach geht´s zum Wochenendeinkauf. 

Habt einen schönen Freitag und startet gut ins Wochenende.






Dienstag, 5. September 2023

Mein Jahresprojekt im August

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Auch im August habe ich an meinem Projekt der Resteverwertung gearbeitet. Andrea hat die Aktion der Jahresprojekte ins Leben gerufen. 

Mit dem vorhandenen Material aus meinem Bastelschrank sind einmal wieder Geburtstagskarten entstanden. Ein neuer Stempel war eingezogen, aber noch ausreichend schönes Papier lagerte im Schrank. So wurden auf Papierresten kleine Blümchen gestempelt und ausgeschnitten. Schnell waren Grußkarten für liebe Menschen fertig! Ein Motorroller brachte einen Blumengruß hinaus in die Welt.











In der Küche gab es im letzten Monat keine Reste, denn meist kam die frische Ernte aus dem Garten auf den Tisch. So kamen im August Möhren, rote Bete, Bohnen und Tomaten auf den Teller. 











Und zum Schluss geht es noch in meine Leseecke, denn auch der Stapel meiner ungelesenen Bücher will kleiner werden. 











Drei Bücher habe ich gelesen. Ich war mit den Büchern auf einer mörderischen Hochzeitsreise und mit Commissario Morello und Commissario Brunetti in Venedig. Ich kann also von einem "Krimi-August" sprechen.

Jetzt hoffe ich, im September weitere Fortschritte bei meinen Jahresprojekten zu machen. 

Ich wünsche Euch einen schönen Tag und macht es gut. 




Sonntag, 3. September 2023

Moin...herzlich willkommen in Leer

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Tag 2 unserer Auszeit in Ostfriesland. Wir hatten sehr gut geschlafen und nach einem leckeren Frühstück standen um 11 Uhr unsere Reiseführer Freunde vor der Tür und wir fuhren los nach Leer, dem Tor Ostfrieslands, wie die Stadt auch genannt wird.

Unser erster Weg führte zum traditionsreichen Leeraner Tee-Handelshaus Bünting. 















Tee ist in Ostfriesland der Inbegriff für Gastfreundschaft und gelebtes Kulturgut der Einheimischen. Eine Teezeremonie hatten wir bereits am Vortag in Greetsiel genossen. Und im Teeladen konnten wir schöne Teepräsente für die Daheimgebliebenen finden.

Aber das war erst der Anfang der wunderschönen Altstadt von Leer. Liebevoll restaurierte Gebäude und enge Gassen warteten auf uns.















Bei einem Bummel wird man direkt in vergangene Zeiten zurück versetzt. 















Aber in der Altstadt ist es auch lebendig und geschäftig. Kleine Läden, Teestuben und Restaurants laden ein, zu stöbern, zu verweilen und zu genießen.















Und man entdeckt den einen oder anderen Drehort der Frieslandkrimis, wie das Bestattungsunternehmen Habedank in der Leeraner Altstadt. Dort hat im wahren Leben ein Immobilienmakler sein Büro.



 












Im Herzen der Altstadt liegt das historische Rathaus, eine Augenweide...















... und gleich gegenüber das Waagegebäude am Hafen.












Inmitten der Altstadt liegt der Freizeithafen. Über die Uferpromenade bummelt man gemütlich an dem einen oder anderen Schiff vorbei.















So auch an der "Marianne"... in den Frieslandkrimis das Zuhause des Polizisten Henk Cassens.















Oder an der "Prinz Heinrich". Der Traditionsdampfer hat einen festen Liegeplatz im Hafen und gilt als maritimer Botschafter Ostfrieslands. Mit dem Dampfer kann man aber auch Fahrten nach Borkum oder nach Papenburg unternehmen. In der weltbekannten Meyer-Werft in Papenburg, in der heutzutage die großen Kreuzfahrtschiffe gebaut werden, lief der Dampfer 1909 vom Stapel.

Aber auch sonst gibt es einiges an der Wilhelm-Klopp-Promenade zu entdecken. 












Nach einem leckeren Essen mit Blick aufs Wasser ging unser Tag in Leer zu Ende.












