Heute wird es bei mir ein wenig französisch.
Zuerst möchte ich euch ein Buch vorstellen, das ich mit viel Freude gelesen habe.
Das ist meine persönliche Buchempfehlung. Ich erhalte dafür kein Geld oder sonstige Zuwendungen.
Grand Prix
von
Martin Walker
erschienen im Diogenes Verlag
Klappentext:
Der Bugatti Type 57 SC Atlantic gilt als der schönste und teuerste "Gebrauchtwagen" der Welt. Nur vier davon wurden je gebaut. Ein Museum in Kalifornien bezahlte über 37 Millionen Dollar für einen, Ralph Lauren kaufte einen anderen, der dritte kollidierte mit einem Zug. Die Spur des vierten verlor sich in den Wirren des Zweiten Weltkriegs.
Als zwei junge Rennfahrer sich auf dessen Spur setzen und bei einer Oldtimer-Rallye im Périgord auftauchen, ist Bruno, Chef de police, zuerst wider Willen fasziniert, dann aber zunehmend irritiert. Denn in ihrem Windschatten reisen auch internationale Geldwäscher, Erbschleicher sowie der französische Geheimdienst, Letzterer in Gestalt von Brunos alter Liebe, Commissaire Isabelle Perrault.
Im Périgord lebt man wie Gott in Frankreich. Wo einst bittere Armut herrschte, haben gut betuchte Franzosen und auch Ausländer verfallene Landhäuser renoviert und Touristen gibt es auch. Und um das Périgord noch attraktiver zu machen, gibt es eine Oldtimer-Rallye. Das ist die Ausgangssituation in diesem Buch.
Auf der Jagd nach dem wertvollsten Auto aller Zeiten sind Neid und Mord nicht weit.
"Grand Prix" ist "der neunte Fall für Bruno, Chef de police".
Bruno ist kein Held, sondern ein bodenständiger Mensch oder sollte man sagen, ein sympathischer Kerl. Er besitzt ein Haus mit Gemüsegarten und kann ausgezeichnet kochen. Ist Besitzer eines Basset mit Namen Balzac und einem Pferd, das auf den Namen Hector hört. Und die Frauen lieben ihn:
Zitat aus dem Buch:
"Pferde, Bassets, diners auf dem Land und ein Mann in Uniform - wie viele Register wollen sie eigentlich noch ziehen, um eine Frau zu verführen, Bruno?"
Ich mag an den Büchern um Bruno, Chef de police, die Mischung:
Gaumenfreuden und Genuss - Gier und Gewalt
Und weil in dem Buch so gut gegessen wird, habe ich auch noch ein Rezept für euch.
"Französische Mandelküchlein"
Bei meiner Großmutter gab es Mandelküchlein oft als Dessert. Aber leider war das Rezept verschollen. So ähnlich wie der Oldtimer im Buch.
So habe ich im Internet nach einem Rezept gesucht und einiges ausprobiert.
So, genug erzählt, hier kommt das Rezept, das nach einigem Probebacken, den Törtchen aus meiner Erinnerung am nächsten kommt.
Zutaten:
125 g Butter
100 g Puderzucker
65 g gemahlene Mandeln
45 g Dinkelmehl
1 Prise Salz
Eiweiß von 4 Eiern
Zubereitung:
Die Butter in einem Topf schmelzen und bräunen lassen.
Zucker, Mandeln, Mehl und Salz in der Schüssel verrühren.
Das Eiweiß mit der Mandel-Mehl-Mischung verrühren.
Die Nussbutter durch ein Sieb zum Teig gießen und unterrühren.
Die Muffinförmchen zu 2/3 mit Teig befüllen. Der Teig reicht für 8 Förmchen.
Backen:
ca. 20 Minunten bei 180 Grad Ober- und Unterhitze
Die abgekühlten Küchlein mit einem Hauch Puderzucker bestäuben.
Eine leckere Kleinigkeit zum Kaffee oder Tee oder auch mit frischem Obst der Saison ein leckeres Dessert.
Bon appétit!