* Buchwerbung / persönliche Lese-Empfung verlinkt im karminroten Lesezimmer
Winter am Niederrhein... Nichts mit Schnee und klarem Himmel bei eisigen Temperaturen. Regen gibt es... usseliges Wetter sagt man bei uns.
Und was macht Frau bei einem solchen Wetter?
Zuerst einmal freut sie sich über einen verspäteten Umschlag aus dem Briefumschlag-Adventskalender. Endlich hatte es die schöne Post von Karin geschafft und war bei mir angekommen. Welchen Weg der Brief genommen hat, weiß ich nicht. Es spielt auch keine Rolle. Die Freude war groß, dem Umschlag den schönen Inhalt zu entnehmen.
Eine Regenpause am Nachmittag habe ich genutzt, um im Garten die letzten abgefallenen Blätter vom Rasen zu entfernen. Die Stürme in der Vorwoche hatten nun endgültig alle Blätter von den Bäumen geweht. Ansonsten war wenig Gelegenheit für Spaziergänge in der Natur. Regen, Regen und nochmals Regen prägte die letzte Woche.
Und dann waren auch so langsam alle Reste der Festtage aufgebraucht und am Wochenanfang wurde es nötig, einmal wieder den Supermarkt aufzusuchen und frische Lebensmittel einzukaufen. Ich bin zwar bemüht, die Vorräte so nach und nach zu verkochen, aber Frisches will auch wieder auf den Tisch.
Weil das Wetter nicht so toll war, hatte ich genügend Zeit, mich in meine Leseecke zurückzuziehen und wieder ein gutes Buch zu lesen.
Drei Frauen am See von Dora Heldt ist ein berührender Roman über Lebenslügen, den Wert der Freundschaft und das Glück der Erinnerung.
Ein lauer Sommerabend, kurz nach dem Abitur, Wir saßen alle auf dem Bootssteg, die Füße im Wasser, es war noch sehr warm. Tausende von Mücken nervten, aber wir hatten alle dieses Sommergefühl. Und dann fing Friederike an, sich vorzustellen, was wir wohl in dreißig Jahren machen. Jule hat laut gelacht...
Marie, Jule, Friederike und Alex: Freundinnen fürs Leben - das sind sie jahrzehntelang gewesen. Alles haben sie miteinander geteilt, bis ins Erwachsenenalter hinein haben sie es geschafft, sich mindestens einmal im Jahr an Pfingsten im Haus am See zu treffen. Doch dann ist etwas geschehen, das ihre Freundschaft bis ins Mark erschütterte.
Zehn Jahre sind seit dem Bruch vergangen, und die Nachricht von Maries Tod trifft jede Einzelne von ihnen mit voller Wucht. Erinnerungen werden wach, alte Wunden reißen auf, und es kommt zu einem höchst unfreiwilligen Wiedersehen...
Ein absolut lesenswerter Roman, der schön und traurig zu gleich ist. Ein Buch für alle Mädels, denen Freundschaft wichtig ist.
Drei Frauen am See ist der 1. Band einer dreiteiligen Reihe. Ich werde die beiden anderen Bücher auf jeden Fall auch lesen. Ich muss doch wissen, wie es weitergeht.
Im Hause vom Dorf ging die Woche mit der normalen Routine weiter. Büroarbeiten, Haushalt, eben alles was so anfällt. Das Haus wurde, nachdem die Weihnachtsdeko weggeräumt war, erst einmal aufgeräumt. Alles bekam wieder seinen angestammten Platz.
Und nach einem Termin in der Stadt habe ich mir ein dickes Bund Tulpen mitgebracht, um gegen das trübe Grau draußen etwas frühlingshaftes in der Vase zu haben.
Und ich konnte meine neue Vase - ein Weihnachtsgeschenk - einweihen. Mir gefällt die Farbe der Vase sehr. So etwas hatte ich noch nie. Und die Vase passt wunderbar zu unseren neuen Dielenmöbeln.
Den zarten Tulpengruß gebe ich noch in die Sammlung von Astrid und dem Friday Flowerday.
Und damit ist die 2. Woche im Jahr 2023 auch schon wieder Geschichte. Zum Abschluss setzte ich mich zu Euch, denn es ist Samstagsplausch bei Andrea und wünsche Euch ein schönes Wochenende.