Und dann war die kleine Auszeit in Ostfriesland schon wieder vorbei. Noch einmal ein letztes Frühstück in unserem kleinen Landhotel am nächsten Morgen und unsere Sachen mussten gepackt werden. Nach einem kleinen Abstecher zu einem Hofladen, in dem wir uns noch für Zuhause bevorraten wollten, ging es zurück an den Niederrhein. Wir haben in der kurzen Zeit viel gesehen, erlebt und gut gegessen. Gut erholt fuhren wir zurück und werden bestimmt bald wieder nach Ostfriesland reisen.







verlinkt beim Samstagsplausch und der Urlaubslinkparty

Freitag, 1. September 2023

Hallo September

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Willkommen im September und zum Friday Flowerday!

In den letzten Tagen merkt man hier am Niederrhein, dass der Herbst so langsam in den Startlöchern steht. Nebelschwaden ziehen am Morgen über die Felder. Das Licht hat sich verändert und die Tage sind wieder kürzer geworden. 

So langsam fange ich an, die Sommerdeko wieder in die Kiste zu packen. Aber nach den vielen regnerischen Wochen darf der Sommer für mich in diesem Jahr noch ein wenig in die Verlängerung gehen. Drücken wir also die Daumen, dass uns noch einige schöne Tage und laue Spätsommerabende bevorstehen. 















Was ich sonst so im September machen möchte, außer Muscheln und Co. zurück in den Keller zu räumen?

  • Weiter mit dem Fahrrad am Niederrhein unterwegs sein.
  • Wieder kreativ werden. Im Sommer ist mein Bastelreich viel zu wenig benutzt worden.
  • Eine Karte aus Resten basteln. Die Idee kam von niwibo und Nicole feiert mit den Resten eine Party zu ihrem 11. Bloggeburtstag. 
  • Weiter das Gemüse und die Beeren in meinem kleinen Garten ernten.
  • Später im Monat mit Kürbissen dekorieren.

























Der September kann kommen, ich freue mich darauf. Ich glaube, es kann ein richtig schöner Monat werden. 


























Und da schon wieder Freitag ist, gibt es auch noch ein paar Dahlien für Astrid. Da die großen Blüten im Garten oft abbrechen, habe ich zwei Blüten gerettet und in die Vase gestellt.


























So, jetzt steht hier im Hause der Haushalt auf dem Plan und der Kühlschrank möchte auch wieder gefüllt werden. Und bei Euch so?






Donnerstag, 31. August 2023

Mein August, Tage in Ostfriesland und vielen Dank

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So langsam müssen wir uns vom Sommer verabschieden, obwohl ich mich zu Beginn des Monats oft gefragt habe: " Ist das Sommer?" 

Morgen beginnt für die Meteorologen der Herbst. Ich mag aber noch nicht an den Herbst denken. Spreche ich lieber vom Spätsommer. 















Dann lasse ich den August einmal Revue passieren, denn ich habe

  • bei schönem Wetter meine Heimat  mit dem Rad erkundet. 
  • viel gelesen und bin mit den Büchern in die Bretagne und nach Venedig gereist.
  • die Früchte des Sommers in die Gläser gebracht und fleißig Konfitüren gekocht.
  • ein schönes Wochenende mit lieben Mädels in Köln verbracht.
  • in einem Choco-Workshop Pralinen selbst hergestellt.
  • Geburtstagskarten gebastelt und liebe Glückwünsche verschickt.
  • mir Sonnenblumen und Dahlien in die Vasen geholt.

Und ich konnte einige Tage in Ostfriesland verbringen. Ganz spontan wurde die Reise geplant und wir haben die kleine Auszeit sehr genossen.


























Nach einer zügigen Anreise konnten wir schon das erste Wahrzeichen von Greetsiel sehen: die Zwillingsmühlen! Nachdem das Auto geparkt war, war der Hafen unser erstes Ziel. Dort herrschte, dank der frühen Stunde noch nicht so ein großes Treiben. Die meisten Kutter waren noch auf dem Meer.


















Vom Hafen aus ging es auf Erkundigungstour durch den kleinen Ort.



















































So viel Input verlangte nach einer Pause und so schlenderten wir zu einer gemütlichen Teestube. 


















Wir saßen draußen mit der Karte in der Hand und bestellten "Krinntstuut mit Botter" Rosinenbrot mit Butter und "Tee mit Kluntje und Wulkje". Wir hatten ja Urlaub und zelebrierten den alten Brauch des Teetrinkens: der Kluntje kommt in die Tassen und der Tee wird aufgegossen, so dass der Kluntje knistert. Dann wird die Sahne gegen den Uhrzeigersinn am Rand der Tasse verteilt. Das soll die Zeit ein wenig anhalten. Gerührt wird nicht!. Mit dem gebutterten Rosinenbrot richtig lecker!

Nach der kleinen Teezeit schlenderten wir noch einmal durch die kleinen Gassen.




















Am Abend haben wir uns ein leckeres Fischgericht in einem Restaurant am Hafen gegönnt.





















Und dann ging es zurück zu unserem kleinen Landhotel, wo wir den Ferientag ruhig haben ausklingen lassen. Am nächsten Tag wollten uns liebe Freunde, die seit einigen Jahren in Ostfriesland leben, die Stadt Leer zeigen. Davon berichte ich dann in den nächsten Tagen.

Und zum Abschluss möchte ich noch DANKESCHÖN sagen, für all die lieben Mails, die schönen Karten und Aufmerksamkeiten, die ich zum Geburtstag bekommen habe. Ich hoffe, ich habe niemanden vergessen und mich bei jedem schon persönlich bedankt. 💕



















Nun wünsche ich euch noch einen schönen letzten Tag im August. 







verlinkt bei niwibo sucht...Sommerlaune und bei den Monatscollagen, die Birgitt jeden Monat sammelt


Montag, 28. August 2023

Ordnung im Bücherregal und Neues aus meiner Leseecke

 * Buch-Werbung / meine persönliche Lese-Empfehlung


An einem Samstag Anfang November hatte Guido Brunetti keine Lust rauszugehen und beschloss, stattdessen seine Bücher auf den Regalbrettern in Paolas Arbeitszimmer auszusortieren.

So lautet der erste Satz in Commissario Brunettis zweiunddreißigstem Fall.

Es ist zwar noch nicht November, aber am Wochenende ging es mir genauso. Ich habe meine Bücher sortiert. Einige werden verkauft, andere gehen in den Bücherschrank auf unserem Marktplatz.

Aber komme ich zu meinem Lesetipp. Denn auch gelesen wurde am Wochenende.

Wie die Saat, so die Ernte heißt der neue Roman von Donna Leon.















Covertext: Commissario Brunettis neuester Fall führt in den verwilderten Garten eines verwitterten Palazzos - und in die Vergangenheit.

Brunetti will gerade zu Bett, als Vianello ihn hinausruft in die kalte Novembernacht: In einem Kanal ragt eine Hand aus dem Wasser. Die Leiche ist schnell geborgen. Um wen es sich handelt, erfährt der Commissario per Zufall. Doch welche Feinde könnte der Tote gehabt haben? Da er sich ohne Papiere in Italien aufhielt, steht die Polizei ohne Spuren da. Erst als Brunetti tief in die eigene Vergangenheit eintaucht und sich das Italien seiner Studentenzeit vergegenwärtigt, nähert er sich der Lösung.











Das habe ich gelesen:  Venedigs Gärten sind ein Geheimtipp. Hinter hohen Mauern verbirgt sich so manches Juwel - oder auch eine Wildnis. Der neue Fall führt hinter die Umfriedung eines verwitterten Palazzos. Ein Sri Lanker lebt dort heimlich im Gartenhaus. Als der Mann getötet wird, steht die Polizei vor einem Rätsel, weil es keinerlei Akten gibt. Brunetti, nie um einen Einfall verlegen, nimmt sich das Bücherregal des Mannes vor - und landet in der eigenen studentischen Vergangenheit. Jugendliche Ideale und Jugendsünden.











Mein Fazit: "Wie die Saat, so die Ernte" ist ein Porträt des heutigen Italiens - und der Achtzigerjahre.

Ich lese jeden Roman von Donna Leon und war von diesem Commissario Brunetti Fall wieder überzeugt. Ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen und war von der Handlung, den Rückschauen in die Vergangenheit fasziniert und beeindruckt. Mit diesem Buch hat es Donna Leon geschafft, mich zu überraschen. Nicht alle Brunetti-Bücher sind so gut gewesen. Perfekte Unterhaltung mit versteckter Ironie. 

Das war es für heute aus meiner Leseecke. Ich wünsche Euch noch einen guten Start in die neue Woche und Zeit für ein gutes Buch.